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Kartoffel-Star Belana, die neue Linda

Warum wir uns für die Kartoffel Belana entschieden haben und was sie zum Wohlfühlen braucht.

Nein, die Phrase von den dicksten Kartoffeln und dem IQ seines Hegers und Pflegers bemühe ich jetzt mal nicht. Schließlich haben wir Abitur. Aber was in diesem Fall viel wichtiger ist: massig Dünger.

Und die richtige Kartoffel. Nachdem wir jahrelang allerlei Hörnchenförmiges, Violettes und Rotes ausprobiert haben – ist ja schließlich Trend – wollten wir nun mal wirklich was ernten. Möglichst richtig dicke Dinger, die dennoch geschmacklich was zu sagen haben.

Unsere Wahl fiel auf Belana, die als Nachfolgesorte der geliebten, aber schwer zu bekommenden Linda gilt. Sie ist aromatisch, früh reifend, festkochend. Ihre ovalen Knollen sind von außen hübsch grau-genetzt und glatt, innen gelbfleischig-appetitlich.

Frisch geerntet: Kartoffel Belana

Frisch geerntet: Kartoffel Belana

Auf dem Beet hat sie uns nicht enttäuscht, allerdings gehört sie zu den durstigen Mädels und brauchte reichlich Dünger, um gut auf Trab zu kommen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch jede noch so gut gemeinte Kompostgabe und auch die herbstliche Gründüngung mit Lupine nicht ausreichen, eine Kartoffel wirklich glücklich zu machen. Sie wollen regelmäßig gemästet werden, da die Berliner Sandböden alle Nährstoffe zu schnell wieder loslassen. Von Nematoden oder Pilzkrankheiten blieb Belana komplett verschont.

Übrigens hatten wir Belana ab Anfang April an einem hellen, kühlen Plätzchen vorgetrieben und Ende April im Abstand von ca. 30 cm in den Boden gelegt. Und dann immer fleißig gehäufelt, wenn wieder ca. 20 cm nachgewachsen war.

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