Garten
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Ach, ist der Rasen schön grün! Lerne, deinen Rasen zu verstehen. Mit Verlosung

Flauschiger Rasen

Mit dem Rasen erfolgreich in die Saison starten – in diesem Post gibt es meine erprobten Tipps und etwas Rasenpsychologie.

Heute geht’s zur Sache. Leute, es wird ernst. Wir reden über nichts Geringeres als Rasenpflege, ein Thema, das fast alle Gärtner leidenschaftlich berührt. Ich bin zwar kein Profi im grünen Gewerbe, aber ich betätige mich Jahr für Jahr erfolgreich als Rasenflüsterin auf der eigenen Scholle 😉 Und ich plaudere heute aus, wie sich Gartenfreund Rasen meiner Meinung nach pudelwohl und saumäßig gut fühlt. Denn eines bedenke: Dein Rasen ist ein Lebewesen, das verstanden und geliebt werden will.

Mein Rezept ist: erstmal langsam und dann tüchtig.

Das soll bedeuten, zum Start in die Saison vor allem entspannt zu bleiben. Nur keine Eile, auf dem Sofa ist es doch auch schön (und später im Jahr wirst du noch genug mit dem wöchentlichen Mähen zu tun haben). Rasen ist nämlich ein schneller Regenerator, aber eine Frostbeule. Insofern ist es besser, ihn erst spät aus seiner Winterruhe zu wecken. Bei kalten Temperaturen sitzt er frierend, antriebslos und krankheitsanfällig rum, während er mit ein bisschen mehr Zeit und bei Wärme kraftvoll und schnell auf die Beine kommt und die armen unterkühlten Kumpels der Nachbarschaft in seiner Entwicklung locker überholt.

Ich habe also erst jetzt mit seiner Pflege begonnen.

Erstmal rechen und düngen.

Rasen ist in diesem Jahr selbst weit im April noch kurzmähnig und an vielen Stellen blässlich vom Winter. Gemäht habe ich daher noch nicht. Ich mähe erst dann, wenn die Frisur Formen annimmt und die Halme um die 8 bis 10 cm hoch stehen (du kannst dir merken: eine Handbreite hoch). Außerdem habe ich unzählige Krokusse im Rasen, deren Laub ich so lange wie möglich die Chance zum Ausreifen geben möchte.

Als erstes gehe ich also mal ganz entspannt mit dem Rechen über seinen Pelz und verschaffe mir ein Bild vom Gesamtzustand. Der Vorteil ist, dass ich locker aufliegendes abgestorbenes Material vorsichtig wegnehme und die Halme aufrichte. Vorsichtig wohlgemerkt, denn bei Kälte ist Rasen ja nun mal empfindlich. Es muss durchgängig mindestens 8 Grad warm sein, damit er sich überhaupt richtig regt. Wenn du jetzt noch mehr Stellen kahl rupfst, bietest du nur allen möglichen früh aufstehenden Unkräutern freie Landeplätze, mit denen du dich dann später im Jahr noch tüchtig plagst.

Vorsichtig rechen

Vorsichtig rechen, Rasen sanft wecken

Die Bedingungen sind nun gut für die erste Düngegabe. Wie du aus meinem letzten Beitrag über mein Jahr als Rasenprodukte-Testerin* schon weißt, probiere ich einen Biodünger von toom aus. Er besteht aus braunem Granulat und umhüllt Rasen mit einem Parfum von ‚Alter Hornochse‘ – voll bio eben. Er düngt stickstoffbetont (Stickstoff 8 %, jew. 3 % Phosphor und Kali) und ist nicht gefährlich für Hund und Katze, was beim letzten Artikel eine explizite Frage einer Leserin war. Als Leckerli sollte er natürlich auch nicht herhalten, aber das ist ja eh klar. Stickstoff verschlingt Nimmersatt Rasen jetzt gierig: Der viele Klee, der ihm zusetzt, ist eine Zeigerpflanze für Stickstoffmangel.

