Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lenzrosen

Helleborusschale

Edel dekoriert: Lenzrosen in der Glasschale

Als Seerosen sind Lenzrosen besonders attraktiv. Denn in der Schale kannst du ihnen endlich mal ins Gesicht schauen. Im Garten hingegen kriechen wir gewöhnlich auf allen Vieren auf der Erde herum, um den nach unten gerichteten Blüten der Helleborus auf die Spur zu kommen. So schöne Tupfen? Solch entzückende Rüschen? Man sieht sie oft gar nicht. Leider schauen die Lenzrosen lieber zu ihren Zwiebelblümchen-Nachbarn herunter oder beobachten Ameisen & Co. Nur sehr wenige Züchtungen richten sich gen Sonne aus. Und auch in der Vase ist es kaum anders. Also bietet sich ein Bad in einer schönen Schale förmlich an. Ist diese aus Glas und steht auf neutralem Untergrund, lenkt nichts mehr von der hübschen Zeichnung der Lenzrosenblüten ab. Und man sieht erst einmal die kleinen Unterschiede und Charakteristika der einzelnen Sorten. Viel Spaß mit dieser schönen Frühlingsdeko!  

Helleborus

Die Lenzrose und ihr Fußvolk

Sie ist die schönste der frühen Prachtstauden, die Lenzrose. Und wird noch schöner durch ihr zu Füßen liegende Begleiter. Die Kombination aus Lenzrosen (Helleborus-Sorten) und Zwiebelblühern kann einen Frühlingsgarten schon zeitig in ein richtiges Blütenmeer verwandeln. Denn wenn zu Beginn der Knospenbildung nach und nach die Blätter des Vorjahres an den Lenzrosen weggeschnitten sind, entsteht Platz für kleine Zwiebelchen aller Art. Schneeglöckchen und Winterlinge sind die Klassiker, aber auch die Alpenveilchen Cyclamen coum sind attraktiv, später kommen Krokusse, Blausternchen (Scilla bifolia zuerst, dann Scilla sibirica) und Schneeglanz dazu. Letztere sehen durch ihre knallblaue Farbe mit grünblütigen Lenzrosen richtig stylish aus. Und jetzt Ende März ist die Zeit, in der sich eine andere Staudengattung dazu gesellt, die ich ganz besonders reizend finde: Primeln von hellstem Gelb bis kräftigem Violett. Probier im Herbst einfach was aus, heb die wuchtigen Helleborus-Blätter an und versenke die Zwiebeln gaaanz vorsichtig. Sie selber sind robust, aber die Lenzrosen mögen kein zu rabiates Gekratze an ihren Wurzeln. Untertänig dezent, dann wird was draus.

Crocus thomassinianus

Vorfrühling ist der schönste Frühling

Wie haben wir uns alle danach gesehnt: nach milderer Luft, zarten Farben, Bienengesumm und dem ersten Kaffee draußen in der Sonne. Es ist soweit, Winter war gestern. Vorfrühling ist der schönste Frühling. Man läuft durch den Garten und will sie förmlich aus dem noch nackten Boden herausschauen: die ersten Zwiebelblümchen. Bei uns sind die Winterlinge immer die ersten. Es folgen Schneeglöckchen und Krokusse. Besonders angetan haben es mir die Elfenkrokusse Crocus thomassinianus. Wahrscheinlich allein des Namens willen. Der Vermehrung auf die Sprünge helfen. Über Jahre hinweg habe ich alles dafür getan, dass aus den anfänglich kleinen gelben, weißen und violetten Tuffs große Matten wurden. D.h. ich bin selbst bei klirrender Kälte auf dem Boden herumgerobbt und habe beim Erscheinen der hübschen, an Harlekin-Kragen erinnernden Winterlingsblättchen diese gaaanz vorsichtig aufgenommen und an freie Stellen gesetzt, die ich per Kamera im vorigen Spätwinter festgehalten hatte. (Später, wenn Samen angesetzt sind, kann man die natürlich auch abgreifen und einfach an andere Stellen werfen.) Und Schneeglöckchen geteilt und verpflanzt, sobald die Blüte sich dem Ende näherte – “in the …

Schneeglöckchen KPM-Vase

Schneeglöckchen: der erste zarte Strauß

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Passen diese Zeilen aus dem “Glasperlenspiel” von Hermann Hesse, die Assoziationen von Jahresbeginn und Transzendenz, nicht wunderbar zu diesen zarten ersten Blüten? Dem ersten Frühlingsgruß 2015: Schneeglöckchen und Lenzrosen traditionell in meinen KPM-Vasen arrangiert. Die späteren prächtigen Sträuße werden sich anstrengen müssen, mich so zu berühren, wie jetzt diese kleinen.   Ich werde dieses Sträußchen an diesem Friday Flowerday zum Blog Holunderblütchen schicken, einer Initiative, sich für jedes Wochenende frische Blüten ins Haus zu holen.