Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kräuter

Flammkuchen Spargel Rosmarin

Kräuterküche: Flammkuchen mit Rosmarin und Spargel

Mein aktuelles Lieblingsrezept ist ein Flammkuchen mit Spargel und würzigem Rosmarin. Das Gericht ist so schnell zubereitet und schmeckt so genial nach leichter Frühsommer-Küche, dass ich es dir unbedingt weitergeben muss. Zutaten Flammkuchen: Flammkuchenteig (selbst gerührt oder aus der Kühltheke) Crème fraiche Spargel Rosmarin vom Balkon oder aus dem Garten Salz & Pfeffer Pecoriono oder Parmesan San Daniele oder Parmaschinken Zubereitung: Ofen auf 220 Grad Pizzastufe vorheizen. Flammkuchenteig ausrollen, mit Crème fraiche bestreichen. Salz und Pfeffer drübergeben. Spargel (es reichen vier Stangen pro Blech) schälen und ganz dünn in Scheiben hobeln, auf dem Teig dicht an dicht verteilen. Rosmarin über den Spargel schnibbeln. 10 Minuten backen. Vorm Servieren nach Belieben mit geriebenem Käse und Schinken belegen.   Guten Appetit. Mein Mann ist Weinhändler und empfiehlt dazu einen frischen Weißwein. Alle Fotos vergrößern sich durch Anklicken.

Herbsternte

Berliner Allerlei: Ernte von Obst, Gemüse und Kräutern im Herbst

Wenn ich dieser Tage mit der Kamera durch den Garten gehe, sind viele meiner Topmodels Pflanzen, die nach dem Fotoshooting direkt in der Küche landen oder es noch nicht einmal bis dahin schaffen, da sie noch gleich an Ort und Stelle vernascht werden. Sie haben sinnliche Rundungen und tolle Farben und sorgen für Genuss auf der ganzen, meist schlanken Linie. Eine Liebeserklärung an Obst, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten. Voilà. Alle Fotos vergrößern sich durch anklicken.

Simone in ihrem Element

Altes Pflanzenwissen neu entdecken: die Schätze des Klostergartens Maria Luggau

Altes Pflanzenwissen bewahren und sich auf die Heilkräfte der Natur besinnen: In Zeiten, in denen wir bei Krankheiten schnell zur Pille greifen, wächst das Interesse an Alternativen. Ich nehm dich heute mit in einen wunderschön angelegten Klostergarten. Im dritten Teil der Serie über das Lesachtal geht es um den rekonstruierten Klostergarten der Serviten-Abtei Maria Luggau, durch den Ökologin Simone regelmäßig führt, die du schon aus dem Artikel über ihren Kräutergarten kennst. Der Klostergarten ist nicht nur attraktiv, sondern auch ein Eintauchen ins Denken des Mittelalters, das spannenderweise maßgeblich für unser heutiges Gesundheitswesen bis zu unseren Speiseplänen ist. Alter Klostergarten neu zum Leben erweckt. Mächtig thront die Klosteranlage über den Bauernhäusern des Ortes Maria Luggau im Kärntner Lesachtal. Sie steht, wo der einfachen Bäuerin Helena 1513 im Traum der Auftrag gegeben wurde, auf einem Weizenfeld eine Kirche zu erbauen – was sie tatsächlich durchsetzte; wow. Auch das gewaltige Kloster samt Klostergarten kamen dazu. Was wir heute besichtigen können, ist die erst 2013 rekonstruierte Gartenanlage nach alten Stichen aus dem 17. Jahrhundert. Ein Klostergarten war vor allem …

Kräuter sind auch wunderhübsche Zierpflanzen

Interview: Simones Würz- und Heilkräutergarten

In Teil 2 der Serie aus dem Kärntner Lesachtal gibt es ein Interview mit der Biologin Simone Matouch, die einen wunderschönen Kräutergarten hegt und pflegt. Die Wienerin kam einst im Auftrag der Bundesregierung als Wissenschaftlerin ins Tal, um Biotop- und Kulturlandschaftsflächen zu kartieren – und blieb. Simone verdient heute ihr Geld mit unterhaltsamen und sehr informativen botanischen Führungen. In denen erfährst du zum Beispiel, dass Bohnenkraut “ehelich anregend” wirkt, Majoran jedoch das Gegenteil. Der von Simone geschulte Besucher weiß also, was noch auf dem Programm steht, wenn abends das Gulasch entweder so oder so gewürzt wurde. Simones zweites Standbein ist die Herstellung von Kräuterprodukten. Die Kräuter sammelt sie in der freien Natur und baut sie in ihrem Garten an. Worauf es ihr dabei ankommt, hat sie uns heute verraten. Liebe Simone, Gärten spiegeln Wesen und Vorlieben ihrer Gärtner und den speziellen Lebensraum wider. Was erzählt uns dein Kräutergarten über dich im Lesachtal? Ich weiß nicht recht – ich denke, es wären eher die Besucher meines Gartens dazu berufen, diese Frage zu beantworten. Ich könnte mir vorstellen, …

Eistee

Mit frischen Kräutern selbst gemacht: Eistee

Ein heißer Sommertag und selbst gemachter Eistee gehören für mich unbedingt zusammen. Frische Kräuter aus dem Garten, Zitrone und grüner Tee – viel mehr braucht es nicht für die Erfrischung. Wir sind Kräuter-Junkies: Überall blitzen jetzt die Sämlinge der Zitronenmelisse auf, die Minzen bringen mit ungestümem Wachstum ihre Töpfe fast zum Bersten, der Ananassalbei hat sich durch die intensive Sonnenstrahlung zum ansehnlichen Busch gemausert. Beinahe täglich streife ich durch den Garten und zupfe oder schneide mir Zutaten für einen frischen Kräutertee. Wenn es aber wie jetzt richtig heiß wird, freut sich besonders das Kind über einen erfrischenden Eistee Marke Eigenbau. So geht’s. Ich koche dazu einen guten grünen Tee (ich liebe Mischungen wie Morgentau von Ronnefeldt), den ich nicht allzu lange ziehen lasse. Durch das gründliche Abkühlen dunkelt er nämlich noch kräftig nach. Dann gebe ich braunen Zucker nach Belieben dazu, Zitrone oder Limette in Achteln sowie die ersten Kräuter. Das kann Zitronenmelisse, Minze, Zitronenverbene oder Ananassalbei sein. Gern auch von allem etwas. Dann wird gestampft. Darauf kommen Eiswürfel, weitere Kräuter für die Optik sowie …