Sukkulenten: Urlaubserinnerungen für zu Hause

Mit Sukkulenten die Erinnerungen ans Mittelmeer aufleben lassen und Wärme ins Haus holen.

Als Gärtnerin, die am liebsten immer draußen sein möchte, läuft mein Leben gerade auf Sparflamme. Januar – irgendwie bräuchte ich den Monat nicht. Ich schmökere mich durch meine Garten- und Reiseliteratur und verkürze mir die Wartezeit auf den Frühling durch das Schwelgen in Fotos aus wärmeren Zeiten. Am letzten Wochenende hatte ich meinen Sardinien-Artikel endlich fertig. Wie schön warm das im Oktober doch war und die Farben so hell und klar!

Als ich gestern beim Gang durch den Kiez auch obligatorisch nach Grün Ausschau hielt, entdeckte ich bei Blume 2000 kleine Sukkulenten in weißen Töpfchen, die mich in der Formensprache an antike Terracotta-Vasen erinnerten. Die könnten in groß auch in jedem mediterranen Garten stehen und würden optimal zu meinen noch in Alufolie schlummernden Urlaubssouvenirs aus Sardinien passen!

Schwupps in den Warenkorb mit ihnen. Und schwupps auf eine weiße Tortenplatte mit all meinen Muscheln, Steinchen und vom Sand geschliffenen Glasscherben.

Nun kann ich es förmlich wieder rauschen hören, das Meer. Ich lächle.

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Pflegetipps Sukkulenten.

Zimmerpflanzen sind bei mir eher heikel (oder sollte ich sagen: Ich bin heikel für Zimmerpflanzen?). Aber diese gutmütigen Dickblättler passen bestens.

Wo kaum Regen fällt, sind sukkulente Pflanzen zu Hause: In ihren Blättern, Stämmen oder Wurzeln können sie Wasser speichern, überstehen Trockenzeiten und benötigen auch als Zimmerpflanze nur wenig Pflege. Bei Sukkulenten handelt es sich nicht um eine eigene Pflanzenfamilie. Alle dazu zählenden Arten wie Hauswurze oder Agaven zeichnet aus, dass sie aus wasserspeicherndem Gewebe bestehen und einen gedrungenen Wuchs haben. So verringert die Pflanze die Verdunstungsoberfläche und kommt mit weniger Wasser zurecht. Auch die manchmal wächsern aussehende Oberfläche hat diesen Effekt.

Als Hitzekinder benötigen sie natürlich einen hellen und sonnigen Standort. Ein Südfenster ist ideal. Achtung beim Gießen: Zwischen den einzelnen Wassergaben muss das obere Substrat vollständig austrocknen, sonst drohen die Wurzeln zu faulen. Gieße lieber etwas weniger als zu viel. Hast du Exemplare mit feinen Härchen auf den Blättern, achte darauf, da nicht drüberzugießen. Stehen deine Pflanzen über einer Heizung, sorge im Winter für ausreichend Luftfeuchtigkeit und sprühe ab und zu.

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