Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lenzrosen

Christrose 'Wintergold' blüht früh und prächtig

Von Christ- und Lenzrosen: Es wird wintergeblüht

Ein Garten ohne Christ- und Lenzrosen ist eine vertane Chance auf Freude, oder? In meiner Gartenkolumne für die Januarausgabe der Gartenspaß geht es um die Freude an Stauden im tiefsten Winter. Ein trister Januar ohne Blüten kommt mir gar nicht in den Garten. Wozu haben denn die tüchtigen Züchter die schönsten Winterblüher erschaffen? Als Staudenfreundin haben es mir insbesondere die Vertreterinnen der Gattung Helleborus angetan. Da gibt es die Christ- und die Lenzrosen, aber eigentlich müsste man manche Sorten Winterrosen nennen, denn sie blühen im Januar und Februar, wenn Weihnachten längst hinter uns liegt und der Frühling noch wochenlang auf sich warten lässt. Meine inzwischen stattliche Winterrosensammlung ist durch die Liebe zum dauerbepflanzten Balkon entstanden. Zum Jahresende suche ich nach tollen Sorten, die ich vorgezogen und blühend shoppe und die zusammen mit anderen robusten Pflanzen bei jedem Blick aus dem Fenster erfreuen. Da dürfen es dann auch gern ein paar mehr sein. Viel hilft viel in der dunklen Jahreszeit! Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der weißen Christrose Helleborus niger ‘Wintergold’ gemacht, bei der man …

Lenzrosendekoration

Festlich: schnelle Tischdeko mit Lenz- oder Christrosen

Christ- und Lenzrosen sind die idealen Blumen für einen schlicht-eleganten, super einfachen Tischschmuck, den du auch dann noch gezaubert bekommst, wenn die Gäste schon im Flur stehen. Eigentlich leben meine Beiträge ja von den Texten. Aber diese Dekoration spricht für sich: Wer im Winter einen schnell kreierten Blumenschmuck braucht, der nicht viel Platz einnimmt und den Gästen am Tisch die Sicht nicht versperrt, lasse einfach ein paar Helleborus-Blüten zu Wasser. Ich muss dazu nur auf den Balkon hüpfen und ein paar Blüten und Blätter abzupfen. Auch im Winter blüht es dort üppig. Es eignen sich Christrosen genauso gut wie die späteren Lenzrosen, die es aber auch jetzt schon vorgetrieben gibt. Als Ergänzung liebe ich die Stacheldrahtpflanze, die es mir nicht übelnimmt, wenn ich mich immer mal wieder an ihr vergreife. Als Gefäß eignen sich bauchige Weingläser auf langen Stielen besonders gut. Dieses hier sind Burgundergläser. Sie sind grazil und nehmen wenig Platz weg, sodass sie auch noch neben Schüsseln und Platten mit Rotkohl und Gänsebraten passen.   Ich wünsche uns allen viele festliche Momente an …

Winterbalkon

Winterglück oder es ist nie zu spät für einen schönen Balkon

berlingarten macht Werbung. Ist der Balkon attraktiv, ist die Gärtnerin glücklich. Und der Vogel satt. Daher wurde es Zeit, mich draußen um Töpfe und Kästen zu kümmern. Ist im Garten weniger zu tun, muss die ganze grüne Energie irgendwo sinnvoll hinfließen können. Im Frühjahr habe ich meinen Balkon zum Genussbalkon gestaltet – mit jeder Menge frischer Kräuter in Blumenampeln sowie leckeren immertragenden Nascherdbeeren. Nun Ende November blühten zwar immer noch Erdbeeren und Glockenblumen in den Kästen, aber die Kräuter brauchten mehr Wärme, um ihr Aroma entfalten zu können. Der Lack war irgendwie ab. Zuerst kamen die Erdbeeren an einen weniger prominenten Platz als vorn an der Brüstung. Sie werden an einem geschützten Plätzchen überwintern dürfen. Die Kräuter landeten entweder in der Küche oder auf dem Kompost – die Saison war lang und ergiebig. Es wurde Platz frei für einige schöne Töpfe mit vorgetriebenen Pflanzen und eine winterlich stimmungsvolle Wandgestaltung. Tipps für Balkonpflanzen im Winter. Die Stars der Bepflanzung sind die drei prächtigen Lenzrosen ‘Ice n’ Roses red’, ‘Ice n# Roses white’ sowie ‘Cheryl’s Shine’. Eingepackt …

