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Erfolgreiche Hausmittel gegen den Buchsbaumzünsler

Xenia und ihr Buchs

Wenn der Buchsbaum krank ist, blutet uns das Herz. Wo er im Garten ist, nimmt er meist eine besonders wichtige Rolle ein. Er strukturiert, gibt dem Garten ein Gesicht oder ist über die Jahre zu wertvollen und liebgewonnenen Formschnittsolitären geworden. Was bei mir an Gegenwehr bisher geklappt hat (ich klopfe grad auf Holz und zwar richtig laut), stelle ich dir hier vor.

Wer den Feind bekämpfen will, muss ihn kennen, soviel steht fest. Es sind die Raupen des eigentlich hübschen weiß-schwarzen Buchsbaumzünsler-Schmetterlings, die die Schäden verursachen. Das heißt aber nicht, dass wir nur die Buchsbaum-Raupe bekämpfen, sondern wir setzen in allen Phasen der Entwicklung mit unseren Hausmitteln an.

Und eines sei noch gesagt: Bitte verzage nicht, wenn sich bei dir der erste Befall mit dem Zünsler zeigt. Buchsbäume sind ziemlich zähe Burschen, die nicht so schnell aufgeben. Sie werden Blätter lassen müssen, aber sehr oft – wie bei mir – berappeln sie sich wieder.

Wann ist was zu tun gegen den Buchsbaumzüsler? Ein Überblick mit grobem Zeitrahmen.

MonatWas passiert?Zu tun
ab Mitte März
(ab ca. 15 Grad)
Überwinterte Raupen beginnen zu fressen
(Raupenstadium
3 Wochen im Sommer,
10 Wochen im Herbst,
je nach Temperatur)
Bei Vorjahresbefall prophylaktisch Algenkalk,
Raupenentwicklung kontrollieren,
bei Befall absammeln,
absaugen,
aegkärchern,
ggf. Plastiksack-Aktion,
ggf. im Abstand von
2 Wochen spritzen
April/MaiAusgewachsene Raupen verpuppen sich
(Verpuppung 1 Woche)
Fallen aufhängen
Mai/JuniSchmetterlinge schlüpfen
(Lebenszeit 10 Tage), paaren sich und legen Eier an Blattunterseiten ab
(Ei-Stadium 3 Tage)
Fallen kontrollieren,
bei gefangenen Tieren wertvolle Buchsbäume mit Vlies einwickeln,
andere Buchse nach
rund 2 Wochen zurückschneiden,
Urgesteinsmehl ausbringen
Juni/JuliRaupen schlüpfen, beginnen zu fressenKontrollieren,
bei Befall s.o.,
ggf. Plastiksack-Aktion,
ggf. im Abstand von
2 Wochen spritzen
Juli/AugustAusgewachsene Raupen verpuppen sichFallen kontrollieren, Lockstoff erneuern
SeptemberSchmetterlinge schlüpfen, paaren sich und legen Eier an Blattunterseiten abFallen kontrollieren,
bei gefangenen Tieren wertvolle Buchsbäume einwickeln,
andere Buchse nach rd.
2 Wochen zurückschneiden
September/OktoberSchlüpfende Jungraupen überwinternKontrollieren, jetzt werden Raupen weniger aktiv, spinnen sich ein,
bei Befall absammeln

Vorbeugende Maßnahmen.

Kontrolle. Der regelmäßige prüfende Blick ins Innere der Buchse ist extrem wichtig. Sobald Jungraupen und deren Kotspuren auftauchen oder der Buchs an verschiedenen Stellen Fraßschäden aufweist, solltest du jahreszeitgerecht tätig werden.

Buchsbaumzünsler-Raupen fressen Buchsbaum kahl

Algenkalk und Urgesteinsmehl. Wie in der Tabelle aufgeführt, braucht es bereits einen Plan, bevor es überhaupt losgeht. Wenn es schon Befall im Vorjahr gab, hat sich das frühzeitige Ausbringen von Algenkalk bewährt, der die Raupen am Fressen hindert und Larven in ihrer Entwicklung bremst. Es ist sinnvoll, den Algenkalk auch im Inneren der Pflanzen auszubringen.

