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Wasser bestimmt das Bild

BUGA Brandenburg: Das sind die Trends

Die BUGA-Gärtner machen es vor: Gärtnern mit unverwüstlichen Pflanzen. Ihre Konzepte gehen auch im kleinen Maßstab auf. Mit Bundesgartenschauen ist es bei mir wie mit Ausstellungen: Wenn es losgeht, denke ich: “Du hast ja noch ewig Zeit.” Und dann kommt ‘plötzlich’ der Zeitpunkt, an dem es heißt: “Jetzt aber schnell.” Bei Ausstellungen ist das in der Regel, wenn in der Zeitung steht, dass nur noch drei Tage geöffnet ist. Bei der BUGA in Brandenburg war es der Anruf einer Freundin, die mir erzählte, dass sie jetzt extra aus Nordrhein-Westfalen anreisen würde. Und dass sie bei mir schon im Blog geschaut habe, aber gar keinen Beitrag gefunden? Auweia. Peinlich. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Schließlich liegen die BUGA-Städte quasi direkt vor der Haustür. Über das BUGA-Konzept der fünf teilnehmenden Orte, die sich entlang der Havel ziehen, ist viel geschrieben worden, so dass ich das hier nicht weiter vertiefe. Mir geht es darum, dir vorzustellen, was ich am Standort Brandenburg an Pflanzentrends ausmachen konnte, die sich auch im normalen Garten umsetzen lassen. Nichts …

Steppensalbei

Ein Garten ohne gießen?

  Die Sonne brennt. 40 Grad sind keine Utopie. Im Fernsehen laufen “Hitze-Specials”. Meine Arme werden vom vielen Kannenschleppen immer länger, der Liebste schmeißt den Wassersprenger an. Heute haben wir die Zeit dazu. Aber wie sieht es morgen aus? Der Berliner Boden ist arm und durchlässig, meine Zeit knapp. Stundenlanges Wässern ist oft nicht drin; unseren “Urlaubsengeln” können wir kaum zumuten, drei Wochen lang jeden Tag für Wassernachschub zu sorgen. Ich werde bei meinen Garten-Neuzugängen in Zukunft verstärkt auf die Stauden setzen müssen, die ohne zusätzliche Wassergaben auskommen können – besonders für die sonnig liegenden Beete. Trockenblumen mochte ich nie, aber wie klingt Trockenstauden? Ein ganzes Beet mit Trockenstauden. Ja, trockenheitstolerante Stauden mag ich sehr und habe gute Erfahrungen mit ihnen gemacht. Ich bin daher mein Fotoarchiv durchgegangen und habe einige meiner Lieblinge aus dem lila-blau-weißen Farbspektrum herausgesucht, die sich attraktiv in einem “Beet für Gießfaule” zusammenfassen ließen. Alle blühen lange und üppig: Sie blüht und blüht und blüht lässig im Beetvordergrund und nimmt schon mal locker pro Pflanze einen halben Quadratmeter ein, die Katzenminze …