Alle Artikel mit dem Schlagwort: Blumenzwiebeln

Die Asiatische Lilie 'Black Eye' zeigt, was Lilienzüchtern alles gelungen ist

Blumenportrait Lilien: Sorten, Pflanzung und Pflege

Lilien sind die Königinnen unter den Sommerzwiebelblühern und sollten in keinem Garten fehlen. Tipps zu Sorten, Pflanzung, Pflege und Schädlingsbekämpfung. Wenn es Datingplattformen für Blumen gäbe, würde es auf den Profilen der Lilien heiß hergehen. Sie haben so viele Vorzüge zu bieten: sehen sensationell toll aus, bleiben jahrelang treu und passen zu vielen Partnern. Rosen, Stauden und Gehölze würden reihenweise um sie buhlen. Der Name der Lilie: Was ist eine echte Lilie und welche Sorten sind empfehlenswert? Der Name “Lilie” wird für sehr viele Pflanzen verwendet: Taglilie, Schwertlilie, Grünlilie, Krötenlilie, Schmucklilie, Wasserlilie, die Engländer haben noch die Lily of the Valley. Aber um die geht es hier allesamt nicht. Die echte (!) Lilie, botanisch Lilium, ist eine mehrjährig wiederkehrende, krautige Pflanze mit einer geschuppten Zwiebel als Speicher- und Überdauerungsorgan. Überdies bildet sie Wurzeln am Stängel sowie Zugwurzeln, die sich am Zwiebelboden entwickeln und die Zwiebel tief in der Erde verankern. Interessante Sorten. Bei den Lilien unterscheidet man die reinen Spezies und die daraus hervorgegangenen Zuchtformen bzw. Sorten, die wiederum in Untergruppen klassifiziert sind. Es existieren …

Wie eine Ode an die Freude: Kaiserkrone Fritillaria Beethoven

Blumenzwiebeln: Des Kaisers schöne Kronen

Noch ist Pflanzzeit für Blumenzwiebeln. Wenn du gedanklich das letzte frühe Frühjahr durchgehst und noch ein paar Highlights brauchst, dann kann ich dir die schönen Kaiserkronen empfehlen. Ich habe mich in die neuen Sorten verliebt und für die GartenSpaß gleich eine Kolumne draus gemacht. Mein Frühlingsgarten ist eine Monarchie. Das Zwiebelblumenvolk wird von wahrlich schillernden Royals regiert – den Kaiserkronen Fritillaria imperialis. Sie sind rank und schlank und etwas ganz Besonderes. Eindrucksvoll, geradezu überragend stehen sie im Beet. Narzissen, Sommerknotenblumen, frühe Tulpen und Stauden liegen ihnen zu Füßen. Selbstverständlich benötigt die Kaiserkrone auch von Gärtnerin und Gärtner ein gewisses Maß an Ehrerbietung. Für besondere Üppigkeit will sie eher früh gesetzt werden. Im August wäre perfekt, aber in diesem Jahr war es da noch ganz schön trocken, sodass wir auch jetzt noch loslegen können. Da sie ursprünglich aus dem Morgenland kommt, können ihr Hitze im Sommer und Kälte im Winter nichts anhaben. Staunässe bekommt ihr jedoch gar nicht, sodass das Pflanzloch rund 20 cm tief sein und mit einer Schicht aus Sand oder Kies versehen werden …

Stark im Trend: riesenblütige afrikanische Dahlien

Interview: die besten Tipps für prächtige Dahlien

So werden Dahlien richtig schön: die besten Tipps aus der Praxis für Sortenwahl, Pflanzung, Pflege und Kombination im Beet. Ich hatte nie viele Dahlien. Aber ich hatte immer Sehnsucht nach ihnen. Je später das Jahr wurde, je matter die Farben bei mir im Garten, desto sehnsüchtiger schaute ich in typischen Dahliengärten über den Zaun. Irgendwann zog zumindest die Bishop of Llandaff bei mir ein: eine hübsche ungefüllte Rote, die über ein sehr attraktives braunes Laub verfügt. Aber nach zwei Vegetationsjahren hatten sie irgendwie nicht mehr die richtige Power. Sie wurden von den Nachbarstauden regelrecht verschluckt und von mir im Herbst dann auch gar nicht mehr aufgenommen. In dieser Saison sind mir sehr häufig die großen pastellfarbenen Dahlien aufgefallen. Und da war es wieder, dieses Will-haben-Gefühl. Ich habe daher eine liebe Gartenbekannte angesprochen, die über einen Dahliengarten verfügt, wie ich ihn im Hobbybereich sonst noch nie gesehen habe, ob sie uns im Interview nicht verraten möchte, wie man optimal mit der schönen Exotin umgeht. Voilà ihre besten Tipps für uns. Wie kam es dazu, dass du …

Tulpe spontane Mutation

Ich träume von Tulpen und Narzissen

Wer im Frühling in Farben schwelgen will, muss jetzt ran und Blumenzwiebeln stecken. “Hab ich ja längst getan, du Scherzkeks.”, wirst du nun vermutlich sagen. Na dann Gratulation. Wer aber wie ich tüchtig faul sein kann und bei dem never ending Spätsommer auch noch nicht in Stimmung war, dem sei versichert: Es ist noch nicht zu spät, auf auf. Aus gesundheitlichen Gründen ist mein Programm heuer etwas schlanker ausgefallen. Normalerweise versenke ich pro Saison ungefähr 1000 Zwiebeln und Knollen, jetzt mussten rund 100 reichen. Für die viel gepriesenen Zwiebel-Körbchen oder das Versenken in Blumentöpfen habe ich wenig übrig. Warum? Das ist mir a) zu umständlich, ich hole ja auch nichts wieder raus, sondern lasse alles drin, und ich habe b) wegen der noch üppigen Vegetation im Herbst viel zu wenig Platz im Beet, um das zu verwirklichen. Und c) mussten wir zum Glück bisher auch nie unter Wühlmäusen leiden. Wir geben nur den normalen Mäusen was ab, was in manchen Jahren (in sehr strengen Wintern) auch schon zu schmerzlichen Verlusten geführt hat. Aber das nehme …