Garten
Kommentare 22

Gärten und Pflanzen eindrucksvoll fotografieren

Die Gartensaison startet, wir schießen begeistert die ersten Fotos. Damit diese möglichst professionell anmuten, hier die wichtigsten Tipps für eine gute Pflanzenfotografie.

Wir fotografieren in allen Lebenslagen, das Smartphone macht’s möglich. Statt auf Qualität zu achten, machen wir halt ein paar Aufnahmen mehr, Digitalfotos sind schnell gelöscht. Oder im Nachgang bearbeitet.

Das will ich auch überhaupt nicht verteufeln, es ist großartig, dass Fotografie „demokratisch“ geworden ist. Und natürlich garantiert eine gute fotografische Ausrüstung allein keine außergewöhnlichen Aufnahmen. Was es primär braucht, ist das ästhetische Empfinden des Fotografen, den Blick für das Motiv und Konzentration auf das eigene Tun. Ich muss beim fotografieren das Ergebnis antizipieren und selbst in Zeiten des Löschenkönnens jedes Bild so anlegen, als wäre es das Eine, das Bestand haben soll. Der Rest sind ein paar Tipps und goldene Regeln, mit denen man so weit kommt, dass man Fotos macht, die man selbst gern herzeigt und die andere im besten Fall faszinieren oder berühren.

Ausrüstung.

Ich fotografiere primär mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera (jedoch kein Profimodell) samt Zoom-Objektiv, das von Weitwinkel bis moderatem Tele alles abbildet. Mit dem Smartphone fotografiere ich nur dann und wann, wenn mir spontan ein Motiv vor die Linse kommt. Dann begnüge ich mich mit geringerer Schärfe/Auflösung/Güte, um dennoch den Moment einzufangen. Aber generell ziehe ich mit dem schweren Brocken durch die Gegend. Fast genauso wichtig ist ein stabiles Stativ. Ohne das geht in der Gartenfotografie fast gar nichts. Denn du wirst viel in den Morgen- und Abendstunden fotografieren, wenn das Licht besonders weich, aber eben nicht mehr hell ist, sodass du verwacklungsfreie Aufnahmen mit kleiner Blende nur noch mit Stativ hinbekommst. Aber dazu später mehr. Und wenn du der Typ fürs kleinste Detail bist, willst du wahrscheinlich auch Makro fotografieren, dann gönnst du dir entweder ein eigenes Makroobjektiv oder du begnügst dich wie ich mit Zwischenringen.

Tiefenschärfe.

In der Gartenfotografie brauchst du häufig komplett scharf durchgezeichnete Bilder, d.h. sowohl der Vordergrund, als auch der Hintergrund sind scharf abgebildet, weil du den gesamten Gartenraum zeigen willst. Um das zu beeinflussen, solltest du dich von der Automatik-Funktion deiner Kamera verabschieden und die Blende vorwählen (das Programm ist meist mit „A“ gekennzeichnet). Sonst bist ja nicht du Herr der Lage, sondern deine Kamera gestaltet für dich. Eine kleine Blende sorgt für viel Tiefenschärfe (Blende 8 aufwärts – je größer die Zahl, desto kleiner die Blende). Genauso ist es mit der sogenannten Brennweite: Ein Weitwinkelobjektiv sorgt für mehr Tiefenschärfe als ein Teleobjektiv (bzw. die entsprechenden Einstellungen im Zoom). Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Hier zwei Beispiele.

Tiefenschärfe

Mittlere Tiefenschärfe durch Blende 8 und 50 mm Brennweite (Normalobjektiv)

Tiefenschärfe

Geringe Tiefenschärfe durch Blende 5,6 und 70mm Brennweite (leichtes Teleobjektiv)

Übrigens: Auch der Abstand zwischen Kamera und Objekt spielt eine Rolle. Je kleiner der ist, desto geringer wird die Tiefenschärfe. Es ist daher manchmal gar nicht möglich, bei Makro-Aufnahmen alle Bereiche des Bildes scharf zu bekommen. Aber das macht ja auch den Reiz aus.

Tageszeit.

