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	<title>Rezension Archive &#8211; berlingarten</title>
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		<title>Unsere wichtigsten Arzneipflanzen: Rezension und Portrait der Autoren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Berlingärtnerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2020 15:28:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneipflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelblumen]]></category>
		<category><![CDATA[Salbei]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="300" height="225" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-300x225.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Titel Arzneipflanzen" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-1024x768.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p>In der Serie über Pflanzen-Enthusiasten und Menschen mit grüner Seele geht es heute um ein Traum(ehe)paar der Pflanzenbücher: Margot und Roland Spohn. 2019 erschienen ist ihr Buch "Unsere wichtigsten Arzneipflanzen", das du hier kennenlernen und gewinnen kannst. Margot und Roland fielen mir als Teilnehmer auf einer gemeinsamen Gartenreise sofort auf, denn obwohl alles bestens vom  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/">Unsere wichtigsten Arzneipflanzen: Rezension und Portrait der Autoren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.berlingarten.de">berlingarten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="225" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-300x225.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Titel Arzneipflanzen" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-1024x768.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Titel-Arzneipflanzen-1536x1152.jpg 1536w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><h2></h2>
<h2>In der Serie über Pflanzen-Enthusiasten und Menschen mit grüner Seele geht es heute um ein Traum(ehe)paar der Pflanzenbücher: Margot und Roland Spohn. 2019 erschienen ist ihr Buch &#8222;Unsere wichtigsten Arzneipflanzen&#8220;, das du hier kennenlernen und gewinnen kannst.</h2>
<p>Margot und Roland fielen mir als Teilnehmer auf einer gemeinsamen Gartenreise sofort auf, denn obwohl alles bestens vom Veranstalter organisiert war, hatten die Beiden stets Rucksäcke dabei, als müssten sie in der Wildnis kampieren. Wie sich bald herausstellte, steckten in dem mächtigen Gepäck Profi-Kameraausrüstungen. Wir hatten nämlich zwei bekannte Autoren des botanischen Verlagswesens an Bord. Ein Geschenk für einen neugierigen Menschen wie mich &#8211; und ein Quell ewiger Information für die gesamte Reisegruppe.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-10922" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-11.jpg" alt="Margot und Roland Spohn" width="1024" height="685" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-11-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-11-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-11.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Von der Pflanze zum Buch.</h3>
<p>Was ich schon immer wissen wollte, konnte ich nun endlich erfragen: Wie kommen die Inhalte in die Bestimmungsbücher? Wer ist so schlau, dass er alles über alle Pflanzen weiß? Wer macht die Fotos und was hat es mit den Illustrationen auf sich? Kann es wirklich sein, dass sie sämtlich von Hand gezeichnet werden oder zaubert sie ein Computerprogramm, wenn ein Lektor nur aussprechen muss: Elektra, zeichne mir ein von der Spinnmilbe befallenes Lindenblatt?</p>
<p>Kaum vorstellbar, aber wahr: Die Inhalte sind das Ergebnis jahrelanger Arbeit von Fachleuten wie den <a href="https://www.spohns.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spohns</a>. Margot und Roland haben beide Biologie in Tübingen studiert und sich auf einer botanisch-zoologischen Exkursion in der Sahara kennengelernt. Roland zeichnete schon als Kind und konnte mit der Kombination aus biologischem Wissen und künstlerischem Talent die Karriere als selbstständiger Pflanzenillustrator, Fotograf und Kunstmaler aufbauen. Margot ist für die Texte verantwortlich, fotografiert aber auch. Ihre Expertise entstand in 30 Jahren Arbeit in der Arzneimittelbranche, in der sie auf die Zulassung von pflanzlichen und homöopathischen Arzneimitteln spezialisiert ist.</p>
<p>Auf Reisen sind beide mit ihren Kameras wie Jäger unterwegs, die durch die Natur oder Gärten streifen und nach besonderer Beute Ausschau halten. Die Motive können für Bücher oder andere Publikationen eingesetzt werden oder Roland später zur Anschauung für seine Illustrationen dienen. Diese entstehen klassisch als Aquarelle und werden anschließend digitalisiert. Was die Bestimmungsbücher angeht, betont Roland die Überlegenheit der Zeichnung gegenüber dem Foto. Mit ihr kann er die Pflanze im genau richtigen Blickwinkel, in den verschiedenen Vegetationsstadien und mit den relevanten Krankheiten darstellen.</p>
<div id="attachment_10935" style="width: 690px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10935" class="wp-image-10935 size-full" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-16.jpg" alt="Dr. Roland Spohn im Atelier" width="680" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-16-199x300.jpg 199w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-16.jpg 680w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /><p id="caption-attachment-10935" class="wp-caption-text">Dr. Roland Spohn im Atelier (© Margot Spohn)</p></div>
<div id="attachment_10924" style="width: 702px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10924" class="wp-image-10924 size-full" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-12.jpg" alt="Arnika" width="692" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-12-203x300.jpg 203w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-12.jpg 692w" sizes="(max-width: 692px) 100vw, 692px" /><p id="caption-attachment-10924" class="wp-caption-text">Illustration der Berg-Arnika (Arnica montana) von Roland Spohn, die alle Details der Pflanze auf einen Blick darstellt (© Roland Spohn)</p></div>
<div id="attachment_10925" style="width: 746px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10925" class="wp-image-10925 size-full" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-10.jpg" alt="See-Mannstreu" width="736" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-10-216x300.jpg 216w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-10.jpg 736w" sizes="(max-width: 736px) 100vw, 736px" /><p id="caption-attachment-10925" class="wp-caption-text">Rolands Zeichnung des See-Mannstreu (Eryngium maritimum) zeigt ebenfalls, dass eine Illustration dem Foto oft vorzuziehen ist (© Roland Spohn)</p></div>
<h3>Die Bücher der Spohns.</h3>
<p>Pflanzenbücher schreiben und bebildern Margot und Roland seit nunmehr 15 Jahren. Der Klassiker aus dem Kosmos-Verlag <a href="https://www.kosmos.de/buecher/ratgeber/natur/pflanzen/5850/was-blueht-denn-da" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was blüht denn da?</a> sowie <a href="https://www.haupt.ch/Verlag/Buecher/Natur/Pflanzen/Baeume-und-ihre-Bewohner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bäume und ihre Bewohner</a> und <a href="https://www.haupt.ch/Verlag/Buecher/Natur/Pflanzen/Blumen-und-ihre-Bewohner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blumen und ihre Bewohner</a> (beide Haupt-Verlag) sind nicht nur im wahrsten Sinne mit Preisen ausgezeichnete Bestimmungsbücher, sondern auch Renner auf den Büchertischen der Buchhandlungen. 2019 ist ein neues Buch rund um die Gesundheit aus der Natur entstanden: <a href="https://www.quelle-meyer.de/shop/unsere-wichtigsten-arzneipflanzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsere wichtigsten Arzneipflanzen</a>, von dem ich ein vom Quelle &amp; Meyer Verlag zur Verfügung gestelltes Exemplar verlosen kann (Infos zur Verlosung am Ende des Artikels).</p>
<h3>Rezension: Unsere wichtigsten Arzneipflanzen.</h3>
<p>Das Buch stellt 41 Arzneipflanzen vor, die laut Untertitel jeder kennen sollte. Mit ihrem Fachwissen haben Margot und Roland diejenigen selektiert, die tatsächlich bei uns von Bedeutung und in ihrer Wirksamkeit bestätigt sind. Sie beschreiben sie in einer auch Laien verständlichen Sprache und in einer sehr gut nachzuvollziehenden Systematik. Nach einer rund 20 Seiten umfassenden Einleitung ins Thema gibt es eine übergeordnete Einteilung nach Anwendungsgebiet/Beschwerdebild, jede Arzneipflanze wird prägnant beschrieben. Die Rubriken sind jeweils:</p>
<ul>
<li>Allgemeine Beschreibung</li>
<li>Verwendete Pflanzenteile</li>
<li>Geschichte als Heilpflanze</li>
<li>Wichtige Inhaltsstoffe</li>
<li>Wirkung</li>
<li>Aktuelles Angebot</li>
<li>Anwendung und Risiken</li>
<li>Selbst Sammeln und Selbermachen</li>
<li>Weitere Verwendung</li>
<li>Im Garten</li>
<li>Ähnliche Arten</li>
</ul>
<p>Somit werden sämtliche Fragen, die sich zu den Pflanzen stellen, beantwortet. Fotos und Illustrationen bebildern die Texte vortrefflich. Auch wir Gartenmenschen kommen auf unsere Kosten, da wir lernen, wie wir unsere eigenen Gartenpflanzen, zum Beispiel Ringelblume, Salbei, Weißdorn, Sonnenhut oder Kamille, gesundheitsfördernd verwenden können.</p>
<p>Was der Ratgeber eindeutig nicht ist: ein Buch, das die Verwendung selbst gemachter „Kräutermedizin“ über die Arzneimittel aus der Apotheke stellt. Margot ist Fachfrau in pharmazeutischen Belangen und weist uns im Gegenteil ausdrücklich auf mögliche Risiken oder die Unterschiede in der Wirksamkeit und den Kontrollen von selbst gemachten, verschreibungspflichtigen oder frei verkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke, Produkten aus dem Lebensmitteleinzelhandel oder Nahrungsergänzungsmitteln hin. War dir zum Beispiel klar, dass in Kamillentee aus der Apotheke die wirksamen Blütenkörbchen enthalten sind, in dem aus dem Supermarkt jedoch vornehmlich Stiele und Blätter, die keine arzneiliche Rolle spielen? Dieser Tee kann uns vielleicht gut schmecken, nicht jedoch gesund machen.</p>
<p>296 Seiten, 560 farbige Abbildungen, Hardcover, 14,8 x 21 cm<br />
ISBN 978-3-494-01779-2<br />
29.95 €</p>
<p><em>Die Fotos zu den exemplarischen Kapiteln Kamille und Salbei vergrößern sich durch Anklicken:</em></p>