Da Algenkalk basisch wirkt und auf die Dauer den pH-Wert des Bodens negativ verändert, setze ich zwischendurch ein leicht saures Urgesteinsmehl ein, um den Wert auszugleichen. Urgesteinsmehl erschwert durch den Film die Eiablage des Zünslers und die Fresswerkzeuge der Raupen verkleben. Beide Stoffe sollten an feuchten Tagen aufgebracht werden, damit sie an den Blättern kleben. Bei trockenem Wetter kann auch der Gartenschlauch helfen. Wichtig: Bitte nur pudern und nicht zu dick auftragen, damit die Pflanze noch ihre Photosythese durchführen kann. Es gibt dazu einen sehr pfiffigen Zerstäuber, siehe unten bei den Links.

Algenkalk und Urgesteinsmehl gegen den Buchbaumzünsler
Buchs mit Algenkalk bestäubt

Zünsler-Falle. Für die Liebe braucht es zwei. Das ist auch beim Buchsbaumzünsler so. Es gibt sehr nützliche Fallen, die die männlichen Tiere anlocken. Dadurch wird die Fortpflanzung erschwert und du erkennst, ob du den Zünsler überhaupt im Garten hast. Ich habe meine Falle so aufgehängt, dass sie dicht am Buchs platziert ist und in westlicher Windrichtung. Bei einem sehr großen Garten oder weit voneiander entfernt liegenden Buchsen sollte man ggf. mehrere Fallen einsetzen.

Neudorff Zünslerfalle
Männliche Buchsbaumzünsler in Falle

Solitärpflanzen einhüllen. Meine großen Buchskugeln hülle ich zur Zeit des Falterfluges mit einem Vlies ein, das ich auch zur Gemüse-Frühkultur nutze. Es gibt sie auch besonders langlebig als spezielle Schädlingsschutznetze. Da ich nicht immer im Garten bin, stört mich der Anblick nicht. Ich stelle mir einfach vor, ich hätte eine Installation von Christo im Garten. Wenn Gäste kommen, ist das Zeugs aber auch schnell abgenommen und zum Abend wieder umgelegt. Die Flugzeit des Schmetterlings dauert ungefähr zehn Tage.

Buchsbaum eingehüllt in Schädlingsnetz

Tierische Feinde. Meisen sollen die Raupen des Zünslers ja toller finden als wir. Wer einen Garten pflegt, in dem es viele Vögel gibt, ist sicher im Vorteil gegenüber demjenigen, der im Schottervorgarten nur die eine große Buchsbaumkugel hegt…

Robuste Sorten. Der ‘Blaue Heinz’ gilt als anfällig, die Sorte ‘Herrenhausen’ als robuster. Wer Sorten im Garten hat, die bisher gut durch die Buchs-Pandemie gekommen sind, sollte keine weiteren Exemplare dazukaufen, sondern seine eigenen am besten selbst aus Stecklingen vermehren.

Dem Schädling zu Leibe rücken: Eier und Raupen entfernen.

Pflanzenrückschnitt. Bei “Full House” in der Zünsler-Falle kann ein vorbeugender Rückschnitt sinnvoll sein. Da die Eier auf der Außenseite der Pflanzen abgelegt wird, ist ein Schnitt aller Außenkanten ratsam. Bitte immer vorher Vlies unterlegen, um das Schnittgut komplett aus dem Garten zu bekommen. Bitte in der Biotonne oder im Restmüll entsorgen, nicht auf den Kompost geben.

Entfernen per Hand, Sauger oder Hochdruckreiniger. Du hast schon Raupen entdeckt? Bei sehr schwachem Befall oder nur wenigen Pflanzen kannst du versuchen, die Raupen per Hand abzusammeln. Dafür auf jeden Fall Handschuhe anziehen. Besonders für das “Innenleben” der Pflanzen ist auch ein Absaugen mit dem Staubsauger machbar. Wasser marsch bzw. volle Pulle ist mit dem Kärcher möglich. Bitte auch hier an eine Unterlage denken, um die Tiere anschließend tatsächlich aus dem Garten zu befördern.

