Alle Artikel in: Garten

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Admiral

Liebeserklärung an meinen Garten

An einem strahlenden Tag wie heute merke ich wieder einmal, wie sehr ich dich brauche. Wie sehr ich mich nach dir gesehnt habe, als das Wetter lange grau war und ich so viel arbeiten musste. Unser Wiedersehen hat mir sehr viel bedeutet. Wenn ich mit dir zusammen bin, fühle ich mich geerdet und frei, all die Probleme und Sorgen des Alltags sind unendlich weit weg. Du machst mein Leben bunt und verwöhnst alle Sinne. Du lässt mich machen und nimmst meine Vorschläge an, aber ergänzt sie um deine eigenen Ideen. Na ja, eigentlich bist du sogar ziemlich unangepasst und eigensinnig, aber das schätze ich ja grad an dir. Ich mag Partner mit Charakter. Und am Ende erwächst unendlich viel Schönes. Mein herzallerliebster Garten, du tust mir gut, schön, dass es dich (noch immer) gibt.   Alle Fotos vergrößern sich durch anklicken.

Die PowerGear Scheren-Familie

Richtig gut abschneiden: Mit diesen Astscheren geht das locker

berlingarten macht Werbung! Astscheren im Alltagstest: Fiskars-Scheren der PowerGear-Serie. Urteil: macht Frauen zu Kraftprotzen und Männer stolz auf tolles Werkzeug. Und da man von guten Scheren nie genug haben kann, stelle ich auch noch eine Gartenschere vor. Was Crocodile Dundee das Riesenmesser, ist mir seit Jahren eine Fiskars Astschere im XXL-Format. Eigentlich heißt sie PowerGear Amboss-Getriebeastschere L93, ich nenne sie aber bewundernd Obelix – schließlich hat sie magische Kräfte. Vor vielen Jahren, direkt nach einer schweren Handoperation, habe ich sie entdeckt, als ich nach „Astscheren für Frauen Testsieger“ gegoogelt hatte. Und nicht nur ich, auch der Liebste, der ein paar Kilo Bizeps mehr auf die Waagschale bringen kann, will sie nicht mehr missen. Sie schneidet nämlich bis zu 5 cm dicke, auch bereits trockene Äste gatt und kraftsparend und erspart so manchen Einsatz der Säge. Das Riesenbaby ist dir hier im Blog schon mehrfach begegnet – zum Beispiel, wenn es um Pflanzenverjüngung geht, oder ich den Rosenschnitt tief unten an der Basis durchführe, und all die alten, dicken Triebe entferne. Neu bei uns in der …

Grünblaue Hortensie

Neue Hortensien: diese Sorten solltest du kennen

Hortensien: für viele die Lieblingspflanze schlechthin im Garten. Zu Recht, insbesondere, wenn man nicht nur einfach die nächstbeste Bauernhortensie shoppt, sondern bei den Sorten auf die besonderen achtet. Zartes Himmelblau, die Blütenblätter fluffig wie Schäfchenwolken an einem Junitag – das ist die Hortensie ‚Everbloom Blue Wonder‘. Oder schau dir diese Hortensie an: Da sitzen bei ‚You & Me Miss Saori‘ in den rosa Blüten mit weißer Mitte jeweils noch kleine Babyblütchen. Diese Hortensie wurde 2014 auf der Chelsea Flower Show als „Plant of the Year“ ausgezeichnet – sie gilt damit als eine der 40 besten Pflanzen aller Zeiten. Und der Farbverlauf von ‚Himbeereis zum Frühstück‘ wird auch in den Folgejahren verlässlich wieder genau so blühen und nicht irgendwann einfarbig altrosa daherkommen wie wahrscheinlich ein Großteil unserer bisherigen Hortensien im Garten. Die hier gezeigten Sorten habe ich auf der IGA Berlin 2017 kennengelernt, wo Züchter nur ihre ganz besonders schönen und gartentauglichen Hortensien zeigen (meine Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit). Sie sind alle mit mittlerem Wuchs sehr gut für die Kübelhaltung auf Terrasse und Balkon geeignet oder …

