Alle Artikel mit dem Schlagwort: Äpfel

Apfel-Quark-Küchlein

So wird der Herbst gemütlich: Rezept Apfel-Quark-Küchlein

Die Tage werden kürzer, vor dem Fenster ist jetzt richtig Herbst. Wie schön, dass im Keller artig und adrett unsere Äpfel aufgereiht liegen und mit dem zarten Duft von Reife den Sommer noch etwas für uns konservieren helfen. Und mit ihrem Geschmack erst! Regelmäßig prüfe ich, ob noch alle top in Schuss sind oder an dem einen oder anderen eine unschöne Stelle auftaucht. Dann ist Eile geboten, die Äpfel zu verarbeiten. Neulich sah ich bei Instagram-Freundin Claudia @sabalue ein Foto von verlockenden Apfel-Quark-Küchlein im Ofen backen. Herrlich – Küchlein ohne Friteuse und all das aufwändige Gedöns, das mich sowieso gleich wieder abschrecken würde. Also das Rezept musste ich haben. Und Claudia ist so lieb, es heute dir gleich mit zu verraten. Aber Achtung: Du musst die Ärmel hochkrempeln und die Ringe abmachen… *** Hallo ich bin Claudia! Ich bin 57 Jahre alt, verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und wohne im Taunus. Ich backe und koche sehr gern und das hauptsächlich mit frischen Produkten. Ich freue mich, euch heute meine heißgeliebten Apfel-Quark-Küchlein vorzustellen! Schade, dass ich …

Apfelkuchen

Rezept gedeckter Apfelkuchen – köstlich mit Mürbeteig

Apfelkuchen – was für ein himmlisches Wort an trüben Herbsttagen, wenn der Duft aus dem Ofen den Platz auf dem Sofa noch gemütlicher macht. Heute gibt’s hier mein altes Familienrezept für einen klassischen gedeckten Apfelkuchen aus Mürbeteig. Lass es dir schmecken! Zutaten Kuchen. 500 g Mehl 130 g Zucker 250 g Butter 2 Eier 2 Teelöffel Backpulver Rohe Äpfel für ein Kuchenblech, Zucker und ggf. Zimt (oder Rosinen) nach Belieben Zubereitung. Alle Zutaten miteinander vermengen, mit dem Knethaken der Küchenmaschine einen geschmeidigen Teig kneten. Teig 1 Stunde kalt stellen. Derweil die Äpfel schälen und in Schnitze schneiden. Teig dritteln, das größere Teilstück für das Backblech ausrollen. Äpfel auf dem Teig verteilen, mit Zucker und ggf. Zimt betreuen. Wer mag, fügt auch Rosinen hinzu. Das kleinere Teigstück ebenfalls ausrollen, Gitterstreifen schneiden und auf den Äpfeln platzieren. Bei 200 Grad ca. 45 Minuten backen. Ich mag Kuchen ja am liebsten mit Schlagsahne. Und du? Alle Fotos vergrößern sich durch anklicken.

Birnenblüte

Die Rosengewächse blühen

Bis zur Rosenblüte musst du streng genommen gar nicht bis zum Juni warten. Denn viele der jetzt blühenden Bäume und Sträucher gehören zur Familie der Rosengewächse. Wenn ich richtig angeben will, dann lasse ich mein botanisches Halbwissen wie professionelles raushängen. Zum Beispiel in dem ich so ganz nebenbei frage, ob meinem Gegenüber überhaupt klar sei, dass Äpfel und Birnen eigentlich auch Rosen seien? Das würde man bei aufmerksamer Betrachtung doch an den Blüten erkennen können. Und, Spaß beiseite, man kann die Verwandtschaft bei den meisten Blüten tatsächlich nachvollziehen. Die Rosengewächse (Rosaceae) sind eine sehr große Pflanzenfamilie, deren Schwestern und Brüder, Cousinen und Vettern weltweit verbreitet sind, hauptsächlich auf der Nordhalbkugel. 90 Gattungen und rund 3.000 Arten – das ist doch mal eine Dynastie. Die Familie – und garantiert auch dein Garten – umfasst zum Beispiel eine Menge Rosenzier- und Nutzpflanzen. Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche, Quitte, Erdbeere, Him- und Brombeere, Aprikose, Schlehdorn, Süße Eberesche, Ranunkelstrauch – und das sind nur einige. Und warum passen unsere echten Rosen und der Frauenmantel so gut zusammen? Genau. Sie sind …