Hitzetod durch Mülltüten. Selber ausprobiert habe ich es noch nicht, aber es gibt zahlreiche Berichte, dass es möglich ist, den Raupen durch Hitze den Garaus zu machen. Dazu muss bei sonniger Witterung für ein paar Stunden ein Plastiksack über das Gewächs gestülpt und zugebunden werden. Das funktioniert natürlich am besten bei Kugeln und ähnlichen Solitären. Achtung: Insbesondere bei schwarzen Mülltüten hat es dabei auch schon einige in Mitleidenschaft gezogene Buchse gegeben. Ich würde daher vielleicht erst einmal die druchsichtige Folienvariante probieren oder mich zumindest darauf gefasst machen, dass nach der Prozedur die Triebspitzen des Buchs zurückgeschnitten werden müssen.

Spritzen. Dies ist der Klassiker der Hausmittel: Es besteht aus einer Mischung aus 1/3 Wasser, 1/3 Speiseöl, 1/3 Essig und einigen Tropfen Spülmittel. Der Buchs sollte innen und außen tropfnass sein. Die Raupen sollten durch diese Behandlung nach einiger Zeit vom Buchs herunter auf das Vlies fallen. Nach dem Entsorgen müssen auch die Pflanzen abgespült werden, um keinen Blattschaden zu nehmen.

Kein Hausmittel, aber der Vollständigkeit halber sei hier noch das biologische Spritzmittel mit dem Bakterium Bacillus thuringiensis genannt. Bei starkem Befall ist es das Mittel der Wahl. Es ist als äußerst wirksam eingestuft und auch zugelassen für den ökologischen Landbau. Bring es bei bedecktem Himmel aus, da das Bakterium empfindlich auf Sonne reagiert. Es sollte auch mindestens 18 Grad warm sein, damit die Raupen aktiv fressen und genügend Bakteriensporen aufnehmen. Wirksam sind auch Präparate aus Neem-Öl, durch die die Raupen aufhören zu fressen und sich die Larven nicht mehr weiterentwickeln können. Bacillus thuringiensis und Neem gelten als ungefährlich für Bienen.

Fazit: Der Kampf gegen den Zünsler fordert Aufmerksamkeit und beherztes Handeln, aber es lohnt sich! Wenn du dir aus dem Mix der Maßnahmen die für dich sinnvollen heraussuchst und konsequent kontrollierst, hast du gute Chancen, deine Pflanzen zu retten.

Ich wünsche dir und deinem Buchs von Herzen alles Gute und viel Erfolg. Hinterlasse gern einen Kommentar, was bei dir geholfen hat, denn die “Schwarmintelligenz” hilft uns allen weiter.

Gesunde Buchshecke

Lieb-Links: Produktempfehlungen für den Buchsbaumschutz.

Wenn du einige der vorgestellten Helfer bestellen möchtest, findest du sie unter diesen Links.

Algenkalk | Urgesteinsmehl | Zerstäuber | Zünsler-Falle

Schädlingsschutznetz | Buchsbaumschere | Kärcher

Präparat Bakterium Bacillus thuringiensis | Neem-Präparat

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11 Kommentare

  1. Frauke Sonnenschein sagt

    Ich habe die schwarze Müllbeutelvariante ausprobiert,weil ich irgendwann das Absammeln der Raupen leid war. Der Zünseler hat überlebt, der Bux leider nicht. Seitdem sammel ich wieder ab, Algenkalk und Urgesteinsmehl, kommen wie von dir beschrieben weiterhin zum Einsatz.
    Übrigens, Laubbläser verbreiten die Sporen. Noch ein Argument, diese nicht zu benutzen.
    Viele Grüße
    Frauke

  2. Wir haben Spatzen mit Maisenknödeln gezielt in die Buchsbäume gelockt, und hatten damit einen sehr guten Erfolg, kaum Befall. Ich weiß aber nicht warum das so ist. Vielleicht fressen die Spatzen die Schmetterlinge oder es ist einfach zu viel los im Buchs, und der Zünsler hat einfach keine Ruhe. Aber es funktioniert.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    • Berlingärtnerin sagt

      Hallo, Wolfgang,

      ich freue mich über deinen Tipp, der auf jeden Fall ausprobiert wird. Besser geht es doch nicht: Vogelglück PLUS Buchsgesundheit!

