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Kohlweißling auf Ackerwinde

Wildes Berlin: Insektenparadies Wiese & Garten

An diesem Wochenende zeigt sich Berlin von seiner wilden Seite bzw. lenkt in zahlreichen Aktionen den Blick auf Natur in der Stadt: Es ist das Wochenende der Stadtnatur. Ich habe einfach mein Teleobjektiv auf die Kamera geschraubt und mich morgens in die Wiese gesetzt und anschließend im Garten den Blick auf alles, was da wächst und fliegt, gelenkt. Dies sind meine Lieblingsbilder nach einer meditativen Stunde. Zum Vergrößern die Fotos bitte anklicken.   Leider sind sowohl die Wiese (Cornelsenwiese in Berlin-Wilmersdorf) als auch mein Garten (Kleingartenanlage Oeynhausen) als Stadtnatur in der City nicht sicher. Über beiden schwebt das Bebauungs-Damoklesschwert.

Kleingärten: begehrt und bedroht

Über Gärten in der Stadt, ein Herzblut-Thema vieler Menschen, den fehlenden Willen der Politik, diese zu erhalten, und die Hoffnung auf Veränderung. Kleingärten sind schwer angesagt, launige Artikel werden darüber geschrieben und begeistert gelesen, es sind sich alle einig, dass wir in Berlin diese grünen Flächen brauchen, sie zu unserer Tradition dazugehören und für eine lebenswerte Zukunft unabdingbar sind. Gärten sind erwiesenermaßen erwünscht und für die Natur unerlässlich. Konkret gibt es hier 150.000 Kleingärtner plus vielleich 5 – 10 Personen drum herum – Oma, Opa, Freunde, Kinder usw. – da kommen wir schnell auf eine Million Menschen in dieser Stadt, die mit den Gärten in Berührung sind und Erholung aus ihnen schöpfen. Von den vielen Spaziergängern ganz zu schweigen. Zeigt bei einer Einwohnerzahl von rund 3,5 Millionen eine beachtliche Relevanz. Es ist daher kaum verwunderlich, dass der Bürgerentscheid um den Erhalt der Gartenanlage Oeynhausen zu so einem sensationellen Ergebnis von 77 % oder fast 85.000 Ja-Stimmen geführt hat. Das sind nicht alles nur Leute, die im direkten Bezug zur Kolonie stehen, die Zustimmung ging durch …