<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-1-2-7/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-6-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-6-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-16-5/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-16-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kamille" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-16-4-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-16-4-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-15-7/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kamille" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-6-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-6-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-14-8/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-14-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kamille" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-14-7-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-14-7-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-13-7/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Kamille Salbei" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-6-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-6-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-12-8/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-12-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Salbei" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-12-7-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-12-7-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-11-11/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Salbei" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-10-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-10-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/web-10-11/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-10-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Salbei" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-10-10-120x120.jpg 120w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-10-10-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h3>Gartentipps von Margot und Roland.</h3>
<p>Viele der Fotos in Margots und Rolands Büchern sind im eigenen Garten entstanden. Er ist rund 350 Quadratmeter groß und ein wilder Naturgarten. Insekten und andere Tiere sind bei Spohns immer herzlich eingeladen, die Pflanzen aus dem Beet dürfen auch gern in die Wiese wachsen. Gemäht wird nur zwei- bis dreimal im Jahr, gedüngt wird nicht. Als Ergebnis wachsen sogar Orchideen in der Wiese: Ragwurz, Zweiblatt und Waldhyazinthe. Außerdem lassen Margot und Roland im Winter die abgestorbenen Pflanzen stehen. Fruchtstände wie die der Wilden Karde sind besonders bei den Distelfinken (Stieglitz) beliebt.</p>
<div id="attachment_10934" style="width: 1034px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10934" class="wp-image-10934 size-full" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-13.jpg" alt="Samenstände Wilde Karde" width="1024" height="680" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-13-300x199.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-13-768x510.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-13.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-10934" class="wp-caption-text">Attraktiv und Futter für Vögel: Fruchtstände der Wilden Karde, Dipsacus fullonum (© Margot Spohn)</p></div>
<p>Ökologisch interessierten Gärtnern empfehlen die Spohns das Pflanzen einer Sal-Weide (Salix caprea) &#8211; bei ihnen ist sie eine Einwanderin, die vor rund 10 Jahren von selbst aus einem Samen gewachsen ist. Der Baum ist mit einer frühen Blüte im März eine wertvolle Futterpflanze für Insekten und wird nach der Blüte als Kopfweide geschnitten.</p>
<div id="attachment_10923" style="width: 690px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10923" class="wp-image-10923 size-full" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-11.jpg" alt="Sal-Weide Salix caprea" width="680" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-11-199x300.jpg 199w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-11.jpg 680w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /><p id="caption-attachment-10923" class="wp-caption-text">Sal-Weide, Salix caprea (© Margot Spohn)</p></div>
<p>Auch ihr Stamm ist trotz des jungen Alters schon lange bei Insekten beliebt: Regelmäßig kann das Biologen-Paar Exemplare von Moschusbock und Weidenbohrer beobachten. Diese wiederum locken Buntspechte und Kleiber an. Der Baum ist zum Teil durch die Fraßtätigkeit der Bewohner schon so ausgehöhlt, dass einzelne Äste absterben. Das wiederum sorgt dafür, dass sich der Samtfußrübling angesiedelt hat &#8211; sehr zur Freude von Margot und Roland, denn dieser Pilz schmeckt ihnen ausgezeichnet.</p>
<div id="attachment_10933" style="width: 1034px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10933" class="wp-image-10933 size-full" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-17.jpg" alt="Moschusbock, Aromia moschata" width="1024" height="680" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-17-300x199.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-17-768x510.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-17.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-10933" class="wp-caption-text">Moschusbock, Aromia moschata (© Roland Spohn)</p></div>
<div id="attachment_10936" style="width: 1034px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10936" class="wp-image-10936 size-full" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-13.jpg" alt="Weidenbohrer, Cossus cossus" width="1024" height="680" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-13-300x199.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-13-768x510.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-13.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-10936" class="wp-caption-text">Weidenbohrer, Cossus cossus: Puppenhülle und geschlüpfter Schmetterling (© Roland Spohn)</p></div>
<h3>So kannst du &#8222;Unsere wichtigsten Arzneipflanzen&#8220; gewinnen.</h3>
<p>Wenn du an der Verlosung von <em>Unsere wichtigsten Arzneipflanzen</em> teilnehmen möchtest, hinterlasse bitte hier im Blog unter dem Artikel bis einschließlich 12.01.2020 einen Kommentar zu deinen Erfahrungen mit Arzneipflanzen oder der Erwartung an das Buch. Über den Gewinner entscheidet das Los. Mitmachen kannst du, wenn du eine Postadresse in Deutschland hast. Mit der Kommentarabgabe stimmst du zu, dass ich dich per E-Mail kontaktiere, um die Adresse für den Versand zu klären. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Viel Glück!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.berlingarten.de/wichtigste-arzneipflanzen/">Unsere wichtigsten Arzneipflanzen: Rezension und Portrait der Autoren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.berlingarten.de">berlingarten</a>.</p>
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		<title>Das Interview: Star-Designer Peter Berg zum Geheimnis ganz besonderer Gärten</title>
		<link>https://www.berlingarten.de/das-interview-star-designer-peter-berg-zum-geheimnis-ganz-besonderer-gaerten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Berlingärtnerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 16:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="300" height="201" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-3-300x201.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Natur Ästhetik Design" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-3-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-3-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-3-840x560.jpg 840w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-15-3.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p>Peter Berg gestaltet Gärten, die in ihrer natürlichen Ausdruckskraft überwältigen. Hier erklärt er, welche Zutaten es zu solchen Gärten braucht. Und sein Buch zeigt, wie die Endergebnisse aussehen. Ich lernte Peter Berg auf einer Veranstaltung des Who-is-who der Gartenbücher kennen. Sein opulenter Bildband war soeben erschienen und mir sofort aufgefallen. "Natur. Ästhetik. Design." ist der  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.berlingarten.de/das-interview-star-designer-peter-berg-zum-geheimnis-ganz-besonderer-gaerten/">Das Interview: Star-Designer Peter Berg zum Geheimnis ganz besonderer Gärten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.berlingarten.de">berlingarten</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Peter Berg gestaltet Gärten, die in ihrer natürlichen Ausdruckskraft überwältigen. Hier erklärt er, welche Zutaten es zu solchen Gärten braucht. Und sein Buch zeigt, wie die Endergebnisse aussehen.</h2>



<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" width="300" height="200" class="wp-image-10809" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-3-300x200.jpg" alt="Peter Berg" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-3-300x200.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-3-768x512.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-3-840x560.jpg 840w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-2-3.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
</div>



<p>Ich lernte <a href="http://gartenlandschaft.com/#start" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Peter Berg (öffnet in neuem Tab)">Peter Berg</a> auf einer Veranstaltung des Who-is-who der Gartenbücher kennen. Sein opulenter Bildband war soeben erschienen und mir sofort aufgefallen. &#8222;Natur. Ästhetik. Design.&#8220; ist der Titel und hinter jedem der Begriffe steht ein Punkt. So kommt auch Peters Gestaltung daher. Ich merkte bei der Durchsicht des Buches und im Gespräch mit ihm, dass er ein Designer ist, der in Hauptsätzen denkt. Der einen Stil hat und Punkt. Der für Klarheit steht und Punkt. Der groß denkt und Punkt. Der charaktervolle Bäume und Steine platziert und Punkt.</p>



<p>Ich freue mich, dass Peter zum Interview zur Verfügung stand und zwei Exemplare seines Buches zur Verlosung zur Verfügung gestellt hatte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Lieber Peter, wenn man sich mit deinen Arbeiten befasst, ist man fasziniert von der Kombination aus klarem Design und natürlicher Wirkung, aus Spannung und Ruhe, bei denen man allgemein denkt, sie schlössen sich aus. Wie kommt es, dass es bei deinen Entwürfen nicht so ist und alles perfekt zusammengeht?</h4>



<p>Diese Wirkung meiner Arbeiten ist das Ergebnis einer langen beruflichen Entwicklung. Schon immer habe ich mich viel mit Architektur beschäftigt, ich sollte ja auch Bauingenieur werden. Als Gartendesigner habe ich dann versucht, den Architekten Gärten zu liefern, die ihre Architektur unterstreichen. Entstanden sind moderne Gartenkonzepte die formal, minimalistisch, puristisch waren. Dann habe ich mich immer mehr mit Naturstein beschäftigt und erkannt, dass es zwei wesentliche Elemente im Garten gibt: Naturstein und Pflanze. Und dass diese beiden Materialien sich gegenseitig befruchten. Das heißt, unsere Gärten bestehen aus Naturstein, Pflanze und, wenn noch Geld übrig ist, Wasser.</p>



<p><em>Alle Galeriefotos dieses Beitrags vergrößern sich durch Anklicken.</em></p>



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<figure><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10818" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-7.jpg" alt="Kapitel Wasser" data-id="10818" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-7.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10818" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-7-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-7-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-7-7.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</li>
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<figure><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10819" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-9.jpg" alt="Wasserfall" data-id="10819" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-9.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10819" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-9-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-9-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-8-9.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</li>
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<figure><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10816" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-7.jpg" alt="Schwimmteich" data-id="10816" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-7.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10816" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-7-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-7-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-5-7.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<figure><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10814" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-10.jpg" alt="Schwimmteich formal" data-id="10814" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-10.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10814" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-10-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-10-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-4-10.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<figure><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10820" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-7.jpg" alt="Pool" data-id="10820" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-7.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10820" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-7-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-7-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-9-7.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<figure><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10822" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-7.jpg" alt="Himmelsspiegel" data-id="10822" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-7.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10822" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-7-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-7-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-11-7.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</li>
</ul>
</figure>



<p>&nbsp;</p>



<p>Wenn wir was bauen, Terrassen, Wege, Wasserbecken zum Beispiel, dann arbeiten wir mit Stein, Holz, Metall und Glas. Also auch alles echten Materialien. Wir gehen inzwischen sogar soweit, dass wir am liebsten auch Einfluss auf die Farbe der Häuser nehmen. Wir gestalten wie <a href="https://franklloydwright.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Frank Lloyd Wright (öffnet in neuem Tab)">Frank Lloyd Wright</a> mit natürlichen mineralischen Farben und es kommen solche zum Einsatz, die das Grün der Pflanze in Szene setzen. So werden Haus und Garten zu einer stärkeren Einheit &#8211; anders als mit dem bei Architekten so beliebten Weiß, das das Gebäude betont, aber eher einen Fremdkörper im Garten darstellt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ich dachte, dein Stil käme durch deine Kindheit in den Weinbergen in Kombination mit der Beschäftigung mit japanischer Gartengestaltung?</h4>



<p>Ja, auch das spielt eine Rolle und unterstreicht, was ich eben gesagt habe: In beiden geht es viel um die Kombination aus Stein und Pflanze. Wobei wir uns nicht an den ganz strengen japanischen Gärten wie den Zengärten orientieren, sondern an den freieren wie den Fürstengärten in Japan. Tatsächlich ist das Schneiden der Gehölze Teil unserer Arbeit, um sie vom Wuchs und den Proportionen her perfekt in den Garten einzupassen. Da wir auch oft mit der grundlegenden Pflege der Gärten betraut sind, können wir auch über die Zeit hinweg für Harmonie in den Proportionen sorgen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<ul class="blocks-gallery-grid">
<li class="blocks-gallery-item">
<figure><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10824" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-3.jpg" alt="Buch Peter Berg" data-id="10824" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-3.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10824" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-3-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-3-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-13-3.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</li>
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<figure><img decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-10813" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-2-3.jpg" alt="Liegestühle bei Peter Berg" data-id="10813" data-full-url="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-2-3.jpg" data-link="https://www.berlingarten.de/?attachment_id=10813" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-2-3-300x200.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-2-3-768x512.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-2-3-840x560.jpg 840w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-2-3.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</li>
</ul>
</figure>



<h4 class="wp-block-heading">Du sprichst die Gehölze an. In euren Gartendesigns geht eine starke Faszination von den Bäumen aus.</h4>



<p>Absolut richtig. Die Gehölze haben bei uns schon immer eine Rolle gespielt. Auch wenn es eine Zeit so von zehn bis 15 Jahren gedauert hat, bis wir uns getraut haben, die richtig großen Gehölze zu verwenden. Wenn ich immer wieder tagelang durch Baumschulen unterwegs bin, teilweise auch mit den Kunden, dann sieht man immer wieder, dass die Bäume und Sträucher erst dann wirklich schön werden, wenn sie wirklich alt sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Du rätst zu richtig großen Gehölzen?</h4>



<p>Ja, sie bringen Atmosphäre in den Garten. Wir spielen mit verschiedenen gestalterischen Elementen. Zum einen mit der Dimension, zum anderen mit Kontrasten: vom Moos bis zum großen Baum, vom Split bis zum 15-Tonnen-Felsen. Dazu kommt der Kontrast von frei und formal: frei wachsende Gehölze treffen auf formal geschnittene Hecken. Oder Gräserflächen werden aufregend mit einigen eingestreuten Blüten, die dem Garten eine gewisse Leichtigkeit geben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mal davon abgesehen, dass man dich als Gartenplaner konsultieren kann: Was rätst du Menschen, die mit ihrem Garten unzufrieden sind, der klassisch über die Jahre immer mal hier und dort ein paar neue Pflanzen bekommen hat &#8211; gardening by doing &#8211; aber dem der Ausdruck fehlt, das Gestalterische. Wo fängt man an? Geht immer nur der große Wurf oder auch ein teilweises Umgestalten?</h4>



<p>Man kann natürlich mit Teilen des Gartens anfangen. Wenn ich in den Anfängen geahnt hätte, was ich über die Jahre alles in meinen Garten stecken würde: Ich hätte mich für verrückt erklärt. Es war eher so, dass ich jedes Jahr an Bereichen gearbeitet habe. Ich rate, vor allem alte Gehölze zu erhalten, die sind meist am schönsten. Nicht gleich alles plattmachen. Mir macht es großen Spaß, kreativ mit dem Vorhandenen umzugehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-10811" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-2-4.jpg" alt="Steinpavillon" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-2-4-300x200.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-2-4-768x512.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-2-4-840x560.jpg 840w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-2-4.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<figcaption>Peter hat in seinem Garten Raum für Raum angelegt. Sehr individuell wirkt der Steinpavillon</figcaption>
</figure>



<h4 class="wp-block-heading">Ich denke manchmal, dass es Pflanzen und ihre Gärtner heutzutage ganz schön schwer haben: Da ist das Klima mit extremeren Wetterlagen. Es soll durchgeblüht werden oder zumindest ganzjährig attraktiv aussehen. Alles natürlich super bienenfreundlich. Wie stellst du dich als Gartenplaner darauf ein? Gibt es Pflanzen, die früher deine Lieblinge waren, heute aber nicht mehr? Und welche empfiehlst du heute?</h4>



<p>Ich hatte früher Lieblinge, heute arbeite ich situativer. Ich bin in einem Garten und sehe, dass hier ein hohes Gehölz hin muss und dort der Blick umgelenkt werden oder eine transparente Pflanze für einen Schleier sorgen soll. Alles erfolgt individuell.</p>