Laube Schrebergarten

Mein Gartenjahr November: Lenzrose trifft Sommerblume

In diesem Jahr der wetterextremen Monate will natürlich auch der November nicht zurückstehen. Es wäre ja noch schöner, sich jahreszeitengemäß zu verhalten. Bis zum 16. November träumte er noch, er sei ein September und sprühte nur so vor Lebensfreude bei deutlichen zweistelligen Temperaturen und Sonne satt. Da fühlte sich dann auch die Lenzrose schon herausgefordert und war sichtlich begeistert, was im Garten alles abgeht, während sie normalerweise noch vor sich hindämmert. Dahlien – was für dralle Dinger. Chrysanthemen – einfach nur wow. Der erneute Austrieb des Staudenknöterichs – sie traute ihren Augen nicht. Ich hoffe, dass sie nicht zu deprimiert ist, dass diese Begegnungen nun Vergangenheit sind. Es folgten zehn graue Tage, die zwar kaum Regen brachten, aber Temperaturen unter zehn Grad und Hochnebel den ganzen Tag. Und was mache ich? Fange nach wenigen Tagen an zu meckern. Statt dankbar über den längsten aller mir erinnerlichen Sommer zu sein, lamentiere ich über den nun einsetzenden Herbst. Mein Biorhythmus ist eben genauso durcheinander wie der meiner Lenzrose. Nichts mehr tun im Garten? Nein! Eine dicke Jacke …

Elfenkrokusse Rasen

Mein Gartenjahr März: Frühlingsgefühle und eisiger Ostwind

Der Start in den März ist deutlich winterlicher als der in den Februar. Der Frühling im Rückwärtsgang. Russenpeitsche – was für ein bildhaftes Wort. Und was für ein garstiges Gefühl auf der Haut nach schon so viel lauer Frühlingsluft. Bei uns war es Ende Februar tatsächlich so, als würde Wladimir höchstselbst mit einer neunschwänzigen Katze durch den Garten marschieren. Alle bis dahin schon so munteren Pflänzchen duckten sich eilig oder legten sich mal gleich auf den Boden. Dabei ist das Wort natürlich hochgradig politisch inkorrekt und Meteorologen hätten gern den Ausdruck “arktische” oder “sibirische Kaltluft”. Aber das wäre ja viel zu zahm für die -15 Grad, die wir Anfang März nun plötzlich haben. Was hätte Oma so schön gesagt, als ich im Februar-Beitrag schon Latte-Macchiato-auf-der-Terrasse-gefühlig vom mildesten Winter ever schrieb? “Kind, das dicke Ende kommt noch.” Oma wusste Bescheid. Wobei: Ich hab mal geschaut, wie die Wetterexperten zum Start des meteorologischen Frühlings am 1. März den vergangenen Winter analysiert haben: Der Winter 2017/2018 war tatsächlich mild. Bezogen auf das Mittel mit +1,4 Grad zu warm. …

Lenzrose Januar 2018: Pretty Ellen Pink

Mein Gartenjahr: Januar 2018

Hallo 2018, herzlich willkommen zu einem neuen gemeinsamen Gartenjahr! Du hast Silvester nett verbracht? Ich freue mich, dass du gleich bei mir reinschaust – so fängt das Jahr trotz eines leichten Brummschädels sehr schön für mich an. Für 2018 habe ich mir vorgenommen, ganz regelmäßig meinen Garten zu zeigen. Immer mal wieder habe ich gehört, dass ich da besser werden kann und so heißt es ab jetzt zu jedem neuen Monat Tag der offenen Gartenpforte bzw. Mein Gartenjahr. Auf geht’s: Ich zeige dir, was im berlingarten los ist, und juble dir als “Januar 2018” gleich Kalenderwoche-52-Bilder von 2017 unter – aber so ist das halt bei einem Erscheinungstermin 01.01.2018. Der Dezember 2017 war in Berlin außergewöhnlich mild. Starker Frost oder Schnee? Nö. Silvester bei 13 Grad? Krass. Mein Balkon ist inzwischen ein 3-Generationen-Ort: Gemütlich und attraktiv stehen Geranien, Erika, Zierkohl und Christrosen beieinander.   Im Garten konnte ich zwischen Weihnachten und Silvester noch meine jüngst erworbenen Blumenzwiebel-Schnäppchen einbuddeln. Bei 1 Euro pro riesiger Allium-Zwiebel bzw. ganzer Zwiebeltüte füllte sich der Warenkorb schneller, als der Verstand …

