Monate: Oktober 2016

Apfel-Quark-Küchlein

So wird der Herbst gemütlich: Rezept Apfel-Quark-Küchlein

Die Tage werden kürzer, vor dem Fenster ist jetzt richtig Herbst. Wie schön, dass im Keller artig und adrett unsere Äpfel aufgereiht liegen und mit dem zarten Duft von Reife den Sommer noch etwas für uns konservieren helfen. Und mit ihrem Geschmack erst! Regelmäßig prüfe ich, ob noch alle top in Schuss sind oder an dem einen oder anderen eine unschöne Stelle auftaucht. Dann ist Eile geboten, die Äpfel zu verarbeiten. Neulich sah ich bei Instagram-Freundin Claudia @sabalue ein Foto von verlockenden Apfel-Quark-Küchlein im Ofen backen. Herrlich – Küchlein ohne Friteuse und all das aufwändige Gedöns, das mich sowieso gleich wieder abschrecken würde. Also das Rezept musste ich haben. Und Claudia ist so lieb, es heute dir gleich mit zu verraten. Aber Achtung: Du musst die Ärmel hochkrempeln und die Ringe abmachen… *** Hallo ich bin Claudia! Ich bin 57 Jahre alt, verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und wohne im Taunus. Ich backe und koche sehr gern und das hauptsächlich mit frischen Produkten. Ich freue mich, euch heute meine heißgeliebten Apfel-Quark-Küchlein vorzustellen! Schade, dass ich …

Gärtnern in die Höhe: Kürbis vom Dach

Vertikales Gärtnern: Kürbis vom Dach

Alle reden derzeit vom Kürbis. Zu Halloween schnippeln Kinder und Deko-Freaks die dollsten Muster in die dicken Dinger. Aber wie bekommt man Kürbisse überhaupt so groß? Und wo sollen sie wachsen in unseren kleinen Gärten? Vertikales Gärtnern auf Kompost wäre eine gute Lösung. Dazu braucht es einen Komposter neben einem Gartenhäuschen, auf dessen Dach eine hölzerne Lattenkonstruktion angebracht ist. Ersteres sorgt für die nötigen Nährstoffe, letzteres für den Halt in der Höhe. Im exklusiv für die Kürbisse bereitstehenden Komposter befindet sich fertiger Kompost, in den du optimalerweise Pferdemist drunterhebst. Passiert das bereits im Herbst, ist der Mist genügend abgelagert, wenn’s im nächsten Jahr losgehen soll mit der Aussaat. Im frühen Mai steckst du dann die Kürbissamen, am besten zwei verschiedene Sorten: eine für die Halloween-Kracher, eine für die Küche. Dann heißt es über die Saison nur noch: reichlich gießen. Und die Triebe Richtung Dach lenken. Da wirst du eine Menge zu tun haben, denn der Kürbis wächst munter, bekommt Sonne und hat wenig zu befürchten. Schnecken hast du hier oben nämlich viel weniger, als in …

Der graue Kübel passt gut zu Zink

Das ganze Jahr schön: Kübel dauerhaft bepflanzen

Kübelpflanzen, die das ganze Jahr schön aussehen und selbst unsere Winter im Freien überstehen: Von ihnen gibt es mehr als man denkt. Hier ein Beispiel mit Stauden und Gräsern. Stell dir vor, es ist Januar, kalt und grau. Du wirfst einen Blick aus dem Fester auf die Terrasse und lächelst. Denn dort ist nicht komplett tote Hose. Beziehungsweise tote Geranie. Deine Kübel sehen immer noch hübsch aus. Ein schöner Gedanke? Ich gehe mehr und mehr dazu über, meine Kübel und Töpfe nicht mehr mit Sommerblumen, sondern mit Stauden und Gräsern zu bepflanzen. Ich bin gar nicht mal zu faul, mehrere Pflanzengenerationen pro Saison einzusetzen und dann im Winter alles abzuräumen. Nur gibt es inzwischen so viele robuste Sorten an ausdauernden und lang blühenden Pflanzen, dass nachhaltiges Gärtnern im wahrsten Sinne des Wortes attraktiver ist. Und besonders, wenn man einen Balkon oder eine Dachterrasse bepflanzt, finde ich es schön, sich durch diese Pflanzen ein wenig Gartenatmosphäre zu gönnen. Im Frühling habe ich dir hier schon zwei mit Stauden bepflanzte Töpfe in voller Blüte gezeigt. Wie sie …

Liebling Rudbeckia. Im Herbst keinesfalls zurückschneiden!

