Edelginster: Schmetterlingsblüten in Hülle und Fülle

Ein Gehölz zum auf die Knie fallen schön und dabei völlig unkompliziert – das ist Edelginster Cytisus scoparius.

Täglich komme ich an einem Ginstergarten vorbei und ich muss dir jetzt mal diese tollen Sträucher zeigen! Ich bin wirklich verzaubert von der Pracht samt herrlichem Duft. Jedes der Exemplare ist von Anfang Mai bis in den Juni hinein von einer riesigen Zahl leuchtender Schmetterlingsblüten besetzt. Ich kannte ihn unter dem Namen Besenginster, finde es aber nur korrekt, dass er jetzt in der Regel als Edelginster gehandelt wird.

Toll sehen besonders die drei zusammengepflanzten Sträucher aus. Je sonniger der Standort ist, umso intensiver wird die Färbung der Blüten. Der Besenginster kommt nämlich ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, Teilen Afrikas und dem westlichen Asien. Bei uns sieht er toll aus in Solostellung, gemischten Rabatten mit Stauden und Gräsern, Heide- oder Steingärten. Wenn du dafür sorgst, dass er genügend Licht bekommt, passt er auch in eine Hecke aus Blühsträuchern. Das finden dann nicht nur Spaziergänger wie ich, sondern auch Vögel attraktiv.

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Details.

Wuchs: von straff bis überhängend, Rückschnitt nötig, damit er nicht sparrig wird, siehe unten
Wuchshöhe: je nach Sorte zwischen 1 und 2 Meter hoch
Wuchsbreite: bis 1 Meter breit (freistehend)
Belaubung: kleine, dunkelgrüne, längliche Blätter, behaart
Immergrün: nein
Blüte/Frucht: Schmetterlingsblüten von gelb bis rot, oft zweifarbig, zahlreich, duftend
Blütezeit: Mai bis Juni
Standort: sonnig
Boden: sandiger Gartenboden, kalkmeidend
Rückschnitt: beherzt! Nach der Blüte um ein Drittel
Winterhärte: gut
Gießen und düngen: eher trocken, nährstoffreich
Pflanzung: im Container von März bis Oktober möglich
Kübelpflanzung: geeignet

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