Nun verstehst du, warum du ein robustes Stativ brauchst: Um auch im schwachen Schein noch anständig durchzeichnete Bilder zu machen, musst du die Blende möglichst klein wählen. Dann muss sie sich aber umso länger öffnen, um genügend Licht einzufangen. Es entsteht Verwacklungsgefahr.

Aber zurück zum fotografischen Aspekt: Pflanzen- und Gartenfotos, die im Sommer zwischen elf und 16 Uhr aufgenommen wurden, kannst du in der Regel vergessen. Steh lieber früh auf und mach anständig Siesta, aber fotografiere bitte nicht bei blendend gleißendem Sonnenschein. Du bekommst einfach keine Plastizität in die Aufnahmen, die Farben sind grell wie in Barbies World oder gar partiell überbelichtet. Echte Gartenfotografen stehen halbnachts auf und nerven die Gartenbesitzer ab sechs mit ihrem Gewusel.

Hier eine Aufnahme meiner geliebten Rose Nevada, die um 19 Uhr entstanden ist, als die Sonne schon tief stand und alles in ein bezauberndes Licht hüllte. Es entsteht fast der Eindruck von 3D.

Sanftes Licht

Strauchrose Nevada im sanften Abendlicht

Monochrom.

Da wir grad bei der Farbigkeit sind: Keine Angst vor „unbunten“ Aufnahmen oder schlechtem Wetter. Oftmals ist es sogar besser, bei bedecktem Himmel zu fotografieren, als in zu starkem Sonnenlicht. Und wenn dann die Motive noch Ton-in-Ton sind: Ich liebe es!

Diffus

Diese Elfe kommt aus einem Land der Wälder, des Nebels und der Fabeln – schön

Monochrom

Herbstkrokusse, Melancholie. Monochrom, authentisch, eindringlich

Farbstark.

Logisch: Bunt geht auch. Ist es ja auch meistens. Und da achte genau wie bei der Gartengestaltung darauf, was gut zusammenpasst und was du eher ausblenden solltest. Wobei gutes Zusammenpassen nicht bedeuten muss, dass alles lieblich in rosa glänzt. Besonders die in Komplementärfarben gestalteten Fotos bringen Spannung in deine Bilder-Erzählungen. Aber denke auch hier an das natürliche Licht als Partner: sanftes Morgenlicht unterstreicht pastellige Motive, die goldene Abendsonne ist noch mal der richtige Booster für warme, kräftige Töne.

Paul Noel

Auch mit Pastelltönen lassen sich farbstarke Motive kreieren. Hier Ramblerrose Paul Noel

September

Staudige Sonnenblumen und Montbretie Luzifer strahlen um die Wette

Gegenlicht & Co.

Wer liebt es nicht, das Motiv der untergehenden Sonne. Immer schön ins Gegenlicht schauen. Ich gestehe, dass auch ich das dramatische Licht von vorn sehr gern mag. Bunte Blätter glühen geradezu, alle Farben leuchten intensiv. Aber: Im Gegenlicht werden alle Details zur Nebensache. Wer also will, dass nicht primär die Farbwirkung im Vordergrund steht, sondern man alle Einzelheiten plastisch herausarbeitet, sollte Seitenlicht wählen. Die am wenigsten stimmungsvollen Resultate erzielt man mit der Sonne im Rücken, da durch fehlende Schattenpartien alle Bildteile flach erscheinen.

Gegenlicht

Das Herbstlaub der Zierkirsche im schräg von vorn kommenden Gegenlicht. Die Farben glühen

Weiche Haut

Weiches Seitenlicht: Die Rundung des Pfirsichs, die zarten Härchen sind plastisch herausgearbeitet

Belichtung.

Stimmungen kannst du besonders gut durch bewusste Über- oder Unterbelichtungen (mach einfach eine Belichtungsreihe) ausdrücken. Alles, was ganz zart, verschwimmend und ätherisch wirken soll, verträgt bis zu zwei Stufen Überbelichtung. Umgekehrt liebe ich es, Farben zu intensivieren, indem ich unterbelichte. So kann ich auch den Fokus auf helle Blüten vor dunklem Hintergrund lenken und diese plastisch herausarbeiten.