Klee Anzeiger Stickstoffmangel

Klee ist ein Anzeiger für Stickstoffmangel, Gänseblümchen für Verdichtung

Eine Streuhilfe wurde mitgeliefert, die ich auch benutzt habe. Das Einfüllen war nicht ganz krümelfrei machbar, aber das Ausbringen funktionierte gut. Ich lassen dabei den Arm locker hängen und gehe in Vor-und-Zurück-Wegen über die Rasenfläche und schüttele möglichst gleichmäßig aus dem Handgelenk. Wenn du einen Streuwagen hast: umso besser.

toom Bio Rasendünger

Meine Testobjekte: toom Bio Rasendünger und Streuhilfe

Streuen von Dünger

Das Streuen des Düngers mit der Streuhilfe ist einfach – ich werde am Zuwachs merken, wie gut ich war 🙂

 

Zum Schluss gibt es einen dicken Schluck aus der Pulle für Rasen (und Gärtnerin – mein Mann ist Weinhändler), und alle sind glücklich.

Dünger einschlämmen

Für einen guten Bodenkontakt und rasche Wirksamkeit schlämme ich den Dünger regelrecht ein

Schon vertikutieren?

Übrigens hole ich zu diesem Zeitpunkt auch an einer stark verdichtet aussehenden Stelle ein Stück von Rasen mit dem Spaten hoch und prüfe, ob ich in zwei Wochen vertikutieren sollte. Vertikutieren ist nämlich nicht zwingend für jeden fleißigen Gärtner, sondern dient nur dazu, zur Rasenfilzschicht eingewachsene abgestorbene Pflanzenreste zu entfernen. Ist die Filzschicht geringer als 5 mm, muss man Rasen diese Rosskur nicht antun, dann verarbeiten die Mikroorganismen des Bodens das Material.

Wurzelfilz Vertikutierung

Es gibt schlimmere Fälle, aber der Wurzelfilz ist schon so, dass man mal vertikutieren kann

Mein Rasen liegt an der Grenze. Da ich aber in manchen Bereichen schüttere Stellen habe und den Wassersparrasen ausprobieren möchte, werde ich euch im nächsten Beitrag zeigen, wie ich beim Vertikutieren vorgehe. Damit die Rasensaat aber auch gut keimt, sollte es bereits 10 bis 12 Grad warm sein und das ist es bei uns heuer noch nicht. Im verrückten Frühjahr 2017 haben wir morgens immer noch Frost und verfrorene Pflanzen. Schau dir mal meine arme Samthortensie an.

Erfrorene Samthortensie

Fürchterliche Ausfälle: erfrorene Samthortensie

Erstes Rasenmähen und nächste Schritte.

In einer Woche mähe ich das erste Mal auf 4 cm runter. Dann hat sich die Düngegabe so in den Boden gelegt, dass ich sie nicht gleich wieder aufsauge. Im Biodünger sind sofort und längerfristig verfügbare Stoffe gemischt, sodass sich eine erste Stärkung schon abzeichnen müsste, wenn ich in 14 Tagen vertikutiere und dazu abermals mähe. Rasen wird mir also nicht vorwerfen können, ich hätte nicht alles für seine Fitness getan, um die Prozedur gekräftigt zu überstehen. Und dann ist er an der Reihe, zu liefern.

[Übrigens: Wenn du noch nicht gedüngt hast – keine Panik. Im Vertikutiermix von toom ist neben Rasensaat und Aktivatoren auch ein Startdünger enthalten, den man direkt nach dem Vertikutieren gibt. Das ist die zweitbeste Lösung. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag.]

Verlosung von drei Gutscheinen zu je 50 € für Rasenpflege von toom.

Ich habe das Vergnügen, drei Gutscheine über je 50 € Warenwert (einzulösen in einem toom-Markt deiner Wahl) zu verlosen, damit du die Produkte mittesten kannst. Was du für die Teilnahme tun musst? Hinterlasse bitte einen Kommentar unter diesem Artikel – wenn du ihn überdies teilst, freue ich mich natürlich umso mehr – und beschreibe, was du in Sachen Rasenpflege in dieser Saison planst oder welche Rasenfragen dich umtreiben.

toom_Geschenkkarte

Verlosung: 3 Gutscheine im Wert von je 50 €

Kommentarschluss ist Montag, 1. Mai 2017. Die Auslosung unter den Kommentatoren erfolgt per Live-Story auf Instagram, die ich vorher auf Facebook und Instagram ankündige. Die Gewinner werden überdies per Mail benachrichtigt.

Viel Erfolg und liebe Grüße.

 

Tulpen

Wunderschön zu sattgrünem Rasen: gelb-weiße Tulpen

*Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Produkttest, für den ich von toom ein Honorar erhalte.