      Beste Grüße
      Xenia

  3. Was für ein Thema!! Hier im Rheinland wurden wir vor ein paar Jahren schon Opfer dieser Epidemie, und auch ich habe den Kampf aufgenommen.
    Deine Empfehlungen finde ich ausgezeichnet, vor allem deine tabellarische Übersicht! Sie deckt sich sehr mit meinen Erfahrungen, vor allem aber auch entspricht sie der Biologie des Schädlings und hilft somit unnötige Aktionen zu verhindern, denke ich.

    Zünsler zu bekämpfen erfordert in der Tat vor allem Einsatz- und Beharrlichkeit. Meine großen Exemplare haben bisher alle überlebt, auch wenn ich dieses Jahr im September etwas mehr Befall hatte weil ich zwischendurch nachlässig geworden war. Die von dir empfohlenen Maßnahmen habe ich auch weitgehend angewendet, leider aber auch hier und da mit etwas stärkeren Mitteln gespritzt – einfach um mal ein paar Wochen Ruhe zu haben. Einpacken wäre hier nicht so schön, da alle Buxe recht groß sind und nah an Haus und Terrasse stehen. Aber ich werde darüber nachdenken!

    Was ich auch mache inzwischen: jedes Jahr im März schneide ich einige Sträucher stark zurück, auch aus u.g. Gründen, sodass alle Blätter weg sind. Sie bauen sich allmählich erstaunlich gut wieder auf. Algenkalk und Urgesteinsmehl setze ich auch ein.
    Was aber die Buxpflege hier noch erschwert: neben der Zünslerplage gibt es hier die
    – Buxspinnmilbe (in den 2000ern eingewandert), deren Larven gelbe Flecken und Streifen auf den Blättern hinterlassen, die sich bei starkem Befall auch rötlich verfärben.
    – die Kommaschildlaus, die sich hier teils massiv vermehrt hat und teils dicht saugend an den Trieben sitzt
    – und die diversen Pilzerkrankungen (v.a. Cylidrocladium buxicola) die ich (möglichst im allerfrühesten Stadium/fast vorbeugend mit einem Fungizid behandle.
    Auf sorgfältige Pflege mit angemessenem Düngen und Wässern versuche ich zu achten.

    Ein Nachbar hat sich eine kleine Hecke vors Haus gesetzt, die mangels Pflege inzwischen ein zerfressenes pilziges Trauerspiel ist. Hoffe er entsorgt sie bald wieder, damit dort kein „Befallsdruck“ mehr rüberkommt.
    Ja, die Buxe! Noch kann ich mich nicht trennen, und es gelingt mit viel Einsatz sie schön zu erhalten. Aber wie oft denke ich dass es eine Erleichterung wäre ohne sie. Mal abwarten- deine Tipps könnten helfen in der kommenden Saison die Maßnahmen weiter zu ökonomisieren – und vielleicht werden wir wieder gute Freunde, die Buxe und ich. Sie können ja auch nichts dafür;).
    Und jetzt ist erstmal Oktober – Kampfpause.

