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Richtig gut abschneiden: Mit diesen Astscheren geht das locker

Die PowerGear Scheren-Familie

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Astscheren im Alltagstest: Fiskars-Scheren der PowerGear-Serie. Urteil: macht Frauen zu Kraftprotzen und Männer stolz auf tolles Werkzeug. Und da man von guten Scheren nie genug haben kann, stelle ich auch noch eine Gartenschere vor.

Was Crocodile Dundee das Riesenmesser, ist mir seit Jahren eine Fiskars Astschere im XXL-Format. Eigentlich heißt sie PowerGear Amboss-Getriebeastschere L93, ich nenne sie aber bewundernd Obelix – schließlich hat sie magische Kräfte. Vor vielen Jahren, direkt nach einer schweren Handoperation, habe ich sie entdeckt, als ich nach „Astscheren für Frauen Testsieger“ gegoogelt hatte. Und nicht nur ich, auch der Liebste, der ein paar Kilo Bizeps mehr auf die Waagschale bringen kann, will sie nicht mehr missen. Sie schneidet nämlich bis zu 5 cm dicke, auch bereits trockene Äste gatt und kraftsparend und erspart so manchen Einsatz der Säge. Das Riesenbaby ist dir hier im Blog schon mehrfach begegnet – zum Beispiel, wenn es um Pflanzenverjüngung geht, oder ich den Rosenschnitt tief unten an der Basis durchführe, und all die alten, dicken Triebe entferne.

Neu bei uns in der Gartenfamilie sind zwei weitere Scheren von Fiskars: die etwas kleinere und leichtere Astschere PowerGear Amboss-Getriebeastschere L76 (für mich ist sie, na klar: Asterix) und eine klassische Gartenschere, mein Idefix sozusagen. Ich habe beide von Fiskars zum Testen bekommen, da sie mit Obelix ein tolles Team darstellen und ich damit für alle schneidigen Angelegenheiten im Garten gerüstet sein dürfte. Eine Verbindung zu Fiskars habe ich durch meine Bloggerreise nach Finnland entwickelt, auf der ich finnische Handwerksqualität und finnisches Design besonders wertzuschätzen gelernt habe. Fasziniert bin ich auch von der Tatsache, dass Fiskars bereits 1649 gegründet wurde und als eines der ältesten Unternehmen der westlichen Welt gilt.

Ich war also sehr gespannt auf die neuen Scheren. Und was soll ich sagen: Auch L76 alias Asterix konnte überzeugen. Der Kraftaufwand beim Schneiden ist gering, die Schnittflächen sind glatt. Bis zu 28 mm starke Frischholzäste schneidet diese Astschere problemlos. Da sie mit nur 550 Gramm und 56 cm langen Griffen deutlich handlicher ist als unsere „Leib-und-Magen-Schere“ (1.130 Gramm) habe ich sie als ideale Ergänzung und echten Gewinn empfunden. Ausserdem konnten der Liebste und ich so gleichzeitig schnippeln – auch kein zu unterschätzender Aspekt. Dass die Schnitte bei den Astscheren so leicht von der Hand gehen, liegt an den Klingen aus gehärtetem Präzisionsstahl der so genannten EaseCut-Technologie. Bei ihr sorgt ein Getriebe dafür, dass wir ohne zusätzliche Kraftanstrengung eine dreifach höhere Kraft- und somit Schneidleistung aufbringen können. Wie gut der Schnitt bei der L76 von der Hand geht, habe ich in einem Minivideo kurz festgehalten.


Die PowerGear X Rollgriff Gartenschere Bypass PX92 musste einen schweren Job antreten, da ich seit Beginn unserer Arbeiten im Garten mit der Schweizer Felco verbandelt war. Inzwischen, nach 20 Jahren und bestimmt zehn Überholungen beim alten Scherenschleifer im Ort, hatte sie aber ihre besten Zeiten hinter sich und ich war bereit für eine neue Verbindung. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Zu meiner eher kleinen Hand passt Größe M, der Rollgriff liegt gut und leicht in der Hand. Die angegebene Astdicke von 20 mm habe ich natürlich ausprobiert und kam auch mit meiner nach wie vor eingeschränkten Kraft der Hand sehr gut klar – auch bei ihr gilt eine Verdreifachung der Schneidleistung. Zur Langzeittauglichkeit kann ich natürlich noch nichts sagen, allerdings beruhigt mich als Verbraucherin die Garantie über 25 Jahre. Wenn mit meiner Gesundheit alles gut läuft, verabschieden Idefix und ich uns also irgendwann gemeinsam in die Seniorenresidenz. Ein paar Balkongeranien werden er und ich dann noch bearbeiten können und an die guten alten Zeiten des Jahres 2017 denken.

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9 Kommentare

  1. Danke für den ausführlichen Test. Werde mir zum Frühling auch die Astschere von Fiskars näher anschauen.

    Viele Grüße.

    Michael

  2. Wir haben auch eine große Fiskaars Astschere und ich liebe sie. Damit habe ich schon wahre Thujenhecken abgeholzt *stolz* Bei unserem Kauf war eine kleine handliche Säge, bei der man das Sägeblatt herausschrauben kann dabei. Sie wirkt wie eine Säge für die Handtasche ist aber nicht zu unterschätzen. Mit ihr habe ich es sogar geschafft Bäume zu fällen.
    Mit der gleichnamigen Spaltaxt hat der Mann Anfang der Woche gefühlte 3 Raummeter Kaminholz gehackt und konnte danach noch gerade durch die Tür gehen. Die beiden Riesenthujen (7 Meter hoch, 80 cm Stammdurchmesser unten) sind jetzt Geschichte und die Reststümpfe warten auf den Stubbenfräser. HURRA! Es ward Licht! … auch dank Fiskaars 🙂

    • Berlingärtnerin sagt

      Hurra! Land in Sicht! Ich freue mich so für euch! Ihr habt wirklich Tolles geleistet diese Saison. Respekt. Ich wünsche dir, dass du irgendwann wieder Zeit für deine Kunst findest. Muss gleich mal im Blog schauen, ob’s schon was zu entdecken gibt…

  3. Steffi sagt

    Echt schnittig, Du und Deine Gerätschaften. gutes Werkzeug ist das A und O. Bin auch Felco und Fiskars Fan.

    • Berlingärtnerin sagt

      Lieber weniger Werkzeug und mit Bedacht gewählt, als vieles impulsiv gekauft.
      Du wirst beim Umzug ja jetzt auch viel damit konfrontiert gewesen sein, ob das Werkzeug euch das Leben leichter oder schwerer macht.

      Ganz liebe Grüße, ich hoffe, euch geht’s gut!

  4. Ich bin ja begeistert von meiner Schneidgiraffe! Mir ihrem langen Hals kommt man auch an höhere Äste heran. Und, wenn das immer noch nicht reicht. Bearbeite ich den Baum vom Schlafzimmerfenster im 1. Stock aus!!! Haha…
    Gute Qualität macht sich einfach bezahlt!
    Viele Grüße von
    Margit

    • Berlingärtnerin sagt

      Hi-hi, die praktisch veranlagte Margit, die sich aus dem Fenster lehnt! Die Schneidgiraffe schau ich mir auch mal an.

      Beste Grüße!

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