Geschwungene Wege durch Tetsjes Hortensiengarten

Hortensien-Liebe: ein Rundgang durch Tetsjes Garten

Tritt ein in die wunderschöne Welt der Hortensien, in Tetsjes Welt. Ich freue mich sehr, dass uns meine liebe Instagram-Freundin auf einen Rundgang mitnimmt und uns die vielen schönen Gartenräume und ihre liebsten Sitzplätze zeigt. Tetsje gärtnert im nördlichen Teil der Niederlande, in der Provinz Friesland. Ihr Garten ist rund 1.200 qm groß und in viele Bereiche und lauschige Ecken eingeteilt, die man auf verschlungenen Pfaden durchstreifen kann. Es gibt buchsbaumgefasste Beete, kleine Rasenflächen und dekorierte Sitzplätze. Säulenförmige Gehölze wie Thujen, Eiben oder efeubewachsene Stämme sorgen für Höhe. Durch die feste Struktur wirkt der Garten das ganze Jahr attraktiv, selbst im Winter, wie die Foto eindrucksvoll zeigen. Dass der Garten mit viel Liebe gestaltet, gehegt und gepflegt wird, spürt man sofort. Tetsje sagt: „Als ich ein kleines Mädchen war, war ich immer mit meiner Oma bei der Gartenarbeit. Sie war meine beste Freundin. Sie lehrte mich viel vom Garten. Ich liebe die Natur und dass ich so viele Vögel in meinem Garten habe.“ Ganz besonders begeistern mich die Fotos ihrer Hortensien, seit ich Tetsje das …

Herbsternte

Berliner Allerlei: Ernte von Obst, Gemüse und Kräutern im Herbst

Wenn ich dieser Tage mit der Kamera durch den Garten gehe, sind viele meiner Topmodels Pflanzen, die nach dem Fotoshooting direkt in der Küche landen oder es noch nicht einmal bis dahin schaffen, da sie noch gleich an Ort und Stelle vernascht werden. Sie haben sinnliche Rundungen und tolle Farben und sorgen für Genuss auf der ganzen, meist schlanken Linie. Eine Liebeserklärung an Obst, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten. Voilà. Alle Fotos vergrößern sich durch anklicken.

Rasen Herbst

Sind Männer gut im Beet oder wollen sie immer nur das Eine: Rasen mähen?

berlingarten macht Werbung! Während sie bunte Beete anlegt und umfallende Stauden aufbindet, schiebt er dröhnend seine Maschine übers Grün. Alles nur Vorurteil? Ist das Thema Rasen wirklich eine Männerdomäne? Eine Rasensaison geht zu Ende. Eine, in der ich mich durch meinen Produkttest von toom so viel mit Rasen beschäftigt habe, wie nie zuvor. Denn ich gestehe, dass bei uns – mal abgesehen vom Küchengarten – der Garten ein Ort der klassischen Rollenverteilung ist. Und nicht nur bei uns, das ist durch repräsentative Unfragen bestätigt. Die Hollywoodschaukeln sind regentauglichen Lounge-Landschaften gewichen, in der Rollenteilung herrschen im Garten immer noch die 50er. Erstaunlich. Aber warum ist das so, dass sich die Vatis der Nation um den Rasen kümmern, die Pergola bauen, das Grillgut wenden, beim Kompostumsetzen schwitzen, aber achtlos an den verblühten Stauden vorbeigehen und sich rar machen, wenn es darum geht, die Rabatte neu zu gestalten? Warum gibt es zig Gartenbloggerinnen, aber nur eine handvoll männliche Kollegen? Wieso zeigen bei Instagram Rosenjenni und Elfchen200 die Fotos ihrer fein abgestimmten Zinkwannenbepflanzung, aber kein Dahliendieter oder Faun5000? An …

Eine der bekanntesten ungefüllten Dahlien überhaupt: Dahlie 'Bishop of Llandaff'

Lust auf lila Laub

Lila der beste Versuch – mit dunkellaubigen Pflanzen kommt eine neue Dimension in den Garten, die für Spannung sorgt. Ein Plädoyer für violettes Laub. Was bei Klamotten die schwarze oder dunkelblaue Hose, ist bei einem Beet das Grün des Laubes: die solide, aber auch nicht immer spannende Basis für alles, was sich oben an Farben abspielt. Einen besonderen Look kannst du aber erzielen, wenn du genau da variierst: Probier es doch mal mit violettem oder rotbraunem Laub aus. Es existieren bei Zwiebelblühern, Stauden und auch Gehölzen viele interessante Sorten, aber auch bei Gemüse und Kräutern gibt es tolle Lilatöne. Besonders gut gefällt mir zum Beispiel die Kombination mit der Komplementärfarbe gelb – als Blüten oder, was auch schick sein kann, mit gelben Gräsern.   Ganz berühmt sind die roten Rabatten in Hidcote Manor, wo es nur Pflanzen mit roten und lila Blüten oder rotbraunem Laub gibt. Für weitere Anregungen hab ich dir ein paar Pflanzen aus meinem Bilderfundus zusammengestellt und hoffe, sie machen Lust, an der einen oder anderen Stelle noch mehr mit den Blattfarben …