    Liebe Grüße,
    Bea

    • Berlingärtnerin sagt

      Liebe Bea, du bist ne Wucht, dass du uns hier so ausführlich an deinen Erfahrungen teilhaben lässt! Ganz herzlichen Dank dafür!
      Jetzt erstmal einen schönen Restherbst (bei uns fliuegen die Zünsler allerdings noch, ich bin schon wieder mit Algenkalk unterwegs) und genieße jeden Moment im Garten mit deinen schönen alten Buchsen!
      Xenia

      • Lieben Dank:)- mit Wucht traf mich die Plage jedenfalls auch vor ein paar Jahren, ich weiß es noch genau:
        An diesem Tag erwarteten wir Übernachtungsbesuch von lieben Verwandten, und ich wollte noch schnell die Terrasse hübsch machen, Decke auf den Tisch und so weiter, als ich zum allerersten Mal ein Zünsler Gespinst entdeckte. Zuvor hatte ich immer mal besorgt darüber gelesen. Voller Panik habe ich sofort angefangen alles abzusuchen und Neem gespritzt – das dauerte. Den inzwischen eingetroffenen, staunenden norddeutschen Verwandten führte ich den Schädling im Gläschen vor.
        Sie blieben noch ein paar Jahre verschont, aber in diesem Jahr ist er leider auch bei ihnen aufgetaucht.

      • Berlingärtnerin sagt

        Und wieder ein Beispiel deiner zauberhaften Art zu schreiben, liebe Bea! Und jeder Gartenenthusiast findet sich in der Aktion sofort wieder. :-D
        Ich nehme an, dass es liebe Freunde sind, die den „grünen Spleen“ einzuordnen wissen. Ich wurde nach meinem ersten entdeckten Gierschblatt von unserem Grillbesuch irgendwann an den Tisch zitiert, sie hätten nun auch ein wenig Aufmerksamkeit verdient.

        Aber zurück zu dir: Ich hoffe, dein Buchs lebt noch und du und die Raupe habt zu einer Art Ladies Agreement gefunden?

        Beste Grüße
        Xenia

  4. Bei uns war der Befall im alten Garten so heftig, dass ich gar nicht dazu kam noch groß etwas zu unternehmen. Ewig lange und uralte Buchsbestände wurden nur so dahingerafft. Vermutlich war es die Menge an Buchs, die wir im Garten hatten, dass sich die Raupen so extrem vermehren konnten. Der Buchs war richtig tot, da hat nichts mehr ausgetrieben. Am Haus war es bei mir nicht ganz so schlimm. Aber auch hier war der Befall richtig heftig und nach der Mülltüten- und Hochdruckreiniger-Behandlung sahen die Pflanzen wirklich zum Erbarmen aus. Sie haben sich auch nicht mehr erholt… der Zünsler fraß auch noch die Reste auf. Ein Aha-Erlebnis hatte ich, als sich Raupen aus meiner Esche abseilten. Der Zünsler war überall… da habe ich beschlossen… das war’s! Mir hat es so gegraust, dass ich Vieles an Ort und Stelle verbrannt habe (auch wenn man das gar nicht darf – war mir in dem Moment egal).
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Deinen Buchs retten kannst!
    Viele Grüße von
    Margit

    • Berlingärtnerin sagt

      Danke fürs Daumendrücken und den ausführlchen Kommentar, liebe Margit.
      Du beschreibst auch, dass der Befall an den Pflanzen, die in deinem Garten wuchsen, der nicht am Haus ist, besonders heftig war, oder? Die Gefahr sehe ich bei Schreber- und Wochenendgärten auch: Oftmals ist es schwer, da am Ball zu bleiben, weil man einfach zu selten hinkommt…

      Dir jetzt viel Freude an deinen Eiben, die du stattdessen gesetzt hast. Das ist natürlich ein sehr edler und schöner “Ersatz”.

      Viele Grüße!
      Xenia

  5. Torsten sagt

    Letztes Jahr haben wir einen mittelstarken Befall an unserem 2m hohen Buchs ganz gut mit Meisenknödeln in den Griff bekommen.
    Die Knödel werden hier hauptsächlich von Spatzen gefressen (die armen Meisen bekommen kaum was ab), die dann auch im Buchs sitzen und die Raupen gleich mit wegfuttern :)

    • Berlingärtnerin sagt

      Hallo, Torsten,

      ein sehr guter Hinweis! Kurbeln wir also das Vogelleben im Garten an, mit “lecker Raupen” für die konkurrenzschwachen Meisen! :-)

      Beste Grüße
      Xenia

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