Angelikas Garten: robuste Stauden für pflegeleichte Beete

Hallo zusammen, ich heiße Angelika und wohne mit meiner Familie in der Schweiz, im Kanton Bern am Rande des hügeligen Emmentals. Jedes Jahr sieht mein Garten ein wenig anders aus, zu den unkomplizierten robusten Stauden gesellen sich je nach Lust und meiner Zeit ein- sowie zweijährige Blumen. Es ist mir wichtig, dass die Pflanzen auch für die heimische Tierwelt einen Nutzen haben, so bietet zum Beispiel der Zierapfel im Frühling Nektar für die Bienen und Ende des Herbstes erfreuen sich die Vögel an den dekorativen kleinen Äpfeln. Xenia und ich kennen uns über Instagram. Wenn ihr mich dort auf meinem Profil a_augenblicke_ besucht, werdet ihr vor allem Landschaftsbilder zu sehen bekommen. Die Fotografie ist eine der großen Leidenschaften von mir und ist für mich ein wichtiges Hobby, um Kraft und Energie für den Alltag zu schöpfen. So nun viel Spass beim fotografischen Rundgang durch meinen herbstlichen Garten und ich bin beeindruckt von dem treffenden Text, den Xenia nur anhand der Bilder, welche ich ihr gesendet habe, kreiert hat! ***** Ich bin sehr glücklich, dass wir …

So bekommt man die Aalto Vase in den Griff

Serie Vasen: wie ein Kenzan die Aalto Vase gebrauchstauglich macht

Wilde Blümchen brav gebändigt: So klappt das mit der Aalto Vase, mit der ich irgendwie nie richtig warm wurde. Bis jetzt; bis ich einen Kenzan verwendete. Ich hab da diese wunderschön geschwungenen Glasvasen, Designklassiker, die bereits 1937 auf der Pariser Weltausstellung gezeigt wurden. Der Architekt Alvar Aalto hatte diese wellenförmigen Glasobjekte unter dem Projekttitel »Lederhose einer Eskimofrau« entworfen. Wer hier schon länger mitliest, weiß: Solche Stories gefallen mir. Und da die finnische Firma iittala die Vasen seit nunmehr fast 80 Jahren vertreibt, na ja, da kann ich mit meinem Warenkorb doch nicht so einfach vorbeigehen… Aber! Das Ding ist schwierig. Ich habe sie in den letzten Jahren eigentlich immer nur für dicke Tulpensträuße verwendet, da die unterschiedlichen Wellen die Blütenstiele zarterer Gebinde ganz doof umkippen lassen. Nun allerdings, da ich mehr und mehr ins Ikebana einsteige, kam mir der zündende Gedanke. Mit dem Kenzan Fusion aus Finnland und Japan. Man nehme die letzten Blümchen aus dem Garten – hier Wiesenknopf Sanguisorba, Eisenkraut Verbena bonariensis sowie Sterndolde Astrantia major -, staube die »Lederhose einer Eskimofrau« ab …

Herbst im Garten

berlingarten – der Film

Was du hier bewundern kannst, ist das Ergebnis von zu viel Langeweile an einem regnerisch-kalten Samstag, meiner Smartphone-Sucht und der Entdeckung von Videoerstellungsprogrammen. Da können einem die Hormone schon mal durchgehen. *grins* Aber schau selbst und schlender mit mir durch den Garten.

Stark im Trend: riesenblütige afrikanische Dahlien

Interview: die besten Tipps für prächtige Dahlien

So werden Dahlien richtig schön: die besten Tipps aus der Praxis für Sortenwahl, Pflanzung, Pflege und Kombination im Beet. Ich hatte nie viele Dahlien. Aber ich hatte immer Sehnsucht nach ihnen. Je später das Jahr wurde, je matter die Farben bei mir im Garten, desto sehnsüchtiger schaute ich in typischen Dahliengärten über den Zaun. Irgendwann zog zumindest die Bishop of Llandaff bei mir ein: eine hübsche ungefüllte Rote, die über ein sehr attraktives braunes Laub verfügt. Aber nach zwei Vegetationsjahren hatten sie irgendwie nicht mehr die richtige Power. Sie wurden von den Nachbarstauden regelrecht verschluckt und von mir im Herbst dann auch gar nicht mehr aufgenommen. In dieser Saison sind mir sehr häufig die großen pastellfarbenen Dahlien aufgefallen. Und da war es wieder, dieses Will-haben-Gefühl. Ich habe daher eine liebe Gartenbekannte angesprochen, die über einen Dahliengarten verfügt, wie ich ihn im Hobbybereich sonst noch nie gesehen habe, ob sie uns im Interview nicht verraten möchte, wie man optimal mit der schönen Exotin umgeht. Voilà ihre besten Tipps für uns. Wie kam es dazu, dass du …