<p>Und schon wieder sind wir bei den Gehölzen. Ich hatte einen japanischen Planer, wenn der in einem Garten war, hat der oft gefragt: &#8222;Wer ist denn hier der Boss?&#8220; Dem fehlte das leitende Gehölz, der alte Baum. Wir pflanzen zuerst die Gehölze. Danach kommen dann die Stauden.</p>



<p>Von den Japanern können wir auch lernen, dass die 70 verschiedene Begriffe für Grün haben und Grün tatsächlich oft die beste Farbe ist und die stärkste Wirkung hat. Wir verfolgen häufig das Konzept, dass wir die Farben im Laufe der Jahreszeiten steigern, denn das Feuerwerk kommt erst im Herbst. Deshalb gibt es bei uns zum Beispiel auch keine rote Blutpflaume, denn das Feuerwerk im Herbst wird nicht spektakulärer, wenn ich bereits im Frühjahr eine rote Rakete gestartet habe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">In deinen Gärten soll man trotz aller Ästhetik auch ganz normal leben können. Ist da auch Platz für Obstbäume?</h4>



<p>Natürlich! Auch hier gilt: Alte schöne Bäume pflanzen. Ich habe auch selbst einen Gemüsegarten, den ich ökologisch bewirtschafte. Auch eine Streuobstwiese mit teilweise alten und sogar schon überalterten Kirschbäumen. Die gehören als Skelette ins natürliche Bild mit dazu. Da sind wir wieder beim Erhalten von Bäumen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was sagst du zum &#8222;Gärtnern für intelligente Faule&#8220; wie es immer so schön heißt? Gibt es den wirklich pflegeleichten Garten? Und was ist deine Antwort auf die Gärten des Grauens, die Schottergärten?</h4>



<p>Ein pflegeleichter Garten ist einer mit guter Struktur, die den Garten funktional macht, Gehölzen und geschlossenem Bewuchs.</p>



<p>Die Gehölze sind auch für unsere Gesundheit wichtig und ein gutes Klima im Haus. Sie schlucken den Feinstaub und geben Schatten. Früher gab es daher noch den typischen Vorgartenbaum. Pflegeleicht ist es, mit der Natur, nicht gegen sie zu arbeiten. Die Schottergärten bleiben ja nicht so, der Bewuchs findet seinen Weg. Das Problem ist, dass viele Gartenbaubetriebe kaum noch mit Pflanzen und kaum noch von Hand arbeiten. Die legen den Kunden mit ihren Maschinen den Schottergarten an. Am Ende werden drei Löcher gegraben, in die jeweils ein Buchs gepflanzt wird. Und der Feinstaub fliegt auf der Tristesse munter umher, ansonsten fliegt nichts, keine Biene, kein Vogel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10812" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-11.jpg" alt="Kapitel Struktur" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-11-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-11-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-3-11.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<figcaption>Dem Thema Struktur ist ein ganzes Kapitel gewidmet</figcaption>
</figure>



<h4 class="wp-block-heading">Dein Buch wirkt ein wenig wie deine Gärten: höchster Anspruch und für die Ewigkeit. Wie kam es zu dem Projekt?</h4>



<p>Durch meine anderen drei Bücher hatte ich Kontakte zu den besten Fotografen und bei Random House/DVA einen Lektor an meiner Seite, mit dem ich mich perfekt ergänzt habe. Das Buch zeigt im vorderen Teil die Grundsätze meiner Philosophie und im Anschluss zur Veranschaulichung die vielen Projekte, die wir in den letzten Jahren realisieren konnten. Es ist zweisprachig, da wir inzwischen auch international Beachtung finden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10810" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-8.jpg" alt="Inhaltsverzeichnis" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-8-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-8-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-2-8.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Lieber Peter, herzlichen Dank, dass du uns deine Sicht auf das, was gutes und nachhaltiges Gartendesign ausmacht, so ausführlich dargestellt hast. Ich bin sehr inspiriert und werde versuchen, mir jetzt in den ruhigen Wintertagen die Frage zu beantworten, wer in meinem Garten eigentlich der Boss ist. Mal sehen, was das dann im Frühjahr zur Pflanzzeit für Auswirkungen hat.</h4>



<h3 class="wp-block-heading">Autor und Buch.</h3>



<p>Peter Berg ist ein ungemein humorvoller Rheinländer aus Sinzig in Rheinland-Pfalz. Er wurde unter anderem bereits dreimal mit dem als &#8222;Oskar der Gartenbranche&#8220; betitelten TASPO-Award als bester deutscher Gartengestalter ausgezeichnet. Für seine Bücher arbeitet er mit Fotografen wie Jürgen Becker, Marianne Majerus, Gary Rogers und Philippe Perdereau zusammen &#8211; so auch in seinem neuesten, das du hier gewinnen kannst.</p>



<p><strong>Natur. Ästehetik. Design.</strong> ist ein großformatiges Hardcover aus dem DVA-Verlag und versammelt auf 242 Seiten Kapitel zu den Kernelementen von Peters Design und veranschaulicht diese in 14 Projekten aus den Jahren 2011 bis 2017. Das Buchdesign bietet den guten Fotos und den abgebildeten Gärten den passenden Rahmen.</p>



<p>Das Buch ist ein wunderschönes Coffee-Table-Book zum Schwelgen und schult durch die Kombination aus brillianten Bildern und fachkundigen Texten den Blick für gelungene Gärten. Daher liefert es eine Fülle an Inspiration. Insbesondere Hanggärtner dürften auf ihre Kosten kommen, denn sie sind eine Spezialität von Peter Berg.</p>



<p>Hardcover | 240 Seiten, 29,5 x 29,5 cm | 212 Farbabbildungen und 14 Pläne | ISBN: 978-3-421-04107-4 | 49,95 €</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="685" class="wp-image-10808" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-12.jpg" alt="Hanggarten-Lösung" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-12-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-12-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/web-1-12.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Verlosung.</h3>