Xenia mit den Titeln von Mein schöner Garten

berlingarten in zwei Titeln von Mein schöner Garten

Digitales im Gedruckten und die klassischen Printmedien im Internet: zwei Welten treffen sich. Und die Überschrift zu einem der Beiträge über berlingarten heißt auch so treffend „Ein Schrebergarten geht online“. Ich freue mich sehr über zwei Beiträge in aktuellen Gartenmagazinen – im absoluten Klassiker der Gartenzeitschriften Mein schöner Garten (September-Ausgabe) und  Mein schöner Garten Spezial „Die besten Ideen unserer Leser“. Im Frühjahr war ich ja wiederum mit einem Beitrag bei MSG online zu Gast. Spannende Zeiten, in denen sich analog und digital nahekommen und gegenseitig bereichern. Übrigens werden im Spezial-Heft neben vielen traumhaften Lesergärten auch zwei weitere Blogs vorgestellt, die ich dir sehr ans Herz legen kann. Da ist einmal Heidi Trauts Blog Heidis grüne Ecke. Wahrscheinlich bist du ihr auch hier in den Kommentaren schon begegnet. Sie ist eine Seele von Mensch mit nicht nur grüner Ecke, sondern zehn grünen Daumen. Als weiteres Blog wird Kathrinsgarten portraitiert. Bei Kathrin kommt zu einem wunderbaren Garten auch noch jede Menge Dekoration dazu: Sie fertigt tolle Keramiken. Viele Tipps und Anregungen gibt es bei beiden. Alle Fotos …

Echinaea Bistorta

Ein starker Typ: ‚Magnus‘ – der Purpursonnenhut

Magnus ist der Hingucker im Hochsommerbeet. Schau dir dieses Prachtstück von Purpursonnenhut an. Es gibt da einen Typen im Garten, der stiehlt grad allen anderen die Schau. ‚Magnus‘ ist ein Beau – groß, kräftig, gut gebaut und mit einem umwerfenden Teint. Umschwärmt wird er, als gäbe es keine anderen Kerle. Aber er reckt seine Körbchen-Pracht auch so ungeniert in die Höhe wie so mancher Sportstar seinen Bizeps auf Instagram. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: ‚Magnus‘ ist äußerst sympathisch. Für mich sogar der tollste der Purpursonnenhüte Echinacea purpurea und geradezu zum Liebhaben. Er ist auch deutlich genügsamer, als man es von Jungs seiner Attraktivität gewohnt ist. Ein bisschen Kraftfutter hätte er gern in Form eines nährstoffreichen Bodens. Aber das ist auch schon alles. Echinaceen kommen aus trockenen Lebensräumen wie den Prärien Nordamerikas. Ohne zu murren überstehen sie heiße Sommer und lange Trockenperioden und eignen sich damit hervorragend für sonnige Standorte. Nasse Füße sind das einzige, was sie sauer macht und letztendlich vertreibt. ‚Magnus‘ eignet sich übrigens hervorragend zum Schnitt – und durch die igeligen Samenstände …

Herbstanemone

Ein Blick in meinen Hochsommergarten

Juli/August: Freud und Leid des Gartenjahres. Von ausgefallenen Ernten, frischem Phlox und meinem derzeitigen Lieblingskraut Bronzefenchel. Die Pfirsiche bekommen rote Bäckchen, die ersten Physalis schmecken köstlich, der Staudenknöterich ruft aus allen Beeten: „Ich bin der Schönste!“ und hat recht damit. Aber zur ganzen Wahrheit gehören auch die nahezu aus-, da abgefallene Klarapfelernte, das Fünffingerkraut, das deutlich vitaler ist, als ich mit meinem Unkrautstecher, sowie das August-Gespenst „Blühloch“. „berlingarten. Glück auf Grün“ hat derzeit für meinen Geschmack viel zu wenige andere Farben zu bieten. Die Geduld bis zur Dahlienblüte wird auf eine harte Probe gestellt. Auswirkungen der Wetterkapriolen. Wir sind sehr trocken ins Jahr gestartet. Bis Ende Juni zeigten die Stauden regelrechten Kümmerwuchs. Immerhin waren die Rosen alle wunderbar gesund – kein Sternrußtau nirgends. Dann wendete sich das Blatt und Berlin wurde von allen Unwettern als Ziel entdeckt. Und wenn Weltuntergang ist, kann schließlich auch keine Himbeere überleben – der üppige Fruchtansatz verkam innerhalb weniger Tage zu schimmeliger Matsche. Immerhin klappt es jetzt großartig mit dem entspitzten Phlox, er steht zwar erst jetzt in voller Knospe, ist …