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Mein Ikebana zu Neujahr

Ikebana zum Neujahr: Kiefer, Bambus, Pflaume

Habe ich dir schon alles Gute zum neuen Jahr gewünscht? Ja, aber noch nicht auf japanisch. Dann wird es höchste Zeit, Akemashite omedetô gozaimasu! あけましておめでとうございますzu sagen. Auf berlinsch: Es ist eröffnet – herzlichen Glückwunsch – wobei “es” das neue Jahr ist. Du ahnst schon, womit ich mir mal wieder die Zeit vertrieben habe? Genau, mit Ikebana. Kann man wirklich besser ins neue Jahr starten? Mein Mann schon: mit ausschlafen. Mein Kind auch: mit YouTube gucken. Aber ich: mit einem Ikebana-Workshop der Sogetsu-Schule. Wobei dieses Mal höchste Schwierigkeitsstufe angesagt war, da es galt, das Gefäß selbst zu fertigen. Zu falten. Als Origami! Für das Programm “Schachtel falten, Bento-Box futtern, Neujahrs-Ikebana für die Schachtel entwerfen” hatten wir fünf Stunden Zeit. Das klingt doch fast wie ein Meditationsmarathon, oder? Aber ich wollte ja auch dringend Auszeit vom Smartphone. Ich habe wieder viel gelernt. Dass die japanische Familie sehr gläubig oder zumindest traditionsverhaftet ist. Im Shintoismus glaubt man, dass zum Jahreswechsel die Neujahrgottheiten Toshigami das Haus besuchen. Sie werden daher vor der Haustür mit Kadomatsu begrüßt, in denen sie sich …

Happy New Year, Dear!

Neujahr: gute Vorsätze und immer frische Blumen

Schön, dass du da bist und gemeinsam mit mir ins neue Jahr startest. 2017 liegt noch ganz frisch und unbeschrieben vor uns. Ich mag dieses Gefühl, dass etwas neu beginnt. Aufbruch, Bewegung, das Haus richtig durchlüften, die müden Knochen in den Garten schwingen, gute Vorsätze schmieden. Hast du dir auch etwas vorgenommen für 2017? Das ist toll, denn es hält uns lebendig, wenn wir uns Gedanken darüber machen, was wir verbessern, wie wir uns ein ganzes Leben lang weiterentwickeln können. Für 2016 hatte ich mir überlegt, mehr darauf zu achten, was mir gut tut. Das klingt banal, ist es aber nicht. Wie oft lassen wir uns doch davon leiten, was andere von uns denken könnten, was andere von uns erwarten. Und wir selbst? Bleiben auf der Strecke. So können gute Vorsätze Realität werden. Auf der Strecke bleiben leider auch schnell die guten Vorsätze. Im Februar regiert schon meist wieder der innere Schweinehund vom Sofa aus und knabbert seine Chips. Ich habe in den letzten Jahren gelernt: Ein Vorsatz, der Wirklichkeit werden soll, muss drei Faktoren …

Ranunkeln und Freesien

Neujahr zelebrieren

Wie viel wird über Silvester geschrieben. Wie häufig soll man bezeugen, wie man ins neue Jahr feiert. Der Neujahrstag hingegen verschwindet hinter Müdigkeit und Kopfschmerztabletten. Gehörst du wie ich zur Fraktion Freunde, Fondue, Fernseh-Countdown, gibt es für Neujahr verschiedene Möglichkeiten: Eine ist, dass du das noch chaotische Esszimmer gar nicht erst betrittst und auf deine Mitbewohner hoffst. Stattdessen dich sofort vom Bett zum Sofa begibst und den ersten Tag der Gute-Vorsätze-Zeit mit dem 12-Uhr-Neujahrskonzert samt Wiener Walzer, Skispringen, Doris Day und Traumschiff mehr verbringst, denn verlebst. Und der Pizza-Service will ja auch leben. Die Alternative ist: Den Feiertag zelebrieren. Nach dieser Blog-Lektüre :-) zuerst im Kühlschrank aufräumen: Was gibt’s da an Säften, Obst und Grünzeug? Rein in den Mixer – einen Smoothie wolltest du dir doch schon immer mal selbst machen. Dann ein Wannenbad: Du hast doch bestimmt noch eine dieser schicken Badekugeln, die du dir schon ewig für den richtigen Moment aufsparst. Und: Sind die Luftschlangen erst weggeputzt, ist gleich Platz für frischen Wind. Der (Friteusen-)Mief von 2015 muss raus, ein Teil des Weihnachtskrams …