37 Kommentare

  1. David sagt

    Super ausführlicher Artikel! Ich finde wenn man seinen Rasen erstmal so richtig versteht und kennengelernt hat klappt auch alles gleich viel besser. So wird man zum richtigen „Rasenflüsterer“! 🙂

  2. „Dein Rasen ist ein Lebewesen, das verstanden und geliebt werden will.“ Top Zitat, das muss ich mir auf jeden Fall merken!
    Ansonsten würde ich sagen, alles richtig gemacht.

  3. Pingback: Richtig vertikutieren und den Rasen optimal pflegen

  4. Liebe Xenia, ich habe mir eben deine Tipps zum Rasen durchgelesen auch vom letztem Post. Das sind viele interessante Infos. wir sind gerade dabei einen Garten anzulegen und haben uns vor kurzem entschlossen die alte Wiese komplett umzugraben (natürlich nicht per Hand, wir haben Zugriff auf Landmaschinen) sie zu begradigen und neu anzusäen. Jedenfalls erscheint uns das am sinnvollsten, da der Garten nicht besonders eben ist und es kein schönes Laufgefühl gibt und der Rasen sehr alt ist. Was meinst du dazu? Wir haben im letztem Jahr einige Stellen neu angesät und sind so begeistert vom Ergebnis, dass wir überall den tollen Rasen haben möchten. Hier sind einige Bilder vom Entstehen des Gartens: https://villagalanthus.blogspot.de/2017/04/ein-garten-entsteht.html Liebe Grüße Michi

    • Berlingärtnerin sagt

      Liebe Michi,

      tolle Bilder von der Gartenentstehung. Ich halte euren Plan für sinnvoll. Auch die Zeit, jetzt Anfang Mai, passt prima. Wenn ihr im letzten Jahr so viel Erfolg hattet, klappt das heuer bestimmt auch wieder. Viel Glück!

  5. Verena Schwarz sagt

    Das wäre genau das richtige für uns wie würden uns riesig freuen ich wünsche einen schönen 1 Mai <3

  6. Liebe Xenia,

    herzlichen Dank für die vielen Infos, ganz besondere die zu den Zeigerpflanzen. Damit kann ich mir endlich ein Bild von meinem Boden machen ohne zig Proben in Laboren untersuchen zu lassen und dabei arm zu werden. 😉
    Bisher dachte ich allerdings meinen Rasen mit dem vertikutieren den schweren Boden etwas erträglicher zu machen, war das so falsch? Übel hat er es mir bisher jedenfalls scheinbar nicht genommen, zumindest nicht sichtbar. Das etwas gerupfte Aussehen unmittelbar danach wich jedenfalls immer einer deutlichen Besserung auch im Vergleich zu vor dem vertikutieren.
    Wenn ich den Job der Gänseblümchen allerdings ernst nehme, würde das bedeuten, dass man nicht unbedingt LKWweise Sand auf seinen Rasen kippen muss, es reicht die ausgelutschte Erde aus den Blumen- und Chilikübeln darüber zu verteilen. Es braucht gar nicht so viele und die Blümchen sind Geschichte. 😉

    Viele Grüße Brigitte

    • Berlingärtnerin sagt

      Grüß dich, Brigitte,

      wenn du viele Gänseblümchen hast, schlussfolgere ich daraus, dass du einen stickstoffarmen Boden hast (ggf. eher viel Phosphor), der auf jeden Fall jetzt gut Dünger braucht. Stich in den Boden rein und schau, wie es um die verfilzte Schicht aussieht: Ist sie fingerdick und mehr, vertikutiere, ansonsten entspanne. Ist dein Boden schwer, wie du sagst, ist Sand zum belüften danach durchaus sinnvoll.

      Beste Grüße!

  7. Bianca sagt

    Bei uns nimmt leider das Moos sehr stark überhand, da muss spätestens nächstes Jahr eine Lösung her :/
    Deshalb würde ich mich riesig über den Gutschein freuen 🙂
    Liebe Grüße
    Bianca

  8. Berlingärtnerin sagt

    Liebe Kommentatoren,

    ich freue mich riesig über eure Nachrichten! Leider gab es ein technisches Problem und es müssten zwei Kommentare erst nur als Adressangaben erschienen sein und dann verschwunden. Ich kann die Kommentare leider nicht wiederherstellen und bitte euch, erneut zu kommentieren. Bitte entschuldigt und seid herzlich gegrüßt.

