Alle Artikel in: Garten

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Die Asiatische Lilie 'Black Eye' zeigt, was Lilienzüchtern alles gelungen ist

Blumenportrait Lilien: Sorten, Pflanzung und Pflege

Lilien sind die Königinnen unter den Sommerzwiebelblühern und sollten in keinem Garten fehlen. Tipps zu Sorten, Pflanzung, Pflege und Schädlingsbekämpfung. Wenn es Datingplattformen für Blumen gäbe, würde es auf den Profilen der Lilien heiß hergehen. Sie haben so viele Vorzüge zu bieten: sehen sensationell toll aus, bleiben jahrelang treu und passen zu vielen Partnern. Rosen, Stauden und Gehölze würden reihenweise um sie buhlen. Der Name der Lilie: Was ist eine echte Lilie und welche Sorten sind empfehlenswert? Der Name “Lilie” wird für sehr viele Pflanzen verwendet: Taglilie, Schwertlilie, Grünlilie, Krötenlilie, Schmucklilie, Wasserlilie, die Engländer haben noch die Lily of the Valley. Aber um die geht es hier allesamt nicht. Die echte (!) Lilie, botanisch Lilium, ist eine mehrjährig wiederkehrende, krautige Pflanze mit einer geschuppten Zwiebel als Speicher- und Überdauerungsorgan. Überdies bildet sie Wurzeln am Stängel sowie Zugwurzeln, die sich am Zwiebelboden entwickeln und die Zwiebel tief in der Erde verankern. Interessante Sorten. Bei den Lilien unterscheidet man die reinen Spezies und die daraus hervorgegangenen Zuchtformen bzw. Sorten, die wiederum in Untergruppen klassifiziert sind. Es existieren …

Der Garten im Advent

Der Garten: Oase der Ruhe im Weihnachtsstress – mit Verlosung von Sitz- und Kniekissen

Werbung, da Verlosung. In meiner Dezemberkolumne für die GartenSpaß geht es heute um die Möglichkeit zur Entschleunigung, die der Garten in der Adventszeit bietet. Dazu passt wunderbar das faltbare Sitzkissen von Gartenstammtischfreundin Frau Pratolina, das du gewinnen kannst. Und obendrauf kommt auch noch ein Kniekissen in den Lostopf. Ich bin meinem Garten sehr dankbar. Während es in den Geschäften seit Wochen „Ho-ho-ho!“ nervt und allein der Gedanke an den noch ausstehenden Geschenkeeinkauf stresst, ist mir der Garten Zufluchtsort. Hierhin ziehe ich mich zum Krafttanken zurück. Besinnliche Vorweihnachtszeit? Hier kann ich sie deutlich besser erleben als im sonst vorherrschenden Gewusel. Das Auge genießt die Ruhe der monochromen Farbtöne von Stauden und Gräsern, die ich bewusst nicht zurückgeschnitten habe und die auch von Reif überzuckert schön aussehen. Die grafischen Linien der Buchsbaum-Hecken und -kugeln schaffen auch Klarheit im Kopf. Aber das Beste sind die frische Luft, die Bewegung sowie die Einsamkeit. Keine Nachbarn nirgends in den Gärten. Stundenlang wurschtel ich allein in den Beeten, erfreue mich an den letzten Rosen, schaue unter zerfallende Blätter nach Zwiebelblumenspitzen und …

Winterbalkon

Winterglück oder es ist nie zu spät für einen schönen Balkon

berlingarten macht Werbung. Ist der Balkon attraktiv, ist die Gärtnerin glücklich. Und der Vogel satt. Daher wurde es Zeit, mich draußen um Töpfe und Kästen zu kümmern. Ist im Garten weniger zu tun, muss die ganze grüne Energie irgendwo sinnvoll hinfließen können. Im Frühjahr habe ich meinen Balkon zum Genussbalkon gestaltet – mit jeder Menge frischer Kräuter in Blumenampeln sowie leckeren immertragenden Nascherdbeeren. Nun Ende November blühten zwar immer noch Erdbeeren und Glockenblumen in den Kästen, aber die Kräuter brauchten mehr Wärme, um ihr Aroma entfalten zu können. Der Lack war irgendwie ab. Zuerst kamen die Erdbeeren an einen weniger prominenten Platz als vorn an der Brüstung. Sie werden an einem geschützten Plätzchen überwintern dürfen. Die Kräuter landeten entweder in der Küche oder auf dem Kompost – die Saison war lang und ergiebig. Es wurde Platz frei für einige schöne Töpfe mit vorgetriebenen Pflanzen und eine winterlich stimmungsvolle Wandgestaltung. Tipps für Balkonpflanzen im Winter. Die Stars der Bepflanzung sind die drei prächtigen Lenzrosen ‘Ice n’ Roses red’, ‘Ice n# Roses white’ sowie ‘Cheryl’s Shine’. Eingepackt …