<p>Leider zu spät für dieses Mal &#8211; die Verlosung endete am 08.12.2019. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Buchtipp mit Rezept: Blüten-Genuss für Tafel und Teller</title>
		<link>https://www.berlingarten.de/buchtipp-rezept-bluetengenuss-tafel-teller/</link>
					<comments>https://www.berlingarten.de/buchtipp-rezept-bluetengenuss-tafel-teller/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Berlingärtnerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2019 09:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Fenchel]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelblumen]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="300" height="201" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-300x201.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Titel Blüten-Genuss mit Ringelblumen-Shortbread" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-840x560.jpg 840w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p>Rezension eines Inspirations- und Rezeptbuches meiner Bloggerkollegen Anja und Andreas vom Kleinen Horrorgarten. Inklusive Rezept eines Ringelblumen-Shortbreads. Anja vom Blog Der kleine Horrorgarten imkert seit Jahren in ihrem Schrebergarten. Kein Wunder, dass sie daher besonders viele blühende Blumen bei sich angebaut hat. Aber warum sollen die Blüten eigentlich nur den Insekten schmecken? Aus dieser Frage  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.berlingarten.de/buchtipp-rezept-bluetengenuss-tafel-teller/">Buchtipp mit Rezept: Blüten-Genuss für Tafel und Teller</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.berlingarten.de">berlingarten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="300" height="201" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-300x201.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Titel Blüten-Genuss mit Ringelblumen-Shortbread" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss-840x560.jpg 840w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blüten-Genuss.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><h2>Rezension eines Inspirations- und Rezeptbuches meiner Bloggerkollegen Anja und Andreas vom Kleinen Horrorgarten. Inklusive Rezept eines Ringelblumen-Shortbreads.</h2>
<p>Anja vom Blog <a href="https://der-kleine-horror-garten.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Der kleine Horrorgarten</a> imkert seit Jahren in ihrem Schrebergarten. Kein Wunder, dass sie daher besonders viele blühende Blumen bei sich angebaut hat. Aber warum sollen die Blüten eigentlich nur den Insekten schmecken? Aus dieser Frage entstanden ein Durchprobieren durch den Garten, ein Rezeptentwickeln und am Ende ein sehr schönes Buch, das mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.</p>
<h3>Rosen, Tulpen, Dahlien: guten Appetit.</h3>
<p>Das Buch behandelt zehn verschiedene Blüten, die die meisten von uns wahrscheinlich im Garten, aber vermutlich noch nie gegessen haben. Dass Tulpen zum Beispiel wunderbar schmecken, habe ich zum ersten Mal auf einer <a href="https://www.berlingarten.de/die-spur-der-tulpen-blumenreise-durch-holland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gartenreise durch Holland</a> erlebt &#8211; von allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, sie als Zutat zu meinen Gerichten zu verwenden. Alle Rezepte haben also Wow-Effekt-Potenzial, selbst wenn es sich um eigentlich alltägliche Blumen handelt. Wer dann wirklich Eindruck schinden will, findet mit Kamelie und Magnolie zwei Gehölze, die selbst bei anspruchsvollsten Bei-Instagram-hab-ich-schon-alles-gesehen-Gästen die Augen zum Leuchten bringt.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-large wp-image-10348" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-1-1024x685.jpg" alt="Inhaltsverzeichnis Blüten-Genuss" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-1-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-1-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Blumen- und Dekotipps kombiniert mit Rezepten.</h3>
<p>Das Buch ist so aufgebaut, dass du vorneweg etwas zur Kultur der Pflanze im Garten erfährst. Es folgen Inspirationen zur Tischdeko oder kleine DIY-Ideen mit der jeweiligen Blüte. Andreas&#8216; Fotos machen Lust, sofort loszulegen. Besonders gut gefallen mir die Bilder aus Vogelperspektive von hübsch gedeckten Tafeln, an denen die Idee von gemeinschaftlichem Essen und Genießen sehr gut rüberkommt. Anja hat erzählt, dass dazu in der Regel die großen Kinder des Paares mit Freunden Handmodel standen und sich Andreas beeilen musste, die Bilder im Kasten zu haben, bevor die Leckereien verputzt waren.</p>
<p>Pro Blüte gibt es Rezepte von herzhaft bis süß, oftmals bebildert mit Schritt-für-Schritt-Aufnahmen.</p>
<p>Das Buch ist ein Hardcover mit einem matten, sehr griffigen Papier, die Druckfarben kommen im gedeckten Look, das Buchdesign finde ich im Seitenaufbau und mit zusätzlichen gestalterischen Elementen wie Aquarell-Blüten sehr ansprechend und geschenke-würdig.</p>
<p><div id="attachment_10350" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10350" class="size-large wp-image-10350" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kamelienportrait-1024x685.jpg" alt="Kamelienportrait" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kamelienportrait-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kamelienportrait-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kamelienportrait.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10350" class="wp-caption-text">Kamelienportrait</p></div></p>
<p><div id="attachment_10359" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10359" class="size-large wp-image-10359" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tafel-mit-Kamelienmaki-1024x685.jpg" alt="Üppige Tafel mit Kamelien-Maki" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tafel-mit-Kamelienmaki-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tafel-mit-Kamelienmaki-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tafel-mit-Kamelienmaki.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10359" class="wp-caption-text">Üppige Tafel mit Kamelien-Maki</p></div></p>
<p><div id="attachment_10352" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10352" class="size-large wp-image-10352" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Kamelienmaki-1024x685.jpg" alt="Raffiniertes Rezept Kamelien-Maki" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Kamelienmaki-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Kamelienmaki-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Kamelienmaki.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10352" class="wp-caption-text">Raffiniertes Rezept Kamelien-Maki</p></div></p>
<p><div id="attachment_10360" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10360" class="size-large wp-image-10360" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tischdeko-Kamelien-1024x685.jpg" alt="Tipp zur Tischdeko mit Kamelien" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tischdeko-Kamelien-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tischdeko-Kamelien-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Tischdeko-Kamelien.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10360" class="wp-caption-text">Tipp zur Tischdeko mit Kamelien</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ausprobiert: Rezept Shortbread mit Blütendeko.</h3>
<p>Und nun zum Praxistest, natürlich wollte ich es mir nicht nehmen lassen, sofort ein Rezept auszuprobieren, das ich euch hier mit seiner Zutatenliste vorstellen darf. Natürlich habe ich Ringelblumen und Gewürzfenchel im Garten und Leckermäuler in der Familie. Die Entscheidung fiel auf ein Shortbread, also einen schottischen Butterkeks, den ich durch meine vielen <a href="https://www.berlingarten.de/england-lust-und-tuecke-einer-gartenreise/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">England-Gartenreisen</a> kenne und liebe.</p>
<p><div id="attachment_10356" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10356" class="size-large wp-image-10356" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Ringelblumenstrauß-1024x685.jpg" alt="Macht glücklich: ein kleiner Ringelblumenstrauß" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Ringelblumenstrauß-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Ringelblumenstrauß-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Ringelblumenstrauß.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10356" class="wp-caption-text">Macht glücklich: ein kleiner Ringelblumenstrauß</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Zutaten für ein Blech Shortbread:</h4>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">250 g Butter</span></li>
<li><span style="color: #ff6600;">125 g feiner Zucker</span></li>
<li><span style="color: #ff6600;">0,5 TL Salz</span></li>
<li><span style="color: #ff6600;">500 g Mehl</span></li>
<li><span style="color: #ff6600;">1 Handvoll Ringelblumen und Fenchelgrün</span></li>
</ul>
<h4>Zubereitung:</h4>
<p>Backofen auf 150 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Butter mit Zucker und Salz verrühren. Mehl unter die Butter-Mischung kneten.</p>
<p>Blüten ausschütteln und direkt am Stielansatz abknipsen. Fenchelgrün bei Bedarf abbrausen und trocken schütteln. (<em>Ich habe den Teig derweil in den Kühlschrank gelegt.</em>)</p>
<p>Teig auf bemehlter Arbeitsfläche oder zwischen Klarsichtfolie ca. 1 Zentimeter dick ausrollen (der Teig bricht leicht <em>&#8211; daher habe ich ihn auch direkt auf dem Antihaft-Backpapier ausgerollt</em>). Mit einer runden Ausstechform Kreise ausstechen. Alternativ den Teig zu Rollen mit ca. 5 Zentimeter Durchmesser formen und mit einem scharfen Messer in ca. 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden (<em>was ich gemacht habe</em>). Die Kekse mit Ringelblumenblüten und Fenchel belegen. Leicht eindrücken. (<em>Ich werde beim nächsten Mal auch auf die Kekse mit Blüten, die selbst recht geschmacksneutral sind, noch etwas Fenchel dazugeben. Es schmeckt damit wirklich großartig</em>.)</p>
<p>Die Kekse auf das Blech legen und im Ofen bei 150 Grad in ca. 20 bis 25 Minuten goldbraun backen. (<em>Ich habe nach der Hälfte der Zeit die sich zusammenrollenden Blütenblätter mit einer runden Messerspitze geglättet, vorsichtig nach außen gedrückt und so die sich zusammenziehenden Blüten wieder geöffnet</em>). Herausnehmen, abkühlen lassen und vorsichtig vom Blech lösen.</p>
<p>Die Shortbread kamen bei meiner Familie super an. Eigentlich halten sich die Kekse luftdicht verschlossen richtig lange &#8211; aber bei dem tollen Geschmack leider nur theoretisch.</p>
<p><div id="attachment_10358" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10358" class="size-large wp-image-10358" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Shortbread-Ringelblumen-1024x685.jpg" alt="Bereit zum Backen: Shortbread mit Ringelblumen und Fenchel" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Shortbread-Ringelblumen-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Shortbread-Ringelblumen-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Shortbread-Ringelblumen.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10358" class="wp-caption-text">Bereit zum Backen: Shortbread mit Ringelblumen und Fenchel</p></div></p>
<p><div id="attachment_10355" style="width: 695px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10355" class="size-large wp-image-10355" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Ringelblumenshortbread-fertig-685x1024.jpg" alt="Das Shortbread ist fertig!" width="685" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Ringelblumenshortbread-fertig-201x300.jpg 201w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Ringelblumenshortbread-fertig.jpg 685w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /><p id="caption-attachment-10355" class="wp-caption-text">Das Shortbread ist fertig!</p></div></p>
<p><div id="attachment_10357" style="width: 695px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10357" class="size-large wp-image-10357" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Shortbread-Blüten-685x1024.jpg" alt="Sind die wohl schön geworden? Shortbread mit Blüten" width="685" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Shortbread-Blüten-201x300.jpg 201w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Shortbread-Blüten.jpg 685w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /><p id="caption-attachment-10357" class="wp-caption-text">Sind die wohl schön geworden? Shortbread mit Blüten</p></div></p>
<p><div id="attachment_10349" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10349" class="wp-image-10349 size-large" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kaffekränzchentablett-1024x685.jpg" alt="Kaffekränzchentablett - das Buch ist so liebevoll gestaltet" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kaffekränzchentablett-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kaffekränzchentablett-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kaffekränzchentablett.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10349" class="wp-caption-text">Kaffekränzchentablett &#8211; das Buch ist so liebevoll gestaltet</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
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<h3>Bibliografische Angaben.</h3>
<p><strong>Titel:</strong> Blüten-Genuss für Tafel und Teller<br />
<strong>Autoren:</strong> Anja Klein, Andreas Lauermann<br />
<strong>Verlag:</strong> <a href="https://shop.blooms.de/default/">Bloom’s</a><br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3-945429-36-5<br />
<strong>Preis:</strong> 24,90 €</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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</div>
<p><div id="attachment_10353" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10353" class="size-large wp-image-10353" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Rosenblüten-1024x685.jpg" alt="Rezept zum Kandieren von Rosenblüten" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Rosenblüten-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Rosenblüten-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Rosenblüten.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10353" class="wp-caption-text">Rezept zum Kandieren von Rosenblüten</p></div></p>