    Xenia

  9. Hallo,
    an biologischen Düngern bin ich immer interessiert. Die würde ich auch gerne mal testen.
    Hier im Bergischen Land hat es zwar auch viel Nachtfrost gegeben, der Rasen ist aber doch schon ordentlich gewachsen.
    Ich bin übrigens auch kein Freund des standartmäßigen Vertikutierens.
    Viele Grüße
    Anja Berger

  10. iris sagt

    huhu,
    da wir im letzten jahr rollrasen verlegt haben
    (juchhu: grün wie angemalt und anzusehen und zu
    begehen wie ein teppich), wollen wir jetzt erst mal
    sehen, ob „ordentliches“ dreimaliges düngen pro
    jahr das vertikutieren ersetzen kann ( das kann man
    hier auf vielen seiten nämlich lesen).

    • Berlingärtnerin sagt

      Absolut. Vertikutieren ist wie gesagt kein Muss für jeden Gärtner, sondern nur ein Entfernen von total verfilztem Rasen. Bei eurem frischen Rollrasen würde ich erstmal nichts machen außer mähen und düngen, bei Neusaaten sagt man sogar, dass die ersten drei Jahre nicht vertikuiert werden sollte.

  11. Moin Xenia, einen Rasen im klassischen Sinne habe ich überhaupt nicht. Dafür ist mein Vorgärtchen auch viel zu klein. Dennoch gibt eine Pflanze, die mich nervt. Sie scheint sich bei mir so richtig wohlzufühlen, aber engt halt alle anderen ein. Gemeint ist der Engwurz *seufz*. Bislang steche ich dieses Gewächs mehr oder weniger oft aus, aber er bleibt…..oder kommt an anderer Stelle hoch….ein Endlosjob. Über den Gutschein würde ich mich freuen, weil ich diesen für meinen Job verwendet würde, um die dortige Parkanlage aufzuhübschen. Herzlichst bjmonitas

  12. Liebe Xenia,

    danke für diesen informativen Artikel! Mich bewegt das Thema „Rasen“ auch gerade – saisonbedingt. (Ein ausgesprochener Rasenfan bin ich allerdings nicht, ein bisschen Grün zum Sitzen und Drin-Liegen reicht mir. Statt einer Riesenrasenfläche habe ich doch lieber schöne Beete. ;-D)

    Nun aber zu meinen Rückfragen. So ein bisschen Rasen ist ja dann eben doch da und der will gepflegt werden:

    1. Zum Produkt: Was bedeutet Bio-Rasendünger? Ist das ein organischer oder ein mineralischer Dünger? Die Bezeichnung ist irgendwie irritierend…

    2. Grundsätzlich: Was hältst Du von organischem Dünger für Rasen? Der Rasen ist bei mir die einzige Pflanze, die ich noch mineralisch dünge, weil ich mal gelesen habe, dass ihm organischer Dünger oft nicht reicht. Ich überlege nun aber, auf organisch umzusteigen, weil ich das ökologisch besser finde. Ich tendiere zu Hornmehl für den Stickstoff-Anteil (Kompost so fein zu sieben ist mir einfach zu anstrengend). Phosphor, Kalium und Calcium/Magnesium müssten dann allerdings nach Bedarf noch anderweitig verabreicht werden… Was meinst Du?

    Noch zum Vertikutieren und zum Düngewagen: Ich habe meinen Düngewagen gerade auf den Müll geschmissen und dünge jetzt breitwürfig. Das blöde Ding hat mir jedes Jahr stellenweise den Rasen verbrannt, weil die Wagen den Dünger höchstens in der Theorie gleichmäßig rieseln lassen.

    In den letzten Jahren habe ich immer vertikutiert. Dieses Jahr lasse ich es auch mal sein und schaue, wie es dem Rasen bekommt. Diesbezüglich scheiden sich ja auch die Geister…

    Liebe Gartengrüße!
    Jessica

    PS: Meine Hortensie, ebenso wie der wilde Wein und einige Clematis Montana, sind auch richtig dolle zurückgefroren, ich fühle mit Dir. 🙁

    • Berlingärtnerin sagt

      Der Biodünger ist rein organisch. Ich weiß, dass sich da die Geister scheiden und es Stimmen gibt, die sagen, dass organischer Dünger zu wenig der Fütterung sei. Aber ich will ja auch testen und habe mich daher für einen organischen entschieden. Dann kann ich am Ende der Saison tatsächlich den Vergleich zu meinen früheren mineralischen Düngegaben ziehen kann.

