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Sommer im Glas: grüner Smoothie aus Salat, Ananas und Orange

Jetzt ist Kraftsaft angesagt: Mit einem grünen Smoothie räumst du deine Salate vom Beet, bevor sie zu schießen anfangen, und tust was für deine Gesundheit.

Der Grüne-Smoothie-Trend ist im wahrsten Sinne ganz nach meinem Geschmack: So bekomme ich unsere ganzen Salate verarbeitet und platze fast vor Vitalstoffen. Du müsstest mich mal sehen: das blühende Leben 😉

Grüne Smoothies sind für uns in der Hitze jetzt oft ein erfrischendes Frühstück oder eine leichte Mahlzeit mit besonders vielen Nährstoffen. Die stecken im blättrigen Pflanzengrün, das eine wesentlich höhere Nährstoffdichte als Obst oder klassisches Gemüse hat. Es enthält viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Kalorien hat es erfreulich wenig. Wir verwenden viel Kopf- und Eisbergsalat, besonders wenn der Smoothie zum Frühstück serviert wird, aber auch Lollo Rosso nimmt seinen Weg vom Beet in den Mixer. Meine verzärtelte Familie findet den etwas herberen Geschmack aber eher mittags- und abendtauglich. Was sie aber schätzt: Grüne Smoothie helfen, den täglichen Obst- und Gemüsekonsum auf einfache und leckere Art zu steigern und da der Mixer alles so schön vorkaut, ist das Frühstück schnell verputzt und der Schulbus wird noch erreicht, auch wenn Teenie noch rasch alle Nachrichten checken muss.

Salat, Minze, Ananas, Orange

Salat, Minze, Ananas, Orange

Neben den Salaten sind für grüne Smoothies vor allem dunkelgrüne Blattgemüse wie Mangold oder Spinat klassisch, darüber hinaus Kohlblätter wie Grünkohl, Palmkohl oder Wirsing. Ergänzt wird das ganze mit Kräutern wie Petersilie, Minze und Basilikum. Grün von Wurzelgemüse und Wildkräuter wie Löwenzahn und Brennnessel habe ich noch nicht ausprobiert, genauso wenig wie die Blätter von Bäumen und Sträuchern wie Linden-, Brombeer- oder Himbeerblätter, die sich alle sehr gut eignen sollen. Aber vielleicht kennst du dich ja aus und hinterlässt deine Erfahrungen als Kommentar?

An Obst eignen sich Bananen, Birnen und Mangos sehr gut, eine sämige Konsistenz zu erzielen. Aber ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Auch hier freue ich mich über Hinweise.

Uns schmeckt dieser frische g rüne Smoothie derzeit ganz toll:

Zutaten für 2 große Gläser:

  • 1 Eisberg- oder Kopfsalatherz
  • 2 geschälte Apfelsinen
  • 1 geschälte Scheibe Ananas, 3 cm dick
  • 1 Stiel Minze
  • 100 ml Wasser (oder etwas mehr, je nachdem, wie breiig oder flüssig du den Smoothie magst)

Zubereitung (ohne Hochleistungsmixer):

  • Zutaten waschen, ggf. schälen und zerkleinern
  • Um eine möglichst schöne Konsistenz zu erzielen, füllen wir immer erst das Blattgrün und die Flüssigkeit in den Mixbehälter und pürieren in einem ersten Mixdurchgang für ca. 30 Sekunden. Wichtig ist, dass du eher mit weniger Flüssigkeit beginnst, als zu viel, sonst verbinden sich die Pflanzenteile nicht gut mit dem Wasser. Wenn, wie hier im Rezept, Orangen, Melone, Trauben oder Gurken enthalten sind, kannst du diese ebenfalls im 1. Mixdurchgang mitpürieren, da sie selbst eher wässrig sind
  • In einem zweiten Mixdurchgang fügst du die restlichen Zutaten hinzu und mixt solange, bis eine möglichst einheitliche, cremige Smoothie-Konsistenz entstanden ist. Hab Geduld! Tipp: Falls du deutlich länger als 90 Sekunden mixen musst, füge Eiswürfel hinzu, damit sich der Smoothie nicht zu stark erwärmt

(In einem speziellen Hochleistungsmixer kommt erst das Obst in den Mixer, darauf das Pflanzengrün. Abschließend gießt man Wasser auf, bis die Früchte unter Wasser stehen, dann wird püriert.)

Übrigens kannst du grüne Smoothies auch leicht mit zur Arbeit nehmen. Ich verbrauche meinen Smoothie immer am selben Tag, aber er hält sich im Kühlschrank auch noch 1-2 Tage.

 

Grüner Smoothie

Manchmal ist ein grüner Smoothie auch gelb-orange 😉

6 Kommentare

  1. Auf jeden Fall eine sehr interessante Mischung! Ist ja meist so, dass man auf einmal 10 Salatköpfe gleichzeitig hat. Ich habe kürzlich Melonen-Minze-Limonade gemacht! Die Jugend fand sie auch sehr lecker!!! Haha…
    Viele Grüße von
    Margit

    • Berlingärtnerin sagt

      Wow, das klingt cool, hast du das bei dir im Blog beschrieben? Das würd ich auch gern probieren, liebe Margit!

    • Berlingärtnerin sagt

      Ich lach mich schlapp. Und Lindenbäume vermutlich auch nicht. Die stehen daneben :-))

  2. Bettina Schneider sagt

    Ich komme mir gerade vor wie der Pawlow’sche Hund , mir läuft das Wasser im Mund zusammen , klingt sehr lecker Xenia , schönen Sonntag wünsche ich Dir

    • Berlingärtnerin sagt

      Und du hast in deinem Hochbeet doch bestimmt auch alles, was du brauchst, oder, liebe Betti?

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