Landesgartenschau Eutin 2016

Landesgartenschau Eutin: Trends für den Garten

Auf der Landesgartenschau Eutin gab es auch für den Privatgarten viel an Anregungen mizunehmen. Ich hab dir die Trends mitgebracht. Es war ein heißer Tag im September in Eutin. Der Herbst spielte Hochsommer und ich steckte mit schwerem Fotorucksack im stickigen Zubringerbus zur Landesgartenschau. Park & Ride ins Stadtzentrum: Es kommt mehr und mehr in Mode, Gartenschauen mitten in gewachsenen Orten durchzuführen. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass anders nicht mehr die finanziellen Mittel aufzutreiben sind, unsere Städte auf Vordermann zu bringen oder ob es der immer größeren Gartenbegeisterung breiter Bevölkerungsschichten zuzuschreiben ist. Wahrscheinlich beides. Geparkt wird also irgendwo vor den Toren der Stadt und dann werden Heerscharen bequembeschuhter Besucher zu den Eingangstoren der Gartenschauen kutschiert. Ist die Meute freigelassen, bilden sich hübsch lange Schlangen an den Kassenhäuschen. Was für ein Glück, dass die Bepflanzungen schon vor dem Eingang absolut reizvoll anzusehen waren: Gräser, Verbenen, Mangold, Zinnien, Dahlien. Ähnliches hatte ich bereits letztes Jahr auf der Buga in Brandenburg gesehen. Während ich also wartete, stellte ich mir die Frage: Wird das hier ein …

Apfelkuchen

Rezept gedeckter Apfelkuchen – köstlich mit Mürbeteig

Apfelkuchen – was für ein himmlisches Wort an trüben Herbsttagen, wenn der Duft aus dem Ofen den Platz auf dem Sofa noch gemütlicher macht. Heute gibt’s hier mein altes Familienrezept für einen klassischen gedeckten Apfelkuchen aus Mürbeteig. Lass es dir schmecken! Zutaten Kuchen. 500 g Mehl 130 g Zucker 250 g Butter 2 Eier 2 Teelöffel Backpulver Rohe Äpfel für ein Kuchenblech, Zucker und ggf. Zimt (oder Rosinen) nach Belieben Zubereitung. Alle Zutaten miteinander vermengen, mit dem Knethaken der Küchenmaschine einen geschmeidigen Teig kneten. Teig 1 Stunde kalt stellen. Derweil die Äpfel schälen und in Schnitze schneiden. Teig dritteln, das größere Teilstück für das Backblech ausrollen. Äpfel auf dem Teig verteilen, mit Zucker und ggf. Zimt betreuen. Wer mag, fügt auch Rosinen hinzu. Das kleinere Teigstück ebenfalls ausrollen, Gitterstreifen schneiden und auf den Äpfeln platzieren. Bei 200 Grad ca. 45 Minuten backen. Ich mag Kuchen ja am liebsten mit Schlagsahne. Und du? Alle Fotos vergrößern sich durch anklicken.

12tel Blick 30. September 2016

12tel Blick September: alles nach Plan – Stauden teilen und umsetzen

Der 12tel Blick vom 30. September zeigt: Der Garten kommt zur Ruhe, bald ist Pflanzzeit. Die Planungen für so manche Umpflanzaktion haben begonnen. Dass dafür Apps auf dem Smartphone super sind, zeige ich dir heute. Nun ist auch der September schon wieder vorbei. Puh. Ich gestehe: Viel habe ich seit dem letzten 12tel Blick im Garten nicht getan. Erst war der September der eigentliche Hochsommermonat des Jahres, dann bin ich krank geworden. Beides eindeutig Punkte, die für den Liegestuhl sprechen – erst mit Sonnenschirm, dann mit Kuscheldecke. Allerdings habe ich beobachtet, eine Bestandsaufnahme durchgeführt, Pläne geschmiedet. Mein liebster Partner dafür: das Smartphone. Früher trug ich ein Heftchen bei mir, in das ich hineinschrieb, was ich wie und wo verändern möchte. Manchmal fertigte ich kleine Zeichnungen dazu an. Später bin ich auf die Idee gekommen, Fotos vom ganzen Beet zu machen, denn es ist ja fraglich, ob ich im April noch weiß, wo denn genau die Eisenhüte stehen, die ich dann aufnehmen und teilen muss. Oder an welchen Fleck die Tulpenzwiebeln sollen. Aber umständlich war das trotz Fotoaufnahme schon …