<p><div id="attachment_10351" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10351" class="size-large wp-image-10351" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Dahlienblüten-1024x685.jpg" alt="Rezept für eine Süßkartoffelsuppe mit Dahlienblüten" width="840" height="562" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Dahlienblüten-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Dahlienblüten-768x514.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rezept-Dahlienblüten.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-10351" class="wp-caption-text">Rezept für eine Süßkartoffelsuppe mit Dahlienblüten</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hörbuch-Rezension: Sissinghurst &#8211; eine Passion von Vita und Harold. Mit Verlosung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Berlingärtnerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 07:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Sissinghurst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hörbuch Sissinghurst  Der Garten Sissinghurst ist weltberühmt. In einem schönen Hörbuch werden auch die Gärtner dahinter, Vita Sackville-West und Harold Nicolson lebendig. Das hört sich im wahrsten Sinne des Wortes gut an: Urlaub zu haben, zu entspannen, ein Buch zu lesen. Oder, wie ich es jetzt gemacht habe, mir im südlichsten Süden von  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_6934" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6934" class="size-large wp-image-6934" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbuch-Sissinghurst-1024x681.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbuch-Sissinghurst-300x200.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbuch-Sissinghurst-768x511.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbuch-Sissinghurst-840x560.jpg 840w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbuch-Sissinghurst-1024x681.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbuch-Sissinghurst.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-6934" class="wp-caption-text">Hörbuch Sissinghurst</p></div></p>
<h2>Der Garten Sissinghurst ist weltberühmt. In einem schönen Hörbuch werden auch die Gärtner dahinter, Vita Sackville-West und Harold Nicolson lebendig.</h2>
<p>Das hört sich im wahrsten Sinne des Wortes gut an: Urlaub zu haben, zu entspannen, ein Buch zu lesen. Oder, wie ich es jetzt gemacht habe, mir im südlichsten Süden von Englands Gartenkultur erzählen zu lassen. Aber selbst wenn man daheim im Großstadt-Feierabendstau steht, entschleunigt dieses Hörbuch bestimmt.</p>
<p><em>Sissinghurst</em> heißt das erfolgreiche Hörbuch aus dem Verlag <a href="http://der-diwan.de/sissinghurst-portrait-eines-gartens/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Der Diwan</a>. Erwartet hatte ich bei dem Titel hauptsächlich Informationen zu Gartengestaltung und Pflanzkonzepten. Hier wird aber vor allem durch eine Collage aus Briefen, Tagebucheinträgen und Zitaten das Ehepaar Vita Sackville-West und Harold Nicolson in seiner Beziehung zueinander und zum Garten lebendig. Marit Beyer liest so eindrücklich, dass ich mit meinem Kopfhörer völlig eintaucht bin in die Gefühlswelt des Paares &#8211; vom gewagten Kauf des Gartens über die Wirren des Krieges, der Entwicklung des Gartens zum Superstar bis zu Vitas und schließlich Harolds Tod. Ein sinnlicher Genuss und ein aufschlussreicher dazu. Vorlage ist ein Buch von Julia Bachstein, das sie vor 20 Jahren nach einem Besuch bei Vitas und Harolds Sohn Nigel Nicolson schrieb, und das jetzt wieder aufgelegt wurde.</p>
<p>Einziger kleiner Kritikpunkt: Ich frage mich, ob sich der Inhalt der drei CDs nicht auf zwei hätte reduzieren lassen; auf der dritten ist nicht mehr viel drauf und läuft aus in Musik der Formation <em>talstrasse</em>.</p>
<p>Wenn du mehr wissen möchtest über Sissinghurst, dann schau mal in meinen <a href="https://www.berlingarten.de/sissinghurst-der-englische-traumgarten/" target="_blank" rel="noopener">Beitrag </a>dazu, ich war schon zweimal dort und auch mich packte der Zauber des Anwesens. Vita und Harold schufen hier über drei Jahrzehnte ein Blumen- und Sichtachsenparadies, das sie beide für den Rest ihres Lebens zusammenschweißte.</p>
<p><div id="attachment_2458" style="width: 1010px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2458" class="size-full wp-image-2458" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Weißer-Garten-Sissinghurst.jpg" alt="Weißer Garten Sissinghurst" width="1000" height="657" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Weißer-Garten-Sissinghurst-300x197.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Weißer-Garten-Sissinghurst.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><p id="caption-attachment-2458" class="wp-caption-text">Der berühmte weiße Garten von Sissinghurst</p></div></p>
<p>Merit Beyer liest</p>
<ul>
<li>Vita Sackville-West &amp; Harold Nicolson, <strong>Sissinghurst. Porträt eines Gartens</strong></li>
<li>Der Diwan</li>
<li>3 CDs, 175 Minuten</li>
<li>ISBN 978-3-941009-18-9</li>
<li>16,80 €</li>
</ul>
<p>Wenn du möchtest, hinterlasse einen Kommentar unter dem Beitrag, ich verlose mein Rezensionsexemplar, das ich kostenlos vom Verlag erhalten habe, unter den Kommentatoren. Kommentarschluss ist Sonntag, 3. September 2017, rechtliche Vorgaben berücksichtige ich nicht, ich ziehe euch einfach aus einem Lostopf und die notarielle Aufsicht hat mal Pause.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.berlingarten.de/hoerbuch-sissinghurst/">Hörbuch-Rezension: Sissinghurst &#8211; eine Passion von Vita und Harold. Mit Verlosung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.berlingarten.de">berlingarten</a>.</p>
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		<item>
		<title>Interview: AvantGardening, das Gartenbuch von Torsten Matschiess</title>
		<link>https://www.berlingarten.de/interview-avantgardening-torsten-matschiess/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Berlingärtnerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2017 17:04:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>AvantGardening und die Autoren  Eine Rezension des Gartenbuchs AvantGardening von Torsten Matschiess samt Interview mit dem Autor - und mein Lesetipp für die Blogparade über Lieblingsgartenbücher. Ich war schon voller Vorfreude. Ein Buch von Torsten Matschiess - super. Endlich. Seit er die Ankündigung für AvantGardening bei Facebook gepostet hatte, war mir klar, dass  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_5754" style="width: 850px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5754" class="size-large wp-image-5754" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/AvantGardening-und-die-Autoren-1024x768.jpg" alt="AvantGardening und die Autoren" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/AvantGardening-und-die-Autoren-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/AvantGardening-und-die-Autoren-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/AvantGardening-und-die-Autoren-1024x768.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/AvantGardening-und-die-Autoren.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5754" class="wp-caption-text">AvantGardening und die Autoren</p></div></p>
<h2 style="text-align: left;">Eine Rezension des Gartenbuchs AvantGardening von Torsten Matschiess samt Interview mit dem Autor &#8211; und mein Lesetipp für die Blogparade über Lieblingsgartenbücher.</h2>
<p>Ich war schon voller Vorfreude. Ein Buch von Torsten Matschiess &#8211; super. Endlich. Seit er die Ankündigung für AvantGardening bei Facebook gepostet hatte, war mir klar, dass ich das lesen wollte. Ich sehe nämlich viele Gartenbilder bei Facebook &#8211; und ich sehe Torstens Fotos aus seinem Garten. Sie stechen heraus, insbesondere im Herbst und Winter, wenn sich gärtnerisch die Spreu vom Weizen trennt.</p>
<p>Torsten ist einer meiner besonderen Digitale-Gartenwelt-Kontakte: Länger als ein Jahr schon verfolge ich in den sozialen Medien, was er im echten Leben so macht: seinen eigenen, über 8.000 qm großen Garten beackern &#8211; den inzwischen schon legendären <em>Garten Alst</em> am Niederrhein &#8211; und mit diesem Erfahrungsschatz auch andere Gartenbesitzer beraten. Inzwischen ist er in beidem so erfolgreich, dass nicht nur ganze Busladungen an Gartenbesuchern bei ihm vorfahren, sondern er auch beim Ulmer Verlag den Auftakt zu einer Buchreihe über &#8222;besondere Highlights aus den Bereichen Gartengestaltung, Pflanzenwissen und -verwendung&#8220; bilden darf. Dass er den Nerv der Zeit trifft, zeigen proppevolle Lesungen und begeisterte Pressestimmen, die ihn als &#8222;Propheten&#8220; feiern. Tatsächlich könnte man bei seinem Outfit &#8217;schwarzer Hut, schwarzer Mantel, schwarze Budapester&#8216; auf die Idee kommen, er sei zwar vielleicht nicht grad wie die Blues Brothers im Auftrag des Herrn, aber schon irgendwie in einem höheren Auftrag unterwegs.</p>
<p><div id="attachment_5750" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5750" class="wp-image-5750 size-large" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Daniela-Pawert-Torsten-Matschiess-1024x767.jpg" alt="Garten-Deam-Team: Daniela Pawert und Torsten Matschiess" width="840" height="629" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Daniela-Pawert-Torsten-Matschiess-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Daniela-Pawert-Torsten-Matschiess-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Daniela-Pawert-Torsten-Matschiess-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Daniela-Pawert-Torsten-Matschiess.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5750" class="wp-caption-text">Garten-Deam-Team: Daniela Pawert und Torsten Matschiess</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>AvantGardening, das Buch.</h3>
<p>AvantGardening ist ein Buch mit klugen und unterhaltsamen Texten sowie tollen Fotos (Jürgen Becker) über eine überzeugende Art zu gärtnern. Das Beispiel ist der inzwischen oft gar nicht mehr private Privatgarten des Autors. Wir lesen, wie es 2003 mit dem Garten anfing und was die ehemals reinen Selfmade-Gärtner  Torsten Matschiess und seine Partnerin Daniela Pawert seitdem an Gelungenem und Misserfolgen mitgenommen haben und partizipieren an ihrem Wissen.</p>
<p><div id="attachment_5748" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5748" class="size-large wp-image-5748" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-1024x767.jpg" alt="Inhaltsverzeichnis" width="840" height="629" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhaltsverzeichnis.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5748" class="wp-caption-text">Darum geht es in AvantGardening</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es geht um die Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten; es geht um eine bestimmte Haltung zum Gärtnern, um Stil und um Ressourcenplanung. Torsten schreibt über seine Gestaltungsprinzipien und seine Lieblingspflanzen; übrigens zählen neben Kerzenknöterichen, den allgegenwärtigen Gräsern und Großstauden auch Rosen dazu. Er geht überdies auf typische Kundenanforderungen aus seinem Gartenberateralltag ein und zeigt zum Beispiel Alternativen zu klassischen Sichtschutzwänden oder dem Modegehölz &#8218;Annabelle&#8216; auf. Er rechnet vor, dass es viermal aufwändiger ist, eine Rasenfläche als ein Staudenbeet zu pflegen. Er regt an, alte Regeln zu hinterfragen. Das Buch heißt nicht von ungefähr <em>AvantGardening</em>. Wenn ich es in der Buchhandlung ins Regal einsortieren müsste, käme es neben die Titel zum New German Style oder zu Petra Pelz. Ich würde es insgesamt &#8222;Piet Oudolf weiterdenken&#8220; nennen. Was es nicht ist: Es ist kein Ratgeber à la &#8218;In 10 Schritten zum Vorgarten&#8216;. Auch kommen Obst und Gemüse oder Zwiebelblumen nicht vor.</p>
<p><div id="attachment_5743" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5743" class="size-large wp-image-5743" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Großstauden-1024x767.jpg" alt="Großstauden" width="840" height="629" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Großstauden-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Großstauden-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Großstauden-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Großstauden.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5743" class="wp-caption-text">Von Matschiess sehr geschätzt: Großstauden</p></div></p>
<p><div id="attachment_5744" style="width: 777px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5744" class="size-large wp-image-5744" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rosen-und-Gräser-767x1024.jpg" alt="Rosen und Gräser" width="767" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rosen-und-Gräser-225x300.jpg 225w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rosen-und-Gräser-420x560.jpg 420w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rosen-und-Gräser-767x1024.jpg 767w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rosen-und-Gräser-768x1025.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Rosen-und-Gräser.jpg 899w" sizes="(max-width: 767px) 100vw, 767px" /><p id="caption-attachment-5744" class="wp-caption-text">Auch so kann man Rosen verwenden: mit Gräsern</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Wort noch zur Aufmachung des Buches: Der Verlag hat sich für ein Layout im gerade angesagten Retrodesign mit dominanter Typografie, ein quadratisches Format und einen flexiblen Einband entschieden. Letzterer wird vielen sicher als wenig hochwertig erscheinen, da man dem Buch recht schnell ansieht, dass es gelesen wird. Mich persönlich tangiert das nicht, ich finde die weichen Einbände sogar angenehmer in der Handhabung und der geschmeidige Eindruck passt gut zu den fließenden Konturen der abgebildeten Pflanzungen.</p>