Laube Schrebergarten

Mein Gartenjahr November: Lenzrose trifft Sommerblume

In diesem Jahr der wetterextremen Monate will natürlich auch der November nicht zurückstehen. Es wäre ja noch schöner, sich jahreszeitengemäß zu verhalten. Bis zum 16. November träumte er noch, er sei ein September und sprühte nur so vor Lebensfreude bei deutlichen zweistelligen Temperaturen und Sonne satt. Da fühlte sich dann auch die Lenzrose schon herausgefordert und war sichtlich begeistert, was im Garten alles abgeht, während sie normalerweise noch vor sich hindämmert. Dahlien – was für dralle Dinger. Chrysanthemen – einfach nur wow. Der erneute Austrieb des Staudenknöterichs – sie traute ihren Augen nicht. Ich hoffe, dass sie nicht zu deprimiert ist, dass diese Begegnungen nun Vergangenheit sind. Es folgten zehn graue Tage, die zwar kaum Regen brachten, aber Temperaturen unter zehn Grad und Hochnebel den ganzen Tag. Und was mache ich? Fange nach wenigen Tagen an zu meckern. Statt dankbar über den längsten aller mir erinnerlichen Sommer zu sein, lamentiere ich über den nun einsetzenden Herbst. Mein Biorhythmus ist eben genauso durcheinander wie der meiner Lenzrose. Nichts mehr tun im Garten? Nein! Eine dicke Jacke …

Xenia mit Fiskars PowerGear

Wunderwerkzeug Schneidgiraffe

berlingarten macht Werbung. Dieses Werkzeug ist wirklich verblüffend: die Schneidgiraffe. Ohne Kraftaufwand und vom Boden aus lässt sich selbst in höchster Höhe der Baumschnitt durchführen. Es fallen die Blätter, der Blick wird frei auf Äste und Zweige. Die Zeit des Baumschnitts beginnt und wird sich bis ins Frühjahr ziehen. Wie gern hätte ich doch eine Giraffe, die mal hier was aus der Krone knabbert und dort ein paar Wassertriebe wegraspelt. Denn ich hasse es, mehr oder weniger wackelig auf Leitern zu stehen und doch immer wieder festzustellen: Dort, wo ich gerade versuche, dem einen oder anderen Zweig zu Leibe zu rücken, komme ich mit meiner Schere nicht hin. Außerdem: Ist es nicht auch so, dass sich die Leiter dort gar nicht aufstellen lässt, wo es nötig wäre? Entweder, weil im Frühjahr schon alle Krokusse den Boden bedecken oder man mit ihr im nassen Boden versinken würde? Wie schön, dass ich doch noch zu meinem Haustier kam: Der Gartenscheren-Hersteller meines Vertrauens – oder sage ich einfach Fiskars  – drückte mir auf einer Messe eine Teleskop-Schneidgiraffe zum …

Stauden: robust, wüchsig, sehr gut winterhart

So klappt es mit Chrysanthemen im Garten

In meiner November-Gartenkolumne für die GartenSpaß geht es um winterharte Chrysanthemen für den Garten. Es gibt viele schöne Sorten, die langlebig sind, wüchsig und die Blütensaison für dich und deine Insekten bedeutend verlängern. Während viele auf den November als die deprimierendste Zeit des Jahres schimpfen, kann ich diesem Monat viel abgewinnen: Ich habe erstens Geburtstag und zweitens Chrysanthemen im Garten. Ok, während das mit dem Geburtstag von Jahr zu Jahr weniger freudig wird, wächst die Begeisterung an meinen Chrysanthemen stetig. Wer jetzt die hübschen bunten Pompons im Garten hat, braucht den November-Blues nicht zu fürchten. Das Problem, das Chrysanthemen mit uns Menschen haben, scheint mir die mangelnde Vorstellungskraft zu noch bunten Gartenzeiten zu sein. Ein graues Nebelbeet zu antizipieren, solange alles sprießt, grünt und blüht, fällt sicher nicht vielen leicht. Dabei sollten wir bei unseren Gartenplanungen unter dem Motto: „Es wird durchgeblüht“ beizeiten genügend Platz für die Gartenchrysanthemen einplanen und sie im Frühjahr setzen. Ich empfehle, auf der Stelle eine Erinnerung für den 2. April in den Kalender einzutragen – natürlich nicht für den 1., …