  13. Steffi sagt

    Wir haben unendlich viel Moos im Garten, was ich eigentlich schön kuschelig finde. Andererseits hat das mit Rasen nicht mehr viel zu tun. 🙂

    An einer ca. 5 m2 großen Stelle hatten wir bis vor kurzem noch eine mit Steinplatten bedeckte Fläche. Dort haben wir an den wenigen warmen Tagen, die es vor einigen Wochen in Berlin gab, Rasen gesät – bis heute ist da leider gar kein Grün zu sehen.

    Aber der Tip mit dem Ansehen des Rasenfilzes, um die Notwendigkeit des Vertikutierens zu prüfen, ist super. Den kannte ich als Garten-Neuling noch nicht. Danke für die ausführliche Info, auch in Dein Antwort an Claudia. Ich habe ja Hoffnung, dass wir mit etwas Pflege doch noch einen schönen Rasen hinbekommen.

    • Berlingärtnerin sagt

      Es war einfach noch zu kalt für die Rasensaat. Inzwischen wurde sie vielleicht auch schon von den Piepmätzen weggenascht 😉

  14. Ich bin da ja immer ein bisschen leger mit meinem Rasen. Will ja nicht die darin nistenden Sandbienen vertikutieren. Deshalb bekommt der Rasen ab und an ein bisschen organischen Dünger, wird im Sommer mal gestriegelt und das muss dann reichen.
    VG
    Elke

  15. Sonja sagt

    Hallo,
    Durch Baumaßnahmen auf unserem Grundstück müssen wir neuen Rasen an den alten säen. Wie sollte man das am Besten angehen damit es hinter her auch gut aussieht.
    Viele Grüße sonja

  16. Roop sagt

    Mein Mann hat auch schon alles gemacht, gedüngt und vertikutiert. Er mäht auch ständig. Ich mag ja eigentlich lieber eine wilde Wiese mit Klee und Blumen, aber davon kann ich ihn nicht überzeugen. Er wäre begeistert von dem Gewinn 😀

  17. Claudia S. sagt

    Hallo, wäre gern im Lostopf! Wir haben einen Kleingarten übernommen und in meiner Vorstellung sah ich meinen kleinen Sohn schon fussballspielend und nackten Füßen über den grünen Rasen flitzen. Leider ist der Rasen eher nicht vorhanden, weil wir eigentlich nur Moos haben. Letztes Jahr haben wir es mit (manuellem) Vertikutieren probiert und es sah danach nur nackig aus. Die Aussaat des neuen Rasens kam dann nich so recht in die Gänge..im Herbst hatte ich es so halb im Griff und im Februar bemerkte ich schon, dass wir am selben Punkt sind wie letztes Jahr. Der Boden scheint so schlecht nicht zu sein, Gartenernte war üppig und Blumen blühen auch wie sie es sollen..
    Vielleicht kann ich es ja dieses Jahr schaffen Der Gutschein käme uns gelegen!
    Achja, wir haben den kleinsten Löwenzahn der Welt im Garten, mit der wohl längsten Wurzel (teilweise 20cm und mehr). Wir stechen quasi schon ein Jahr lang unentwegt diese Seuche aus dem Garten, aber es werden nur mehr..was machen wir falsch?

    • Berlingärtnerin sagt

      Hallo Claudia!

      Moos zeigt dir Nährstoffmangel im Boden an. Andere Gründe sind zu wenig Licht, schwerer oder verdichteter Boden und/oder Staunässe.
      Überdies können es klassische Pflegefehler wie zu seltener Schnitt oder zu tiefer Schnitt sein. Natürlich spielt auch die Saatgutmischung eine Rolle.

      Also wäre tatsächlich Vertikutieren angesagt, da das Moos weg muss. Ist von deinem letztjährigen Rasen nichts mehr übrig, müsstest du nachsäen. Du schreibst nichts von Staunässe oder Schatten – denk aber nochmal darüber nach, wie dein Boden und die Lage sind, um das richtige Saatgut auszuwählen. Ich würde zu dem robusten Familienrasen raten.

      Den Nachsaatrasen kannst du einfach mit der Hand verteilen. Bringe dann am besten eine dünne Schicht Rasenerde auf, damit die Rasensamen nicht austrocknen. Ganz wichtig: In den ersten Wochen darf der neue Rasen nicht austrocknen!