Zart und filigran und das Gegenteil von düsterem Winter: Samthortensie

Zart und filigran und das Gegenteil von düsterem Winter: Samthortensie

Bewusst zwei Stufen zu dunkel belichtet: Herbstanemone

Bewusst zwei Stufen zu dunkel belichtet und so strahlend weiß vor „ausgeschaltetem“ Hintergrund: Japananemone

Komposition.

Das Schöne an der Gartenfotografie ist ja: Einen Großteil der Komposition übernehmen die Gärtner. Ich muss nur noch mit dem Bilderrahmen im Kopf durchs grüne Reich marschieren und versuchen, das Wesen einer Pflanze, das Besondere einer Beetzusammenstellung, die Stimmung des Augenblicks einzufangen. Das Paradiesische sichtbar machen. (Und dafür manchmal auch das eine oder andere Verblühte noch rasch entfernen.)

Und das geht in der Regel durch bewusste Begrenzung und Lenkung des Blicks. Ich fotografiere ungern ganze Beete, ich verdichte lieber. Ich selektiere Strukturen, die einem im Garten durch die Vielzahl an Eindrücken vielleicht nicht auffallen würden. Ich suche nach Linien, Vordergründen, Hinguckern. Ich lege den Horizont normalerweise nicht genau in die Mitte. Und wechsle den Standpunkt von bodennah bis ab-auf-die-Leiter.

Fällt dir sonst noch was ein? Ich freue mich ja immer sehr über Kommentare!

Der Horizont liegt nicht genau auf der Mitte, sondern ist leicht nach oben verschoben. Es entsteht sofort mehr Dynamik

Der Horizont liegt nicht auf der Mitte, sondern ist leicht nach oben verschoben. Es entsteht mehr Dynamik

Durch einen starken Vordergrund erhält das Bild mehr Tiefe

Durch einen starken Vordergrund erhält das Bild mehr Tiefe

Vertikale Linien erzeugen Spannung und ziehen ins Bild

Vertikale Linien erzeugen Spannung und ziehen ins Bild

Ein hübsches Accessoire dient als Hingucker

Ein hübsches Accessoire dient als Hingucker

Auch mal in die Hocke gehen. Oder ganz auf den Boden legen - alles, was nicht aus 1,70 m Höhe fotografiert ist, hat erst einmal mehr Reiz, da der Blick anders ist als gewohnt

Auch mal in die Hocke gehen. Oder ganz auf den Boden legen – alles, was nicht aus 1,70 m Höhe fotografiert ist, hat erst einmal mehr Reiz, da der Blick anders ist als gewohnt

Begrenzt und als Muster fotografiert sieht dieser Salat fast wie Kunst aus

Begrenzt und als Muster fotografiert, sieht dieser Salat fast wie Kunst aus

Willst du das Wesen einer Pflanzenzusammenstellung einfangen, geh dicht ran und begrenze den Blick

Willst du das Wesen einer Pflanzenzusammenstellung einfangen, geh dicht ran und begrenze den Blick

 

22 Kommentare

  1. Klasse Bericht! Ich achte immer darauf, dass im Hintergrund die Farben passen. Dazu muss man natürlich meistens in die Hocke gehen 🙂 Und immer mit der Spiegelreflex, immer..
    Liebe Grüsse,
    Tatjana

    • Berlingärtnerin sagt

      Daumen hoch, liebe Tatjana! Ich wünsche dir einen tollen Tag mit super Gartenmotiven 🙂

  2. Das sind hervorragende Fototipps, danke! Ich habe eine Bridgekamera von Canon mit hervorragendem Zoom und so einigen Einstellmöglichkeiten von Hand. Die ist schon ganz ordentlich. Ich merke aber doch, dass ich an meine Grenzen komme und werde wohl demnächst mal auf eine richtige Spiegelreflexkamera aufrüsten. Hast Du da evtl. eine Empfehlung (im mittleren Preissegment)?

    Nicht zu 100 % zustimmen würde ich der Empfehlung, im Sommer nicht zwischen 11 und 16 Uhr zu fotografieren. Das wird ja oft empfohlen, weil es momentanen ästhetischen Trends entspricht. Am Ende hat es aber auch mit dem persönlichen Geschmack zu tun. Ich liebe es zum Beispiel, wenn die Farben extrem gesättigt und leuchtend sind, auch wenn ich da gerade eher gegen den Strom der weichen Pastelltöne schwimme. Auch Schlagschatten haben, je nach Motiv und bewusst inszeniert, durchaus ihren Reiz bei Gartenaufnahmen.