<p><div id="attachment_5739" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5739" class="size-large wp-image-5739" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Avantgardening-berlingarten-1024x768.jpg" alt="Mir macht das Buch richtig Spaß" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Avantgardening-berlingarten-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Avantgardening-berlingarten-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Avantgardening-berlingarten-1024x768.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Avantgardening-berlingarten.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5739" class="wp-caption-text">Mir macht das Buch richtig Spaß</p></div></p>
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<h4></h4>
<h3>Torsten Matschiess, das Interview.</h3>
<h4>Torsten, ich freue mich sehr, dass du berlingarten ein Interview gibst! Ganz lieben Dank dafür.</h4>
<h4>Neugierig wie ich bin, möchte ich doch gleich wissen, wie ein Internet-Berater mit Kräuterbalkon zu so einem Garten gekommen ist. Zwischen dem Wunsch, aus der städtischen Enge auszubrechen und dann gleich so einem Mammutprojekt wie Garten Alst, also zwischen Schwarz und Weiß, hätte es ja auch noch ganz viel Grau gegeben.</h4>
<p>Nun, da waren durchaus einige Grautöne nach unserem Umzug in ein Haus mit Garten. Vor allem solche in Signalgrau. Signale an unseren Gärtnerfreund Hermann Gröne, der auch immer wieder beruhigend auf mich einwirkte, wenn mich die Sichtschutz-Hysterie packte oder ich den Garten doch bitte möglichst schnell, gerne auch mit der einen oder anderen Spontan-Aktion, fertig haben wollte. Er machte mir klar, dass diese ganze Gärtnerei nur einen Sinn macht, wenn man die Zusammenhänge zumindest grob versteht, einen Plan entwirft und auf den Profi hört.</p>
<p>Trotzdem plünderten wir weiterhin Staudengärtnereien und besuchten Pflanzenbörsen. Ich meine: Wir wohnen immerhin am Niederrhein. Das sind tolle klimatische, fast südenglische Gartenbedingungen und wir erreichten einige der interessantesten Gärtnereien Europas in ein bis zwei Autostunden. Bastin, Oudolf, Marnis, Fahner oder Coen Janssen &#8211; bei dem ich mich noch entschuldigen muss, weil ich behauptet hatte, dass sein Kerzenknöterich &#8218;September Spires&#8216; vom Züchter Chris Ghyselen sei. &#8211; Also wenn wir an Wochenenden nicht mit Pflege beschäftigt waren, zogen wir los, neue Pflanzen zu entdecken. Der erste Plan für den Hausgarten entstand so aus der Pflanzenliste unserer Ausflüge, alles Stauden, die wir teilweise bereits in einem experimentellen Beet geparkt hatten.</p>
<h4>Wieso experimentell?</h4>
<p>Da wir uns zum Beispiel nicht für einen Kultivar Kandelaber-Ehrenpreis entscheiden konnten, pflanzten wir direkt neun verschiedene Sorten auf und konnten feststellen, dass nur wenige auf unseren Böden ausreichend standfest sind. Es ging gar nicht um Sammelleidenschaft. Es ist eher wie beim Weinkauf. Da probiere ich auch nicht nachmittags im Geschäft alles durch, um mich dann vor Ort zu entscheiden. Da möchte ich lieber eine Auswahl in meinem gewohnten Habitat testen, um dann die eine oder andere Kiste zu bestellen. Wenn man genügend Platz hat, kann man so etwas ruhig mal ausprobieren. Mir wurde auch erst später klar, als ich mich weiter in die geliehene Fachliteratur vertieft hatte, dass ein solches Vorgehen schon sehr <em>methodisch</em> war.</p>
<h4>Welche Bücher waren das?</h4>
<p>Es begann mit einigen Jahrgängen der Gartenpraxis, so ab Anfang der 90er bis 2004er Jahre, und die Bücher waren <a href="https://www.ulmer.de/Die-Stauden-und-ihre-Lebensbereiche,L1VMTUVSU0hPUF9ERVRBSUw_U0hPUF9JRD00NzMwNDkzJk1JRD0zMjEw.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Hansen/Stahl: Die Stauden und ihre Lebensbereiche</a>, Phillips/Rix: Stauden in Garten und Natur und <a href="https://www.eurobuch.com/buch/isbn/377014080X.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Oudolf/King: Zarte und prachtvolle Gräser</a>. Alles Bücher, die ich heute noch in Reichweite stehen habe. Hätte mir Hermann nur Die Freiland-Schmuckstauden geliehen, hätte sich meine Begeisterung vielleicht mehr im Zaume gehalten.</p>
<h4>Vom Garten, zur Gartenplanung, zum Buch AvantGardening: Wie kam es dazu?</h4>
<p>Nach dem Projekt Hausgarten lief es eine Zeit lang parallel. Wir konnten weiteres Land in der direkten Nachbarschaft hinzu pachten und uns gleichzeitig befreundeten Gärten widmen. Das war eine sehr intensive, spannende und inspirierende Zeit, in der wir viele Gartenmenschen kennenlernten. Zum Jahreswechsel 2010/11 konnten wir den Garten um gut 5.300 Quadratmeter vergrößern. Das war endlich mal eine Gelegenheit, sehr großzügig und weiträumig zu planen. Und an die Grenzen zu gehen. Die Frage war: Wie viel Garten kann ein kleines Team in welcher Zeit und Qualität aufbauen? Das meint übrigens Jonas Reif mit dem &#8218;von der Beschleunigungsspur auf die linke Spur zu wechseln&#8216; in seinem Vorwort. Ich nenne diesen Teil bei Vorträgen gerne &#8218;beschleunigtes Gärtnern&#8216;.</p>
<p>Eine der Ideen für diesen neuen Gartenteil war der Wunsch, Kerzenknöteriche großflächig zu verwenden. Gleichzeitig hatte Moritz Vögeli vom Verein Perenne e.V. die Idee, eine sogenannte Begutachtung der Kerzenknöteriche durchzuführen. Bei einem Treffen am Bodensee zementierten wir dann dieses Projekt. Zur Knöterichblüte im September gab es dann immer ein Wochenende, an dem man sich in Alst zur Begutachtung traf. Neben einer Stammbesetzung luden wir zum Erfahrungsaustausch auch immer andere Expertinnen ein.</p>
<p><div id="attachment_5745" style="width: 777px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5745" class="size-large wp-image-5745" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kerzenknöterich-767x1024.jpg" alt="Kerzenknöterich" width="767" height="1024" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kerzenknöterich-225x300.jpg 225w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kerzenknöterich-420x560.jpg 420w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kerzenknöterich-767x1024.jpg 767w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kerzenknöterich-768x1025.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Kerzenknöterich.jpg 899w" sizes="(max-width: 767px) 100vw, 767px" /><p id="caption-attachment-5745" class="wp-caption-text">Im Garten Alst gibt es wohl die bedeutendste Aufpflanzung von Kerzenknöterichen</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine ganz andere Erfahrung bei der Arbeit mit Pflanzen war der Austausch mit Gartenreisenden. In einem Jahr waren es ganze 40 Reisebusse, an manchen Tagen sogar ganze drei Gruppen Gartenreisende, die den Garten besuchten und von mir gut zwei Stunden bespaßt wurden. Das war für einige der Besucherinnen gewiss nicht leicht.</p>
<h4>Wieso?</h4>
<p>Ich erinnere mich an eine Gruppe sehr liebenswerter Damen und Herrschaften aus den Niederlanden, alle im besten Alter, die sich unseren Garten und ein paar, sagen wir mal, eher klassische Gärten auf die Agenda gesetzt hatten. An einer Stelle im Garten begegnete eine der Damen Satan persönlich. Sie zeigte auf eine Stelle, wo sich zwischen Riesen-Federgras ein netter Bestand Horn-Sauerklee (Oxalis corniculatus) breit gemacht hatte. Ihre Hand zitterte, ihr Oberkörper bebte und mit Entsetzen sah sie mich an. Etwas sagen oder mich beschimpfen konnte sie vorerst nicht. Schnappatmung! Ich führte sie und die Gruppe dann schnell zu einem Beet mit den Worten &#8222;Hier haben wir den Giersch verloren!&#8220; Der heißt auf Niederländisch zevenblad und das war das Zauberwort. Ich hatte ihre Aufmerksamkeit wieder gewonnen und konnte erklären, wie wir die Pflanzungen und Wege pflegen und was wir warum nicht machen. Dieses Ereignis zeigte mir, dass die Gruppen vorbereitet werden sollten, was danach nun auch jede Reiseleitung gemacht hat. Trotzdem muss ich im Gelände immer wieder daran erinnern: Das ist ein Garten. Das sieht nur so aus wie Natur. Die Nachfragen der Besucher zeigten mir, dass es immer noch einen Bedarf an Gartenratgebern gibt und dass den meisten ausgerechnet die erlernten Bilder vom Garten im Wege stehen.</p>
<h4>Beim Anblick von Horn-Sauerklee kann man tatsächlich Schnappatmung bekommen?</h4>
<p>Es waren wirklich große Mengen Klee.</p>
<h4>Und darf ich der Geschichte entnehmen, du kannst erfolgreich gegen Giersch vorgehen?</h4>
<p>Zum Giersch habe ich leider kein Allheilmittel und das gibt es auch nicht. Es gibt immer nur den Einzelfall und Strategien, die man konkret dort entwickeln muss. Wer da mehr wissen will, soll ruhig mal die Kommentarfunktion nutzen. Bei Gelegenheit werde ich mich dort gerne ausführlicher äußern.</p>
<h4>Im Buch empfiehlst du, sich bei der Anlage eines Gartens ein paar Jahre Zeit zum Beobachten zu nehmen &#8211; zu schauen, wie die Verhältnisse sind, was bereits im Boden schlummert, ggf. ein paar Testpflanzungen durchzuführen. Du bist inzwischen Berater: Rätst du das auch deinen Kunden oder bist du durch deine Dienstleistung eine Art &#8222;professioneller Zeitverkürzer&#8220;?</h4>
<p>Auch wenn bei mir hin und wieder die pädagogische Ader durchscheint, möchte ich niemanden belehren oder gar den einzig glücklich machenden Weg weisen. Mir geht es darum, dass Gärten und Pflanzungen entstehen. Wenn es mit dem bloßem Anlegen getan wäre, könnte ich ignorieren, was danach mit den Gärten passiert. Also befasse ich mich auch mit Konzepten zum Bestand oder sagen wir lieber zur langfristigen Entwicklung. Gärtner und Planer denken hier gerne in der Kategorie Pflege. Das sollen entweder die Kundinnen selber erledigen, oder man formuliert Service-Angebote oder es werden richtige Pflegekonzepte erstellt und übergeben. Genau an dieser Stelle findet oft nur eine anbieterorientierte Ressourcenplanung statt. Im Zweifel geht man &#8211; leider zurecht &#8211; von einem immer weiter abnehmenden Know-how bei den Pflegekräften aus.</p>
<p>Mein Ansatz zielt eher auf Motivation, Know-how-Transfer und das bewusste Involvieren aller Beteiligten. Natürlich lässt sich alles mit den entsprechenden Ressourcen beschleunigen. Bodenproben helfen dabei, größere Fehler zu vermeiden. Einige tauschen auch gerne mal den Oberboden vollständig aus. Es kann aber auch sehr hilfreich sein, die Spontanflora oder eine Testaussaat mit den Gartenbesitzern zu beobachten und zu analysieren. Sie lernen dabei, was ihr Boden für eine Vegetation begünstigt und mit welchen Standorten wir es zu tun bekommen. An dieser Stelle möchte ich Angebote machen, denn informierte und involvierte Gartenbesitzer lassen sich nicht so schnell entmutigen, wenn das Wetter mal nicht mitspielt oder andere Probleme auftauchen.</p>
<p>Natürlich kann ich Zeit verkürzen helfen. Allerdings erfahren meine Kunden auch den Preis.</p>
<h4>&#8222;Bei der Suche nach dem eigenen Garten gilt es, sich freizumachen von sämtlichen Bildern und gesehenen Ideen vom Garten&#8220;, schreibst du. Ich frage mich, ob das überhaupt möglich ist, da man Gartenbilder ganz tief in sich verwurzelt hat &#8211; oft mit Erinnerungen an die Kindheit verknüpft. Du betonst auch die persönliche Sympathie für bestimmte Pflanzen und eine gewisse Anpassungsfähigkeit der Gewächse. Wie geht das zusammen?</h4>
<p>Die Idee vom Garten steht bei vielen Menschen in einem krassen Missverhältnis zu ihren persönlichen Möglichkeiten vor Ort. Ein barockes Buchs-Parterre im 23 Quadratmeter Vorgarten innerhalb einer Bergbausiedlung mag einen gewissen originellen Humor offenbaren. Problematischer wird es, wenn Buchs in dieser Region bereits als großflächig befallen gilt.</p>
<p>Oder man liebt den englischen Gartenstil, will es gar permanent blühend haben, mit Dahlien und perfekt geschnittenen Rosen, aber hat gar nicht die Zeit oder das Budget für die Pflege einer solchen Anlage. Hier kann es hilfreich sein, sich genau auf den Ort der zukünftigen Pflanzung zu besinnen, sich die Wege und Strukturen auszudenken und diese auch einmal durch die Jahreszeiten zu imaginieren. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass viele Pläne nur den eigentlichen Garten zum Thema machen. Wie soll man aber so die Bezüge zur Landschaft oder sonstigen Architektur herstellen?</p>
<p>Worauf ich hinaus will: Der Ort des Gartens bietet bereits viele Ansätze zu Konzeption und Gestaltung des Gartens. Das gilt zum einen für die Lage, die umgebende Bebauung und die Nachbarschaft, zum anderen in ökologischer Hinsicht, wenn man sich fragt, welche Pflanzen sich an diesem Standort langfristig etablieren können. Es gilt, Ästhetik und Ökologie in Einklang zu bringen. Als Pointe bietet Letzteres auch den Vorzug, langfristig weniger Arbeit zu verursachen.</p>
<p><div id="attachment_5740" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5740" class="size-large wp-image-5740" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Markante-Landschaft-1024x767.jpg" alt="Markante Landschaft" width="840" height="629" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Markante-Landschaft-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Markante-Landschaft-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Markante-Landschaft-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Markante-Landschaft.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5740" class="wp-caption-text">Markante Landschaft um den Garten herum</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Du berichtest von Gärtnern, die daran verzweifeln, dass ihre Kunden den überall proklamierten pflegeleichten Garten wollen. Wobei pflegeleicht vom Anspruch oft bedeuten soll: pflegefrei &#8211; Gabionen, Rasen, fertig. Das erinnert mich an den Lebensbereich Essen, beim dem es ja auch die Lager Fast und Slow Food gibt. Wie überzeugst du deine Kunden davon, dass es genussvoll ist, eher Slow Gardening zu betreiben?</h4>
<p>Im Gegenteil. Ich bin sogar ein echter Fan von Fast Gardening. Unser Privatgarten wurde in 2011 um gut 5.300 qm erweitert. Bereits 2013 kamen die Reisebusse, um genau diesen neuen Gartenteil zu besichtigen, der im Übrigen auch Thema des Buches ist. Allerdings kommt es auf die Zutaten an. Sehen wir mal darüber hinweg, dass die Slow Food-Bewegung Gänsestopfleber für möglich hält und sich damit reichlich diskreditiert hat. Eine Rasenfläche im Friedhof-Style verursacht mindestens viermal soviel Arbeit, wie eine moderne Staudenpflanzung. Die meisten Kies- oder Stein-Schüttungen werden mit Herbiziden und teilweise auch mit Essig oder Essigreiniger unkrautfrei gehalten, obwohl das in den allermeisten Fällen nicht erlaubt ist. Warten wir mal ab, wie es sich mit deren Akzeptanz langfristig verhält, wenn die Nullanteile zunehmen und die Bußgeldbescheide einschlagen. Ich überzeuge da auch niemanden mehr. Wenn jemand einen dieser speziellen Kiesgarten will, empfehle ich Kollegen, die darauf spezialisiert sind.</p>