Xenia erntet Quitten, berlingarten

Quitten – altes Obst neu in Mode

Über die späte Liebe zu einem tollen Baum mit köstlichen Früchten. Mit Gelee- und Sirup-Rezept. Quitten? Meine Erinnerung an lange Kindheitseinsätze in der Küche haben mir Jahrzehnte die Lust auf die schönen gelben Früchte verhagelt. Schwache Arme, stumpfe Messer und zentnerweise steinharte Quitten waren keine gute Kombination. Quittengelee? Damals stand ich mehr auf Nuss-Nougat-Creme. Als ich jedoch anfing, selbst begeistert zu kochen, änderte sich meine Einstellung. Und inzwischen kenne ich die richtigen Tricks und freue ich mich sehr, wenn sich Menschen wie der liebe Theo vom Gartenstammtisch melden, die von ihrer Ernte gern etwas abgeben. Bisher habe ich ja keinen Quittenbaum, träume aber längt von süß-saftigem Naschobst aus dem eigenen Garten. Der richtige Standort für den Quittenbaum. Die Quitte (Cydonia oblonga) ist ein attraktives Obstgehölz mit weißen, rosa oder apricotfarbenen Blüten und großen gelben Früchten. Diese erinnern von der Form entweder an Äpfel oder Birnen. Wer einen Baum pflanzen möchte, der unkompliziert ist und wenig Aufmerksamkeit braucht, hat mir ihr sein Traumgehölz gefunden. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein, da die Quitte aus dem …

Oktobergarten

Mein Gartenjahr Oktober: Es wird umgepflanzt

Wenn es den Oktober als Pflanzmonat nicht gäbe, müsste man ihn wirklich erfinden. Über einen traumhaften Herbst und einige neubepflanzte Beete im Garten. Der Oktober entpuppte sich als ein beinahe genauso feuriger Südländer wie schon seine Brudermonate April bis September. Hast du schon jemals so häufig wie in diesem Jahr zu deinen Liebsten gesagt: “Lasst uns diesen Tag nochmal so richtig genießen, es wird der letzte warme des Jahres sein”? Und dann kam noch einer und noch einer. Beinahe jeden Tag haben wir gefeiert. Zum Schluss immer ungläubiger, dass dies wirklich ein Oktober sein soll. Das Pflanzen von Stauden und Blumenzwiebeln war daher keine mühselige Arbeit mit klammen Fingern und Mütze tief im Gesicht, sondern ein sommerlicher Freiluftgenuss. Eher hieß es, nach wie vor darauf zu achten, dass am Ende nicht noch mehr vertrocknet. Staudenbeete neu aufnehmen. Nach einem Besuch im Karl-Foerster-Garten Anfang des Monats war ich voller Tatendrang nach Hause gekommen, einige Beete, die im Sommer gelitten hatten, völlig aufzunehmen und neu zu bepflanzen. Und braucht man nicht unbedingt viel mehr Astern und Chrysanthemen? …

Mohnkapseln - zu schön, um sie wegzuschneiden

Aufräumen im Garten oder alles natürlich vergehen lassen?

Nachdem Gartendesignerin Petra Pelz einen Beitrag zum Thema “Diese Pflanzen überstehen lange Trockenphasen” (s.u.) hier auf berlingarten als Gastautorin veröffentlicht hat, konnte ich mich nun mit einer Gartenkolumne zur Frage “Den Garten zum Winter aufräumen oder nicht?” bei ihr revanchieren. Wer hier schon länger mitliest, ahnt schon sicher, wozu ich pladiere. Aber schau doch ganz einfach unter dieser Überschrift vorbei: „Winterfest“ ist höchstens eine Vogel-Party …  

Pfeifengras Molinia

Berauschend: ein Garten mit Gräsern

Meine Gartenkolumne in der Oktober-Ausgabe der GartenSpaß handelt von der Schönheit der Ziergräser. Ein Garten ohne? Für mich inzwischen unvorstellbar. Als ich anfing, Gräser zu pflanzen, wurde aus einem schönen Garten ein sinnlicher Garten. Hatte ich mich bis dato bereits um die Schönheit fürs Auge und wo es sich anbot, auch um ein Dufterlebnis gekümmert, fehlte meinen Beeten der Ton. Sicher, die Vögel zwitscherten und bei stärkerem Wind hörte man auch die Blätter in den Obstbäumen, aber dieses beruhigende Rascheln, das sich schon beim leisesten Hauch ergibt, erlebe ich erst, seit sich die zarten Halme der hohen Ziergräser bewegen. Der bedeutende deutsche Staudenzüchter Karl Foerster sagte einst, Gräser seien „das Haar von Mutter Erde“ und ich kann sehr gut nachvollziehen, was er damit meinte. Gräser geben einem Beet Natürlichkeit, fügen Stauden und Gehölze zusammen, beruhigen das Auge. Der Anblick und das Geräusch von Gräsern scheint uns als Naturwesen gut zu tun. Und mit Ziergräsern gibt es tatsächlich auch das ganze Jahr etwas zu sehen und zu hören. Wenn bereits alle Blühpflanzen vergangen sind, bieten die …