    LG Jessica

    • Berlingärtnerin sagt

      Hi Jessica,

      schön, wieder von dir zu lesen! Ein Kameratipp: Das ist schwer, insbesondere da ich ein Nikon-Mädel bin. Die Canon-Freaks sind da genauso markentreu wie ich. Lässlich am besten beraten. Bei mir war ein Argument, dass ich auch bei der Digitalkamera noch meine analogen (sehr guten) Objektive nutzen können wollte.

      Zum Tageslicht: Wenn du Schlagschatten willst, musst du früh oder spät raus, denn um 12 Uhr steht die Sonne im Sommer senkrecht. Jetzt zu „Jahreszeitenrandzeiten“ spielt die Tageszeit tatsächlich keine so große Rolle. Aber bald wird die Farbtemperatur gen Mittag zu krass.

      Viele Grüße!

  3. Hallo Xenia,
    fotografieren ist für mich immer noch ein Buch mit mindestens 7 Siegeln 🙂
    Bei meiner Spiegelreflexkamera nutze ich meist die Automatik-Funktion und bin froh
    das es diese gibt. Vielleicht sollte ich mal einen Fotokurs besuchen. Das hab ich aber bisher noch nicht geschafft. Deinen Artikel nehme ich mal als Anstoss mich am Wochenende nochmal mit dem Thema zu beschäftigen. Wir bauen jetzt einen Quellsteinbrunnen mit Schnecken und einem Wasserspeier….mal sehen wie die Fotos werden.
    Schöne Gartengrüsse aus München
    Wolfgang

  4. jogi sagt

    Hallo Xenia,

    der jogi ist jetzt auch hier angekommen und hat ein schönes Motiv für Dich: eine kleine Blumenwiese an der Schule Gritzner- Ecke Treitschkestraße. Ist ja nicht so weit weg von Dir, also beeil Dich, bevor alles verblüht ist 😉

    • Berlingärtnerin sagt

      Ja hallo Jogi, besser spät als nie: du für dieses groooßartige Blog und ich für die kleine Blumenwiese 😉
      Nein, ich beeil mich und nehme sie gleich unter die Lupe, sprich Linse.

      Danke für den Tipp und beste Grüße!

    • Berlingärtnerin sagt

      Habe inzwischen die herrliche Mohnwiese fotografiert. Wirklich bezaubernd. Poste ich heute auf Facebook.

  5. Liebe Xenia, ich bin heute via Facebook auf deinen Blog gestoßen und bin von deinen Berichten sehr begeistert. Besonders die ausführlichen Tipps zur Gartenfotografie finde ich sehr hilfreich!
    Ich habe zwar eine Spiegelreflex Kamera, verlasse mich aber noch sehr oft auf die Automatik, da ich mich nicht recht in die Tiefen der digitalen Fotografie traue. Aber ich werde jetzt mal ein bisschen in die Materie eintauchen.
    Dir noch schöne Ostertage und liebe Grüße von Heike

    • Berlingärtnerin sagt

      Hallo Heike,

      herzlich willkommen auf meinem Blog, klasse, dass du da bist 🙂
      Das freut mich, dass du einfach mal mehr ausprobieren willst, das lohnt sich wirklich. Und was dir nicht gefällt – einfach löschen (das wird aber nicht viel sein, da bin ich mir sicher!).