Lenzrosen im Blütenmeer

Vorfrühlingserwachen

Zwischen Schneeregen und Schneeregen kommt mir die Sonnenstunde in kräftigem Gelb besonders wertvoll vor. Gerade noch graue Fläche, nun leises Wiesengrün. Als violette Spitzen melden sich die Elfenkrokusse. Meine liebsten Vorfrühlingsboten. Die runden Winterlingskugeln sind zu flachen Schalen geöffnet. Bienengesumm. Der Oberkörper hat es in der Sonne wohlig warm, die Knie im Schatten könnten die Decke gebrauchen. Riecht die Luft im Sonnenlicht nicht sogar anders? Besser? Alle Fotos vergrößern sich durch anklicken.

Schlicht und schön

Lenzrosen im Schneeball

Über eine Vase im Schneeanzug. Und zarte Lenzrosen, die jetzt drinnen verzaubern. Zu Weihnachten blühten sie schon, als würde der Frühling beginnen. Dann kamen die Barfröste, wie war das kalt mit -13°. Sollte ich Vliese verteilen oder gar Eimer über die Pflanzen stülpen? Bei der beträchtlichen Anzahl an Lenzrosen in meinem Garten würde das ein erstaunliches Bild abgeben. Wobei: Meine Nachbarn wundern sich über gar nichts mehr. Ich sagte mir jedoch: Natur ist Natur, blieb faul und vertraute auf die Kräfte dieser Spätwinterblüher. Und es ist gut ausgegangen. Ich habe zwar einige Verluste bei schon sehr weit entwickelten Blütenstielen, aber die Knospen waren allesamt unversehrt. Keine der Pflanzen ist gar erfroren. Als jetzt der nächste Kälteeinbruch kommen sollte, konnte ich die Temperaturen schon mit sehr viel mehr Gleichmut hinnehmen. Allerdings habe ich mir ein paar Stiele für die Vase geschnitten. Was unter dem Schnee niemand sieht und beachtet, wird bei mir auf dem Esstisch zur Freude. Und damit sich die Lenzrosen nicht allzu fremd fühlen, habe ich ihnen eine Vase gebastelt, die eisig, vielleicht wie …

Zierkirsche Prunus subhirtella 'Autumnalis'

Das Jahr der zwei Frühlinge

Die längste Nacht haben wir schon hinter uns. Gleichwohl ist das Rosa noch kitschig. Raureifbilder? Fehlanzeige. Die Winterlinge tun es der Sonne gleich und strahlen in sattem Gelb. Unsere Stare bleiben bei uns, überwintern ist heuer das falsche Wort.  Das da sind tatsächlich Rhododendren, die den Wald wie im Märchen wirken lassen. Im März hatte ich sie genau so gesehen und hier als Sensation publiziert. Die Himmelsschlüsselchen sogar erst Ende April. Die Freundinnen bei Instagram verblüffen mich und posten Lenzrosenblüten mit Bienen im Pollenrausch. Der Dezember 2015 kann es an Wärme mit den Oktobertagen aufnehmen, als Spaziergänger und Gärtner kommst du sehr auf deine Kosten. Ich verdränge den Gedanken an verfrorene Blüten und erfrorene Zweige in kommender Kälte und genieße den Augenblick. Alle Fotos – sie wurden ausschließlich an den Weihnachtstagen 2015 aufgenommen – vergrößern sich durch anklicken.

Umwerfendes Solo: Lenzrose in der Vase

Ich will sie nochmal von Nahem genießen: die Lenzrose. In der Vase, auf dem Esstisch, begleitet sie uns zu allen Mahlzeiten und genießt die volle Aufmerksamkeit. Im Garten weiß ich zur Zeit dagegen kaum, wo ich zuerst hinschauen soll. In diesem Frühjahr stehen alle Zeichen auf “üppig”. Zum Glück. Die Lenzrosen Helleborus-Hybriden sind so schön wie lange nicht mehr. Große prächtige Horste sind es geworden. Nach dem zahmen Winter laufen sie zur Höchstform auf. Daher bringe ich es über mich, meine sonstige Knauserigkeit zu überwinden und hie und da eine Lenzrose zu schneiden und intensiv zu betrachten. Wer weiß auch, wie lange das noch geht? Ein paar warme Tage und die Farben werden matter, die Staubgefäße rieseln. Aber warum jetzt schon an das Ende denken. Jetzt ist sie ja noch wunderschön. berlingarten macht mit bei Friday-Flowerday.