      Wenn die neuen Gräser da sind, mäht ihr das erste Mal, wenn sie handbreit hoch sind. Der Rasen sollte dann während der gesamten Wachstumszeit, also bis November, mindestens einmal pro Woche gemäht werden, aber nicht kürzer als vier Zentimeter.

      10 Tage bevor du loslegst, solltest Sie zudem Langzeit-Rasendünger auf der Fläche verteilen. Dieser hält drei bis sechs Monate und sorgt für nährstoffreichen Boden, der dem Rasen gute Bedingungen zum Wachsen gibt. In jedem Fall sollte im Sommer noch einmal nachgedüngt werden. Später folgt noch die Herbstdüngung.

      Löwenzahn. Meinst du im Rasen? Der Gemeine Löwenzahn ist nämlich eine Zeigerpflanze für eher zu viel Stickstoff, hmm. Allerdings liebt auch er verdichteten Boden, den er mit seiner langen Wurzel lockern will. Insofern schickt die Natur Löwenzahn dahin, wo verdichteter, staunasser Boden bearbeitet werden soll. Eigentlich eine nette Geste 😉

      Da hilft nur: Boden verbessern und mit dem Ausstechen am Ball bleiben. Nie zur Blüte kommen lassen. Viel Erfolg!

  18. Falko sagt

    Liebe Xenia,
    da der Nährstoffbedarf der Gräser in der bevorstehenden Hauptwachstumszeit am größten ist und der Rasen zudem durch Hitze, Trockenheit, ausgelassenes Spielen und Grillen besonders belastet wird, ist für die kommende Saison eine umfangreiche Sommerdüngung zur Stärkung der Widerstandskraft der Gräser gegen Trockenheit und zur Optimierung des Erscheinungsbildes angedacht!
    Herzliche Grüße
    Falko

  19. Rosali sagt

    Ein guter Tipp mit dem Vertikutieren! Zum Glück hatte ich das noch nicht gemacht, da ich noch ein „Rasenneuling“ bin! 😀

  20. Oh weh… ich hab alles falsch gemacht! Gedüngt hab ich schon vor einer ganzen Weile (da hatte ich grade Urlaub)… vertikutiert habe ich auch schon (da hatte ich wieder Urlaub)! Ich konnte ja nicht ahnen, dass es nochmal so kalt wird. Mähen muss ich auch öfter, damit mein Akkumäher nicht aus der Puste kommt! Aber jetzt bin ich ganz entspannt und sitze am Ofen ( im übertragenen Sinn zumindest… haben nämlich nur Fußbodenheizung)! Haha…
    Viele Grüße von Margit

    • Berlingärtnerin sagt

      Klingt von der Reihenfolge nach richtig. Doofes Wetter, das hätte sich aber auch mal besser auf dein Pflegeprogramm einstellen können 🙂

  21. NormaLu sagt

    Sehr hilfreicher Artikel, vor allem die Info über das Vertikutieren. Der Rasen in unserem im Herbst übernommenen Garten, stellt sich auch als echte Herausforderung dar und ich frage mich trotzdem, ob das Vertikutieren wirklich notwendig ist Erst recht, wenn ich die fleißig vertikutierten Rasen der Nachbarn sehe, die nicht wirklich besser aussehen, als unserer.
    So ein Gutschein, käme hier in jeglicher Hinsicht also sehr gelegen

    • Berlingärtnerin sagt

      Schau mal mit dem Späten nach, wie viel Filz du tatsächlich hast. Wenn wenig: Finger weg vom Vertikutierer.

  22. Gartenbetti sagt

    Hällo liebe Xenia 🙂 da war ich ja schon wieder viel zu schnell 😉 , ich habe nämlich schon erst den Rasen durchgekämmt und dann nochmal mit dem Vertukutierer malträtiert und zu guter letzt vergessen diesen zu düngen 🙁 . Paßt eigentlich garnicht zu mir , aber ist nun mal so und wenn Du hier eine Verlosung durchführst habe ich die Hoffnung das ich eine der Gewinnerin sein könnte und meinem Rasen doch noch zu saftig grünem Aussehen verhelfen kann 😉 . Ich drücke mir und natürlich auch allen anderen Teilnehmern die Daumen . Schönen Abend liebe Xenia !

    • Berlingärtnerin sagt

      Liebste Betti, düngen musst du bitte auf jeden Fall. Es sei denn, dein Rasen würde dir durch starke Löwenzahnvorkommen zeigen, dass eh zu viel Stickstoff vorhanden ist.

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