      Dir auch noch schöne Ostertage, dein Folienhaus ist hoffentlich wieder ok!
      Liebe Grüße
      Xenia

  6. Landidylle sagt

    Hallo Xenia
    Ich habe deinen Gartenblog eben über Anjas Aktion gefunden und finde ihn wunderschön. Aber mit deinem Post über das Fotografieren hast du bei mir gleich nochmals ins Schwarze getroffen. Ich habe mir ja einfach die Spiegelreflexkamera meines Mannes geschnappt und bis jetzt drauf los geknipst, aber nun werde ich mir deinen Artikel ausdrucken und Punkt für Punkt ausprobieren.
    Ich wünsche dir noch ganz lange viel Freude mit deinem tollen Garten.
    Liebe Grüsse
    Bernadette

    • Berlingärtnerin sagt

      Liebe Bernadette,

      schön, dass du zu mir gefunden hast. Das freut mich sehr. Und für deine Ambitionen: Daumen hoch! Du wirst sehr viel Spaß an der Fotografie haben und dein Mann vermutlich dann und wann genervt sein, wenn du nur noch „Motive“ siehst, durch die Gegend springst und dich weniger um ihn kümmerst 😉

      Viele Grüße und gutes Gelingen
      Xenia

  7. Hallo Xenia,

    das hast Du super verständlich und ausführlich erklärt, bestimmt werden sich viele Leser motiviert fühlen, mit etwas mehr „Sorgfalt“ durch den Garten zu spazieren und Bilder zu machen! Vielen Dank dafür!

    Ich habe das Blog gerade durch den Beitrag bei „Gartenbuddelei“ gefunden und werde hier sehr gerne öfter vorbeischauen.

    Liebe Grüße von einer, deren Lebensfreude auch mit dem eigenen Garten gewachsen ist,
    Papagena

    • Berlingärtnerin sagt

      Liebe Papagena,

      danke für deinen netten Kommentar! Wie schön, dass wir uns hier begegnen. Ich war auch schon bei dir und habe festgestellt: durchaus Parallelen 🙂

      Beste Grüße und bis bald
      Xenia

  8. Danke für den Beitrag. Ich mache alle Bilder „nur“ mit meinem Handy, dennoch bewundere ich großartige Fotografien, die mir damit sicher nie so gelingen werden. Herzliche Grüße 🙂

    • Berlingärtnerin sagt

      Auch ich bewundere großartige Fotografen, könnte mich stundenlang in tollen Fotos verlieren. Meine eigenen würde ich dagegen eher als herzeigbar bezeichnen. Aber selbst mit dem Handy kann man ganz Schönes zaubern, wenngleich die Maßstäbe dann eben andere sind. Schau mal in meinen Beitrag Im Reif der Schneekönigin. Da habe ich versucht, aus der Not eine Tugend zu machen. Die sehen dann eben „authentisch“ aus

  9. Schön erklärt! Tolle Fotos! Ich gehöre ja zu den älteren Semestern und habe bis vor ca. 2 Jahren noch auf meine alte manuelle Spiegelreflex von 1975 geschwört! Alles konnte ich nach meinen Wünschen einstellen, Superfotos sind mir gelungen; leider ist sie sauschwer und durchs Einscannen leidet die Qualität auch enorm! Aber ich mag diese Handyknipserei gar nicht, obwohl inzischen relativ gute Handyfotos möglich sind… Jetzt „knipse“ ich notgedrungen mit einer Powershot, bei diesen Halbautomaten klappt das mit Unter- und Überbelichtung nicht, womit ich eigentlich viel gearbeitet hatte. Nun bin auf der Suche nach der richtigen Spiegelreflex für mich. Und das ist leider gar nicht einfach!
    Viele Grüße
    Kathinka

    • Berlingärtnerin sagt

      Liebe Kathinka, ich bin ja auch noch Old School, deshalb habe ich mir vor inzwischen 7 Jahren eine Nikon D80 angeschafft. Das war die kleinste Spiegelreflexkamera, die mit den klassischen Nikkor-Objektiven kompatibel war. Vielleicht ist das eine Lösung für dich: neuer Body, aber Weiternutzung der Bestandsobjektive?

      Lieben Gruss, bleib dran, und danke für dein Lob
      Xenia

    • Willi sagt

      Hallo Kathinka, auch wenn Du mit einer Powershot fotografierst, brauchst Du auf die Funktion ‚Über–/Unterbelichtung‘ nicht zu verzichten. Die Kamera hat oben neben dem Auslöseknopf ein Rad, wo die Belichtung um bis zu 3 Blenden verändert werden kann. Schau mal in der Bedienungsanleitung nach – diese Funktion ist wirklich sehr nützlich.
      Viele Grüße
      Willi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.