Alle Artikel mit dem Schlagwort: Staude

Spornblumen in Stourhead

Dauer-Staude Spornblume

Entspanntes Gärtnern, Erfolg auch auf Sandböden, kein Gieß-Stress, Dauerblüte bis zum Herbst – das sind Schlagworte, bei denen ich gute Laune bekomme. Hier der Bericht über meine Lieblingsstaude Spornblume, der jüngst auch bei Gartenmessen.de erschienen ist. Die Spornblume ist ein großartiges Gewächs. Centrantus ruber begleitet mich von Anfang an. Sie war tatsächlich die Staude, mit der ich nach dem Erwerb meines Gartens die ersten Aussaatversuche machte. Völlig unbedarft streute ich den Samen in eine Aussaatsschale und freute mich, schon nach wenigen Wochen die kleinen Pflänzchen mit den kärftigen Wurzeln an Ort und Stelle aussetzen zu können. Ich entschied mich, sie entlang einer gemischten Rabatte als eine Art Spalier Richtung Gemüsegarten zu setzen. Damit hört die Rabatte lässig auf und es gibt einen natürlich wirkenden Übergang zu Gemüse und Kräutern. Die Spornblume kommt aus dem Süden und liebt Trockenheit. Sponblumen sind sehr pflegeleichte Pflanzen. Sie kommen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und mögen es gern sonnig. Der Boden darf ruhig trocken und soll durchlässig sein – mehr gibt es an Wünschen nicht zu erfüllen. Dort, wo sich …

Gefüllte Wiesenraute Hewitt's Double

Lieblingsstauden: Wiesenraute thalictrum

Es gibt den Baum des Jahres, das Insekt des Jahres, Wasweißich des Jahres und die Staude des Jahres. Ganz offiziell. Inoffiziell, aber als persönlichen heißen Tipp möchte ich dir meine Staude des Jahres 2016 ans Herz legen: Wiesenraute thalictrum. Ohne geht nimmer. Sie tanzen anmutig. Wolken kleiner Glöckchen, stetes Bienengesumm. Wiesenrauten thalictrum sind ganz besondere Stauden. Nicht einfach Pflanzen, die du setzt und die funktionieren und die dann kaum noch auffallen. Sondern Wesen, die dein Herz berühren können. Die wie der Klang der Piccoloflöte leicht und hell und mit ihrem Triller dennoch präsent sind. Ich gestehe: Ich bin süchtig nach ihnen. Immer mehr möchte ich von ihnen haben. Entschieden habe ich mich für die wirklich noch wiesenblümchenhafte Thalictrum aquilegifolium, die im Mai loslegt und sich wie von selbst zu den Akeleien gesellt. Das Laub der beiden Stauden ist ganz ähnlich: fiedrig-fluffig. So wie von der Eberraute. Daher rührt wohl auch der deutsche Name. Da wir die hübschen Samenstände stehen lassen, gibt es reichlich Nachwuchs im Hause berlingarten. Zum Glück. Ab dem Sommer beobachten wir mit …

Goldrute üppig

Goldrute im Garten – absichtlich

Goldrute kann toll sein. Knackig gelb, unverwüstlich, ein Insektenmagnet. Wenn man die richtige, vor allem nicht wuchernde Sorte hat. Im berlingarten wächst sie jetzt: Solidago rugosa ‘Fireworks’. Angeregt durch den Beitrag, in dem ich die gemeine, wuchernde Goldrute Solidago kanadiensis in der Vase hatte, habe ich mich näher mit der Staude als Gartenbereicherung befasst. Und stell dir vor: Ich habe Nägel mit Köpfen gemacht und mir Solidago rugosa ‘Fireworks’ gekauft. Das soll ja eine überzeugende, da robuste, langblühende und bienenbeliebte Staude sein. Die übrigens gar nicht massig, sondern trotz aller Üppigkeit grazil und wie ein zauberhaft gelber Blütenrispen-Vorhang daherkommt. Sie steht nun mit Rudbeckia fulgida var. sullivantii ‘Goldsturm’ zusammen. Ich bin gespannt, was ich euch nächstes Jahr an Erfahrungen mit dieser “Gemeinschaft in gelb” berichten kann. Jetzt habe ich ihr zu Füßen jedenfalls erst einmal das Schild “Absicht” aufgestellt. Man weiß ja nie – der Berlingärtner ist darauf gedrillt, alles auszurupfen, was nach Goldrute aussieht. Was sagst du zu meinem Experiment? (Alle Fotos vergrößern sich durch anklicken.)