Äste mit Rosen

Baumschnitt: Grandezza-Strauß mit Rosen

Was andere wegwerfen, kannst du für einen beeindruckenden, selbst stehenden Strauß nutzen: das anfallende Material deines Obstbaumschnitts. Ist das Wetter frostfrei, gibt’s kein Halten mehr. Wir gehen Dekomaterial organisieren. Man nennt es auch Baumschnitt. Kirschen und Pfirsich sind gleich nach der Ernte dran, Pflaume, Äpfel und Birnen werden nach und nach im Winter gestutzt. Und während der Berlingärtner mit prüfendem Blick die Schere führt, wuselt das Kind ihm und der Leiter zu Füßen herum und sortiert das herabfallende Material. Was eine schöne Länge hat, gerade gewachsen ist, aber mit kurzen Seitentrieben, kommt ins Körbchen für zu Hause, der Rest teilweise auf den Totholzhaufen, teilweise in den Hächsler. Die ganz langen, prächtigen Äste bleiben im Garten. Aus ihnen lässt sich sicher im Laufe des Jahres noch Schönes zaubern. Mit der richtigen Anzahl an Zweigen bekommen auch wir Laien von selbst stehende Sträuße hin. Nun aber zu der Ausbeute für die sofortige Weiterverarbeitung. Aus ihr lassen sich Sträuße binden, die sehr gut zur Jahreszeit passen. Zusammen mit zarten Blüten sind sie genau die richtige Mischung aus Starre …

Laub von Zierkirsche

Hat das Wert oder kann das weg?

Über Aufräum-Verbote, kuscheliges Laub, ruhig braune, aber noch volle Beete und nun wirklich mal Gärtnern für Faule. „Aufräum-Verbot“ – nein, dieses Motto rufe ich nicht für meine probepubertierende Tochter aus, sondern für all die lieben Scherenschnitt-Begeisterten. Normalerweise stehe ich ja Buchtiteln wie „Für intelligente Faule“ oder „Easy Gardening“ skeptisch gegenüber, weil sie suggerieren, dass man einen Garten anlegen kann, ohne sich später großartig um ihn kümmern zu müssen. Aber wir wissen ja, dass alles Schöne nur aus Fleiß – ich würde es nennen: Liebe und Hingabe – erwächst. Aber in diesem Fall möchte ich allen Eifrigen sagen: Gönnt euch tatsächlich ein bisschen mehr Laissez-faire, schont den Rücken und ölt die Schere schon mal für den Winterschlaf ein. Packt das herabfallende Laub nicht in die teuren Säcke, sondern verteilt es auf den Beeten. Denn obwohl wir seit Jahren in allen Gartenmagazinen und -büchern lesen können, dass es aus ökologischer und ästhetischer Sicht viel besser ist, den Garten in Schönheit sterben zu lassen, sind jetzt überall die Aufräumer am Werk. Natürlich: Alles, was krank oder völlig vermatscht …

Birne Monilia

Die Birnen-Schwemme meistern

Über Birnen, Monilia-Fruchtwelke, Mostereien als Lösung und endlich wieder Freude am eigenen Obst. Ich will mich nicht dabei ertappen, dass ich mich vor unserer heiß ersehnten Obst-Ernte fürchte. Und doch kommt es jedes Jahr wieder so. Birnen sind köstlich aromatisch und auch irgendwie etwas Besonderes, da sie sich nicht lange halten. Aber darin liegt auch die Krux: Kaum sind sie pflückreif, ist die Genussreife auch fast schon überschritten. Wie zeitlich dicht liegen delikate Frische und mehliger Mampf beieinander. Und der schlimmste Feind lauert schon: die Monilia-Fruchtwelke. Sie tritt bei all unseren vier Birnbäumen und bei den beiden Apfelbäumen auf. Durch eine Verletzung der Fruchthaut – bei den Birnen meist durch Wespenbisse, bei den Äpfeln durch das Bohrloch des Apfelwicklers – entsteht ein brauner Fleck, der sich rasch vergrößert, die Frucht beginnt zu faulen. Bald bilden sich kreisförmig angeordnete Sporenpolster. Die Krankheitssymptome werden durch den Pilz Monilia fructigena verursacht. Pingelige Sauberkeit ist also von entscheidender Bedeutung, um die Infektionsquellen zu reduzieren, denn die Pilze überdauern auf vertrockneten Fruchtmumien, die oft über den gesamten Winter im Baum …