<h4>Was rätst du Menschen, die sich auf den Weg zu einer neuen Art zu gärtnern machen wollen, und nicht den Mut oder die Ressourcen für den ganzen Jakobsweg haben: Gibt es AvantGardening in kleinen Etappen?</h4>
<p>Avantgardening ist kein Konzept, kein Integriertes System und ganz sicher kein Dogma. Es geht hier um Stolpersteine, auf die ich interessierte Menschen, gerne auch absolute Gartenneulinge, hinweise. Es geht darum, die Dekoration im Garten mal mutig wegzulassen und sich auf eine Gestaltung mit Pflanzen zu konzentrieren oder sagen wir: einzulassen. Manchmal denke ich, diese Form der Gestaltung kommt in Reinform nur noch bei Floristinnen und Floristen vor. Und es geht darum, im Zweifel ökologisch wertvolle Pflanzen zu verwenden, die nicht nur uns sondern auch z.B. Bienen oder Hummeln gefällt. Das lässt sich auch bei jedem Auffüllen einer Pflanzlücke praktizieren.</p>
<p><div id="attachment_5749" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5749" class="size-large wp-image-5749" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenhüte-1024x767.jpg" alt="Sonnenhüte" width="840" height="629" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenhüte-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenhüte-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenhüte-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenhüte.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5749" class="wp-caption-text">Nicht wegzudenken aus dem Sommergarten: Sonnenhüte</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Interessant fand ich deine erklärte Liebe zur Musik und dass du auch von Rhythmus in gekonnten Pflanzungen sprichst. Braucht es auch im Beet den manchmal schrillen Ton, um keinen schlaffen Schlager oder belanglosen Pop zu pflanzen?</h4>
<p>Ich bin kein Freund von schrillen Tönen. Zumindest im Garten eher nicht. Eine niederländische Gruppe teilte mir am Ende einer Führung im späten Sommer mal unvermittelt mit, dass sie sich auf einen Komponisten geeinigt hätten, den sie mit dem Garten assoziieren würden: Brahms. Da war ich überrascht. Nun höre ich selber sehr viel Musik und würde mich nie auf das Abenteuer einlassen, eine Pflanzung einer Komposition zu widmen oder das auch nur zu behaupten. Ich stelle aber schon fest, dass mich Gärten von Menschen interessieren, die außergewöhnliche Musik hören.</p>
<h4>Wie sieht dein typischer, wie dein perfekter Gartentag aus?</h4>
<p>Der typische Gartentag ist ein trivialer Spaziergang, wo mal hier, mal dort etwas gejätet oder zurückgeschnitten wird. Der perfekte ist ein Besuch von lieben Freunden, die den Spaziergang machen und mich vom Rest abhalten.</p>
<p><div id="attachment_5742" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5742" class="size-large wp-image-5742" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Wiesenknöpfe-1024x767.jpg" alt="Wiesenknöpfe" width="840" height="629" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Wiesenknöpfe-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Wiesenknöpfe-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Wiesenknöpfe-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Wiesenknöpfe.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5742" class="wp-caption-text">Gehen fast immer und überall: Wiesenknöpfe</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Vielen Dank, lieber Torsten! Ich wünsche dir viel Erfolg und allen Gärten Gärtner wie dich.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ulmer Verlag: <a href="https://www.ulmer.de/Avantgardening,L1VMTUVSU0hPUF9ERVRBSUw_U0hPUF9JRD01MjIxMDM0Jk1JRD0zMjEw.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Avantgardening</a>. Plädoyer für gegenwärtiges Gärtnern. Torsten Matschiess, Jürgen Becker. 2017. 192 S., 228 Farbfotos, Flexcover. ISBN 978-3-8001-0872-5. € 29,90</p>
<p>Für Beratung in Gestaltungsfragen zu gegenwärtigem Gärtnern:</p>
<p><a href="http://www.matschiess.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Studio tm</a><br />
Torsten Matschiess<br />
Alst 113<br />
D-41379 Brüggen</p>
<p style="text-align: left;">Weitere Rezensionen findest du bei <a href="http://gartenkunst-blog.blogspot.de/2017/01/frisch-ausgepackt-avantgardening.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gartenkunst oder Wege nach Eden</a> und<a href="https://theoriedergartenkunst.wordpress.com/2017/02/04/gartenbuecher-avantgardening/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Theorie der Gartenkunst</a>. Ich verlinke den Artikel zur Blogparade zu den Lieblingsgartenbüchern bei Hauptstadtgarten. Vielen Dank für die Einladung, Caro!</p>
<p>(Bitte nicht über die Komment wundern: Ich hatte mein Rezensionsexemplar verlost. Und mir dann vor Sehnsucht gleich wieder eins gekauft. *grins*)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.berlingarten.de/interview-avantgardening-torsten-matschiess/">Interview: AvantGardening, das Gartenbuch von Torsten Matschiess</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.berlingarten.de">berlingarten</a>.</p>
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		<title>Geschenktipp: Hörbuch Charles Dudley Warner &#8222;Mein Sommer in einem Garten&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Berlingärtnerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2016 18:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hörbuch Mein Sommer in einem Garten  Brauchst du noch einen Geschenktipp für gärtnernde Freunde? Oder auch für dich selbst ein schönes Hörbuch für nette Stunden auf dem Sofa oder Unterhaltung im Auto? Dann empfehle ich Charles Dudley Warners "Mein Sommer in einem Garten". Ich habe dir aus dem Hörbuch (vielen Dank an den  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.berlingarten.de/hoerbuch-warner-mein-sommer-in-einem-garten/">Geschenktipp: Hörbuch Charles Dudley Warner &#8222;Mein Sommer in einem Garten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.berlingarten.de">berlingarten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_5332" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5332" class="wp-image-5332 size-large" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Warner-Mein-Sommer-in-einem-Garten-1024x767.jpg" alt="Hörbuch Mein Sommer in einem Garten" width="840" height="629" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Warner-Mein-Sommer-in-einem-Garten-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Warner-Mein-Sommer-in-einem-Garten-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Warner-Mein-Sommer-in-einem-Garten-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Warner-Mein-Sommer-in-einem-Garten.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5332" class="wp-caption-text">Hörbuch Mein Sommer in einem Garten</p></div></p>
<h2></h2>
<h2>Brauchst du noch einen Geschenktipp für gärtnernde Freunde? Oder auch für dich selbst ein schönes Hörbuch für nette Stunden auf dem Sofa oder Unterhaltung im Auto? Dann empfehle ich Charles Dudley Warners &#8222;Mein Sommer in einem Garten&#8220;.</h2>
<p>Ich habe dir aus dem Hörbuch (vielen Dank an den Hörbuchverlag der Diwan für das Rezensionsexemplar) ein paar meiner Lieblingspassagen zusammengestellt. Jetzt erst einmal viel Spaß mit Charles Dudley Warner und am Ende verrate ich dir mehr zu den Hintergründen dieses ungewöhnlichen Vergnügens.</p>
<p><strong>&#8222;Wohl nichts anderes auf der Welt hat eine so beruhigende Wirkung und macht so zufrieden wie das Gärtnern. </strong>Auf die Größe des Gartens kommt es dabei nicht so sehr an, denn selbst das kleinste Fleckchen reicht ja sechstausend Kilometer in die Tiefe ins Erdinnere – wahrlich ein stattlicher Besitz! Doch es ist nicht der Besitz allein, der Freude beschert, sondern ebenso sehr die Bearbeitung des Bodens. Wer einen Garten bestellt hat, spürt, dass er der Welt etwas Gutes getan hat. Er darf sich zu den Erzeugern zählen. Es ist eine Wonne, die Früchte des eigenen Schweißes zu essen.</p>
<p><strong>Binnen einer halben Stunde kann ich alles um mich herum vergessen;</strong> ich hacke mich richtiggehend hinaus aus dieser Welt, hinein in ein weites Feld, das keine Hindernisse kennt. Welch eine Beschäftigung, um die Gedanken schweifen zu lassen! Der Geist brütet, wie eine Henne auf ihren Eiern, man denkt nichts Konkretes, sondern vegetiert einfach vor sich hin, genau wie die Pflanzen um einen herum. Ich beginne zu spüren, mit welcher Freude sich die Rebe am Spalier emporrankt, ganz ähnlich dem Vergnügen, mit dem das Eichhörnchen den Baum hochflitzt. Wir haben alle von Natur aus etwas in uns, das nach Erdkontakt verlangt. In der Einsamkeit der Gartenarbeit tritt man in eine Art Gemeinschaft mit dem pflanzlichen Leben ein.</p>
<p><strong>Es taucht die wichtige Frage auf: Was anpflanzen?</strong> Wenn man bedenkt, wie schwierig es schon ist, sich darüber klar zu werden, was man an einem bestimmten Tag auf den Mittagstisch bringen soll, dann kann man sich vorstellen, was es heißt, praktisch eine Vielzahl von Mahlzeiten auf einmal produzieren zu müssen! Falls der Garten nämlich keine endlose Steppe ist (meiner kommt mir manchmal allerdings so vor, wenn ich ihn an heißen Tagen hacke), muss man aus den vielen Gemüsen, die sich anbieten, notgedrungen eine Auswahl treffen.</p>
<p>Ich finde, es steht niemandem zu, einen Garten nur zum eigenen Vergnügen zu besitzen. Nicht Eigensucht sollte den Gärtner antreiben, sondern das Bestreben, seinem Nachbarn Freude zu bereiten. Ich jedenfalls wollte einen Garten, der allgemeine moralische Zustimmung findet. Also stellte ich mir vor, dass gegen Kartoffeln (ein höchst nützliches Gemüse) wohl niemand etwas einwenden könne, und begann großzügig zu pflanzen.</p>
<p>Doch weit gefehlt – der Chor der Protestierer war groß. »Sie werden doch Ihren kostbaren Platz nicht an Kartoffeln verschwenden!«, mahnten die Nachbarn. »Kartoffeln können Sie doch kaufen!« (Dabei wollte ich gerade vermeiden, etwas kaufen zu müssen!) – »Nehmen Sie lieber die leicht verderblichen Sachen, die man auf dem Markt nicht frisch bekommt.« – »Aber was für verderbliche Sachen denn?« Nun, ein ganz gewiefter Gartenexperte riet mir, anstelle meiner Kartoffelreihen Erdbeer- und Himbeerzeilen anzulegen. Erdbeerpflanzen hatte ich in einem anderen Teil des Gartens aber leider bereits um die fünfhundert Setzlinge. Dieser Beerenfanatiker hätte es wohl am liebsten gesehen, wenn ich mein ganzes Stück Land mit Kletter- und Kriechpflanzen zugepflastert hätte. Ich könnte bestimmt die ganze Nachbarschaft mit Erdbeeren versorgen, wenn ich wollte, und vielleicht wäre das nicht einmal das Schlechteste. Doch ich hatte mir außerdem ein kleines Beet für Melonen – Zuckermelonen – vorbereitet und zeigte es einem erfahrenen Freund. »Aber du wirst deinen Boden ja wohl nicht an Zuckermelonen verschwenden?«, meinte er besorgt. »Die werden in unserem Klima doch gar nicht reif, bevor der Frost kommt.« Er hatte es über Jahre erfolglos versucht. Daher beschloss ich, von einem so unklugen Experiment lieber die Finger zu lassen. Kurze Zeit später kam dann zufällig ein anderer Nachbar vorbei. »Ah! Ich sehe, Sie wollen Melonen pflanzen. Meine Familie könnte auf alles verzichten, nur auf die Zuckermelonen nicht – die Muskatsorte. Man kann überhaupt nichts Dankbareres auf dem Tisch haben.«</p>
<p>Da hatte ich es! Leider war kein Kompromiss möglich. Entweder Melonen oder keine Melonen – einen von beiden würde ich also vor den Kopf stoßen! Ich entschloss mich halb, sie ein wenig später zu pflanzen, um so beiden etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. Doch ich hatte das gleiche Problem leider auch bei den grünen Bohnen (die ich gar nicht mag), dem Kürbis (den ich einigermaßen mag), den Pastinaken und dem ganzen Grünzeug.</p>
<p>Ich bin daher eigentlich zu dem Schluss gekommen, dass man sich als Gärtner am besten überhaupt nicht hineinreden lässt. Hätte ich mich an die schönen Ratschläge meiner Freunde gehalten, hätte ich heute wohl nichts im Garten außer Unkraut.</p>
<p><div id="attachment_5333" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5333" class="wp-image-5333 size-medium" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbucg-aus-dem-Diwan-Verlag-300x225.jpg" alt="Hörbuch aus dem Diwan Hörbuchverlag von Charles Dudley Warner &quot;Mein Sommer in einem Garten&quot;" width="300" height="225" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbucg-aus-dem-Diwan-Verlag-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbucg-aus-dem-Diwan-Verlag-768x575.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbucg-aus-dem-Diwan-Verlag-1024x767.jpg 1024w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Hörbucg-aus-dem-Diwan-Verlag.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5333" class="wp-caption-text">Hörbuch aus dem Diwan Hörbuchverlag von Charles Dudley Warner &#8222;Mein Sommer in einem Garten&#8220;</p></div></p>
<p><strong>Obstbäume und Schatten ist auch so ein Thema.</strong> Manche behaupten, Bäume werfen zu viel Schatten und behindern das Wachstum der Pflanzen. Da mag etwas dran sein. Doch wenn ich mich die Kartoffelreihen entlangarbeite, wenn die Sonnenstrahlen auf dem blanken Blatt der Hacke blitzen und der Schweiß mir vom Gesicht tropft, wäre ein bisschen Schatten alles andere als schlecht. Wofür ist ein Garten denn da? Zur Freude des Menschen, denke ich doch. Und die ist in einem schattigen Garten bestimmt viel größer. Soll ich mich etwa opfern, kochen, rösten lassen, nur damit ein paar Pflanzen noch kräftiger werden? Wie absurd! Wäre ich wohlhabend genug, würde ich ein Sonnenzelt über meinen Garten spannen lassen. Dann wäre das Arbeiten angenehm.</p>
