Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kompost

Gärtnern in die Höhe: Kürbis vom Dach

Vertikales Gärtnern: Kürbis vom Dach

Alle reden derzeit vom Kürbis. Zu Halloween schnippeln Kinder und Deko-Freaks die dollsten Muster in die dicken Dinger. Aber wie bekommt man Kürbisse überhaupt so groß? Und wo sollen sie wachsen in unseren kleinen Gärten? Vertikales Gärtnern auf Kompost wäre eine gute Lösung. Dazu braucht es einen Komposter neben einem Gartenhäuschen, auf dessen Dach eine hölzerne Lattenkonstruktion angebracht ist. Ersteres sorgt für die nötigen Nährstoffe, letzteres für den Halt in der Höhe. Im exklusiv für die Kürbisse bereitstehenden Komposter befindet sich fertiger Kompost, in den du optimalerweise Pferdemist drunterhebst. Passiert das bereits im Herbst, ist der Mist genügend abgelagert, wenn’s im nächsten Jahr losgehen soll mit der Aussaat. Im frühen Mai steckst du dann die Kürbissamen, am besten zwei verschiedene Sorten: eine für die Halloween-Kracher, eine für die Küche. Dann heißt es über die Saison nur noch: reichlich gießen. Und die Triebe Richtung Dach lenken. Da wirst du eine Menge zu tun haben, denn der Kürbis wächst munter, bekommt Sonne und hat wenig zu befürchten. Schnecken hast du hier oben nämlich viel weniger, als in …

Frühbeetkasten

Was steht an im April-Garten?

Endlich dürfen wir wieder werkeln. Neben dem Erfreuen an all den schönen Frühlingsboten gibt es einiges auf der To-do-Liste für den engagierten Gartenjahr-Vorbereiter. Ist ja auch gar nicht schlimm, oder? Dass der Garten wieder um deine Aufmerksamkeit buhlt und neben den hübschen Narzissen, Krokussen & Co. auch schnell ein paar Unkräuter an den Start schickt? Schließlich wäre es ohne Bewegung eh noch zu kalt draußen. Also bereiten wir im Schweiße unseres Angesichts die Gemüsebeete vor, setzen den Kompost um und kriechen als Vierfüßler durch die Blumenrabatten. Fitness first heißt es auch bei uns Gartensportbegeisterten bzw. first Fitness des Jahres. Was jetzt Ende März/Anfang April ansteht, zumindest bei mir, habe ich dir in Bildern festgehalten:

Laub von Zierkirsche

Hat das Wert oder kann das weg?

Über Aufräum-Verbote, kuscheliges Laub, ruhig braune, aber noch volle Beete und nun wirklich mal Gärtnern für Faule. “Aufräum-Verbot” – nein, dieses Motto rufe ich nicht für meine probepubertierende Tochter aus, sondern für all die lieben Scherenschnitt-Begeisterten. Normalerweise stehe ich ja Buchtiteln wie “Für intelligente Faule” oder “Easy Gardening” skeptisch gegenüber, weil sie suggerieren, dass man einen Garten anlegen kann, ohne sich später großartig um ihn kümmern zu müssen. Aber wir wissen ja, dass alles Schöne nur aus Fleiß – ich würde es nennen: Liebe und Hingabe – erwächst. Aber in diesem Fall möchte ich allen Eifrigen sagen: Gönnt euch tatsächlich ein bisschen mehr Laissez-faire, schont den Rücken und ölt die Schere schon mal für den Winterschlaf ein. Packt das herabfallende Laub nicht in die teuren Säcke, sondern verteilt es auf den Beeten. Denn obwohl wir seit Jahren in allen Gartenmagazinen und -büchern lesen können, dass es aus ökologischer und ästhetischer Sicht viel besser ist, den Garten in Schönheit sterben zu lassen, sind jetzt überall die Aufräumer am Werk. Natürlich: Alles, was krank oder völlig vermatscht …