<p><strong>Lohnt sich ein eigener Garten?</strong> Ich halte mich eigentlich nicht für verpflichtet, die Frage zu beantworten. Es ist so schwierig zu definieren, was »sich lohnen« eigentlich heißt. Eine verbreitete Vorstellung besagt, dass man besser die Finger von etwas lässt, wenn es sich nicht lohnt; ja, ich möchte fast meinen, dass die öffentliche Meinung einem am liebsten auch noch verbieten würde, ein Hobby zu betreiben, das sich nicht lohnt. Und die öffentliche Meinung ist stärker als die Gesetzgebung und fast so stark wie die Zehn Gebote. Wenn ich es mir bedenke, könnte man ebenso gut fragen: Lohnt sich denn ein Sonnenuntergang? Oder ob es sich lohnt, Hühner zu halten oder einen Traber, einen Goldring zu tragen, den Rasen zu pflegen oder regelmäßig zum Friseur zu gehen. Die Antwort liegt ganz im persönlichen Ermessen. In einem gewissen Sinn ist schon der Gedanke an die Frage, ob der Garten sich lohnt, eine Profanisierung, ebenso der Versuch, dem Vergnügen an ihm einen Geldwert beizumessen. Ich fürchte, man kann es überhaupt nicht in Geld ausdrücken.</p>
<p><strong>Wer sich einen Garten zulegt, ist ein Sklave, ein erbarmungslos Gejagter.</strong> Über Nacht schon ist das Unkraut da. Es leuchtet und wogt in blühendstem Leben.</p>
<p>Wenn der Mensch die Achtzig erreicht, weiß er, dass er inmitten von Beschränkungen lebt und dass seinen persönlichen Kräften eine natürliche Grenze gesetzt ist. Je weiter er die Jugend hinter sich lässt, desto stärker wachsen die Zweifel an der eigenen Fähigkeit, das Böse zu besiegen und Missstände zu beseitigen, und er beginnt zu ahnen, dass auch nach ihm noch viel zu tun bleiben wird. Im Frühjahr betrat ich meinen Garten voller Optimismus, nicht im mindesten zweifelnd, dass es ein Leichtes sein würde, des Unkrauts Herr zu werden. Inzwischen ist mir klar, dass eine Einrichtung, die mindestens sechstausend, ja ich glaube eher sechs Millionen Jahre alt ist, nicht in einer einzigen Saison aus der Welt zu schaffen ist. Wir haben die Wälder niedergemacht und die wilden Tiere besiegt. Doch die Natur ist damit noch lange nicht domestiziert. Sie ändert nur ihre Taktik – setzt gleichsam feineres Kriegsgerät ein. Sie schickt nun – im Naturzustand gänzlich unbekannt – eine Vielzahl von Insekten und Würmern sowie allerlei Schädlinge und Unkraut ins Feld, um den Kulturpflanzen des Menschen das Leben schwer zu machen. Und wenn wir glauben, die Schlacht sei endlich gewonnen, eilen flugs die Vögel des Himmels herbei und schnappen uns die schon sicher geglaubte Beute doch noch weg. Kampfesmüde wird nur der Mensch; die Natur bleibt so frisch und kampfbereit wie eh und je. Wir machen wohl den Fehler, Dinge anzubauen, die schlecht zum Boden passen. Wenn wir uns auf den Anbau von Unkraut konzentrieren würden, wären wir überhaupt nicht zu schlagen.</p>
<p><strong>Ein Garten sollte für den Winter ebenso vorbereitet werden wie für den Sommer.</strong> Bis der Wind hart auf Nordwest dreht und voller Angriffslust tief und suchend über den Boden fegt, ganz anders als das verspielte Brausen der frühherbstlichen Stürme, sind die Erdbeeren unter ihrem Laubdeckchen versteckt, die Reben geschnitten, die zarten Pflanzen zusammengebunden und die Obstbäume um die Wurzeln herum gut mit Nahrung versorgt. Der Wintergarten, sehe ich, ist voll blühender Pflanzen, die es dort immer Sommer sein lassen. Die Kallas um den Springbrunnen herum werden zu Weihnachten blühen – die Pflanze scheint insgeheim den ganzen Sommer über an diesen Feiertag zu denken. Ich schließe im Vorbeigehen die Außenfenster und beglückwünsche mich, dass wir für den Winter gerüstet sind.&#8220;</p>
<p><strong>Mehr dann im Hörbuch&#8230; (Hörprobe siehe Link zum Verlag)</strong></p>
<p><em>Charles Dudley Warner war Journalist, Schriftsteller, Präsident der American Social Science Association, leidenschaftlicher Amateurgärtner und Freund von Mark Twain. Mit ihm schrieb er auch den Roman &#8218;<i>The gilded age&#8216; &#8211; </i>ein Sittengemälde der Vereinigten Staaten zu der Zeit. Er lebte von 1829 bis 1900 in Neuengland. </em></p>
<p><em>Die Freuden und Sorgen im Beet haben sich seitdem nicht wirklich verändert, oder? Ich habe jedenfalls am Anfang nicht bemerkt, dass der Text rund 150 Jahre alt ist. Ich habe herzhaft gelacht, über manche der Gartenphilosophien lange sinnieren können und mich absolut wiedergefunden.<br />
</em></p>
<p>Charles Dudley Warner</p>
<p>Mein Sommer in einem Garten</p>
<p><a href="http://der-diwan.de/charles-dudley-warner-mein-sommer-in-einem-garten/" target="_blank" rel="nofollow">der Diwan Hörbuchverlag</a></p>
<p>3 CDs, 170 min Spielzeit</p>
<p>14,80 €</p>
<p>ISBN 978-3-941009-14-1</p>
<p>Originaltitel: My Summer in a Garden</p>
<p>First published in 1870 by James R. Osgood &amp; Co., Boston</p>
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		<title>Besonderer Buchtipp: Herbstzauber</title>
		<link>https://www.berlingarten.de/buchtipp-verlosung-herbstzauber/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Berlingärtnerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2016 13:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Exemplare gibt's zu verlosen  Ein Buchtipp der besonderen Art: Herbstzauber - eine überzeugend gelungene Mischung aus Bildband, Gartenratgeber und Blick in großartige Gärten. Spätherbst - Inzwischen bin ich häufiger auf dem Sofa als im Garten anzutreffen. Aber wenn ich draußen bin, soll das Auge doch noch was zu erleben haben. Für beide  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_5254" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5254" class="wp-image-5254 size-large" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Verlosung-Herbstzauber-1024x687.jpg" alt="Zwei Exemplare gibt's zu verlosen" width="840" height="564" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Verlosung-Herbstzauber-300x201.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Verlosung-Herbstzauber-768x516.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Verlosung-Herbstzauber-1024x687.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5254" class="wp-caption-text">Zwei Exemplare gibt&#8217;s zu verlosen</p></div></p>
<h2>Ein Buchtipp der besonderen Art: Herbstzauber &#8211; eine überzeugend gelungene Mischung aus Bildband, Gartenratgeber und Blick in großartige Gärten.</h2>
<p class="p1"><span class="s1">Spätherbst &#8211; Inzwischen bin ich häufiger auf dem Sofa als im Garten anzutreffen. Aber wenn ich draußen bin, soll das Auge doch noch was zu erleben haben. Für beide Situationen ist das neue Werk von Kathrin Hochmeister ideal: Es ist opulente Lektüre für ein paar gemütliche Stündchen im Warmen und liefert gleichzeitig profundes Wissen für die Anlage eines tollen Herbstgartens. Wie die Autorin schreibt, ist es wohl auch das erste und einzige Herbstbuch im deutschen Garten-Blätterwald &#8211; erstaunlich, denn inzwischen nehmen die Gartenratgeber ja ganze Wände in den Buchhandlungen ein.</span></p>
<p><div id="attachment_5262" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5262" class="size-large wp-image-5262" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Gemütlich-1024x768.jpg" alt="Ein schönes Buch für gemütliche Stunden" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Gemütlich-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Gemütlich-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Gemütlich-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5262" class="wp-caption-text">Ein schönes Buch für gemütliche Stunden</p></div></p>
<p class="p1"><span class="s1">Herbstzauber überzeugt durch einnehmende Texte von Kathrin Hofmeister, deren schönes <a href="https://www.berlingarten.de/buechertipp-pfingstrosen/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Päonienbuch </a> ich euch im Frühjahr bereits vorgestellt habe. Sie war auch die Redakteurin des Beitrages in der <a href="https://www.berlingarten.de/berlingarten-der-zeitschrift-gartenspass/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GartenSpaß</a> über berlingarten. Die exzellenten Fotos kommen von Ursel Borstell, der Grande Dame der deutschen Gartenfotografie. </span></p>
<p><div id="attachment_5253" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5253" class="size-large wp-image-5253" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhalt-1024x768.jpg" alt="17 Kapitel Herbstzauber" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhalt-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhalt-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Inhalt-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5253" class="wp-caption-text">17 Kapitel Herbstzauber</p></div></p>
<p class="p1"><span class="s1">Interessant finde ich das Konzept des Buches: Es werden die Zwiebelblumen und Stauden des Herbstes ebenso thematisiert wie Fruchtstände und Blätter, die den Herbst bis in den Winter hinein attraktiv machen. Gleichzeitig sind die Kapitel ein zeitlicher Streifzug durch den Garten. Wir starten noch recht sommerlich mit Sonnenbräuten und Dahlien, fühlen uns mit Alpenveilchen- und Herbstzeitlosenwiesen wie im Frühling, erleben märchenhafte Stimmungen in &#8222;Nebelzauber&#8220;, wiegen uns mit Anemonen im Wind und sind am Ende bei Gartenszenen im &#8222;Raureif&#8220; angekommen.</span></p>
<p><div id="attachment_5256" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5256" class="size-large wp-image-5256" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenbraut-Kapitel-1024x768.jpg" alt="Fast noch sommerlich mit Sonnenbraut" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenbraut-Kapitel-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenbraut-Kapitel-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Sonnenbraut-Kapitel-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5256" class="wp-caption-text">Fast noch sommerlich mit Sonnenbraut</p></div></p>
<p><div id="attachment_5259" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5259" class="size-large wp-image-5259" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Dahlien-Kapitel-1024x768.jpg" alt="Dahlien im Bauerngarten-Look" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Dahlien-Kapitel-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Dahlien-Kapitel-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Dahlien-Kapitel-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5259" class="wp-caption-text">Dahlien im Bauerngarten-Look</p></div></p>
<p><div id="attachment_5258" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5258" class="size-large wp-image-5258" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Reif-Kapitel-1024x768.jpg" alt="Reif im Garten zum Ende des Herbstes" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Reif-Kapitel-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Reif-Kapitel-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Reif-Kapitel-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5258" class="wp-caption-text">Reif im Garten zum Ende des Herbstes</p></div></p>
<p class="p1"><span class="s1">Über das Schwelgen in schönen Fotos hinaus ist Herbstzauber ein handfester Gartenratgeber. Es gibt kurze Infoboxen mit nützlichen Tipps sowie Zutatenlisten für ganze Beetzusammenstellungen. Ebenso werden Trends beleuchtet wie der Einsatz von Präriepflanzen und Gräsern im Garten, deren Samenstände auch im Winter noch reizvoll aussehen können. Was ich immer besonders mag, ist der Blick in andere Gärten: Zweimal geht es nach Holland, einmal nach Österreich. Dreimal wird es großartig, versprochen.</span></p>
<p><div id="attachment_5260" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5260" class="size-large wp-image-5260" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Pflanzentipps-1024x768.jpg" alt="Handfeste Tipps zur Pflanzenwahl" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Pflanzentipps-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Pflanzentipps-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Pflanzentipps-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5260" class="wp-caption-text">Handfeste Tipps zur Pflanzenwahl</p></div></p>
<p><div id="attachment_5255" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5255" class="wp-image-5255 size-large" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-österreichischen-Garten-1024x768.jpg" alt="Ein Garten der glühenden Farben im Südburgenland" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-österreichischen-Garten-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-österreichischen-Garten-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-österreichischen-Garten-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5255" class="wp-caption-text">Ein Garten der glühenden Farben im Südburgenland</p></div></p>
<p><div id="attachment_5257" style="width: 850px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5257" class="wp-image-5257 size-large" src="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-holländischen-Garten-1024x768.jpg" alt="Blick in den holländischen Garten 'Jacobstuin' im Präriestil" width="840" height="630" srcset="https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-holländischen-Garten-300x225.jpg 300w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-holländischen-Garten-768x576.jpg 768w, https://www.berlingarten.de/wp-content/uploads/Blick-in-einen-holländischen-Garten-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><p id="caption-attachment-5257" class="wp-caption-text">Blick in den holländischen Garten &#8218;Jacobstuin&#8216; im Präriestil</p></div></p>
<p class="p1"><span class="s1">Herbstzauber ist eine echte Empfehlung für ein schönes Weihnachtsgeschenk und bereichert auch deine Gartenbibliothek.</span></p>
<p>(Mein Rezensionsexemplar habe ich nach Erscheinen des Artikels verlost.)</p>
<hr />
<p><span class="s3" style="color: #008000;">Ursel Borstell, Kathrin Hofmeister</span></p>
<p><strong><span class="s3" style="color: #008000;">Herbstzauber  Traumhafte Gartenideen für die zweite Jahreshälfte </span></strong></p>
<p><span class="s1" style="color: #008000;">Gebundenes Buch, Hardcover, 160 Seiten, 24,0 x 30,0 c, rund 200 Fotos </span></p>
<p><span class="s1" style="color: #008000;">ISBN: <span class="s2">978-3-421-04035-0</span> </span></p>
<p><span class="s1" style="color: #008000;">€ 39,99, Verlag: DVA Bildband, Erscheinungsdatum: September 2016</span></p>
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